Renovierung finanzieren: 5 Tipps für die Modernisierung eures Zuhauses

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Ihr habt euch den Traum vom Eigenheim kürzlich oder bereits vor Längerem erfüllt und seid stolz auf euer Zuhause? Dann kann man euch nur gratulieren, denn die eigenen vier Wände sind gerade in unsicheren Zeiten Gold wert. Allerdings bleibt der Status quo auch in diesem Fall nicht dauerhaft erhalten, denn früher oder später stellen alle Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen fest, dass es am eigenen Heim immer wieder etwas zu tun gibt. Mal bröckelt die Fassade, mal muss eine neue Heizung her, dann wieder will frisch tapeziert werden, es gilt Fenster zu ersetzen oder das Badezimmer zu sanieren. Egal, ob es nur optische Verschönerungen oder grundlegende Modernisierungen sind: Irgendetwas ist eben immer und die nächste Renovierungsmaßnahme steht ganz sicher schon in den Startlöchern. All diese Arbeiten verursachen selbstverständlich Kosten und bei vielen davon muss man ganz schön tief in die Tasche greifen. Ihr möchtet wissen, wie ihr die Modernisierung eures Eigenheims finanzieren könnt? Dann seid ihr hier genau richtig. Wir zeigen euch in unserem Artikel die verschiedenen Möglichkeiten vom Renovierungskredit bis zum Bausparvertrag und einiges mehr. Für ein schönes und modernes Zuhause, in dem ihr euch dauerhaft rundum wohlfühlen könnt, ohne euch Gedanken um finanzielle Belastungen machen zu müssen.

1. Geld zurücklegen

Als Hausbesitzer oder Wohnungseigentümerin darf man die Augen vor anstehenden Renovierungsarbeiten auf keinen Fall verschließen, auch wenn man vielleicht gerade erst einen perfekten Neubau bezogen hat. Experten empfehlen, sich an folgender Faustregel zu orientieren und jedes Jahr etwa 6 – 8 Euro pro Quadratmeter der eigenen Immobilie für Reparaturen und Modernisierungen zurückzulegen. Generell gilt natürlich, dass die Instandhaltungsmaßnahmen umso aufwändiger und teurer werden, je älter ein Haus ist.

2. Renovierungskredit

Neubau eines Einfamilienhauses - Bad Honnef akyol architektur Einfamilienhaus
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Neubau eines Einfamilienhauses – Bad Honnef

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Steht eine größere Renovierungsmaßnahme an, kann man sich von der Bank Unterstützung beim Finanzieren der Modernisierung holen. Dafür hat man die Möglichkeit, einen Sanierungs- oder Modernisierungskredit zu beantragen. Am besten prüft man diesbezüglich sowohl die Konditionen der eigenen Hausbank als auch die Angebote anderer Banken. Je mehr Vergleiche man als Hausbesitzer in dieser Hinsicht anstellt, desto wahrscheinlicher ist es, dass man einen optimalen und günstigen Kredit für sich und die aktuelle Situation findet.

3. Bausparvertrag

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Haus SLM

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Auch von einem Bausparvertrag kann man profitieren, wenn man vorhat, eine Immobilie zu renovieren. In diesem Fall gilt allerdings die Voraussetzung, dass man bereits eine gewisse Summe angespart hat. Der Vorteil: Die Zinssätze sind dabei in der Regel niedrig und die Rückzahlung lässt sich flexibel gestalten. Wichtig: Das bereitgestellte Geld muss auf jeden Fall für die Renovierung der Immobilie ausgegeben werden und entsprechende Nachweise sind vorzulegen.

4. Fördermittel

Des Weiteren kann man für die Renovierung oder Modernisierung des Eigenheims auch Fördermittel nutzen. Diese gibt es zum Beispiel bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), und zwar unter anderem für energieeffizientes Sanieren oder für barrierefreie Umbaumaßnahmen.

5. Steuerliche Entlastung

Wenn ihr eine Immobilie besitzt, sie aber nicht selbst bewohnt, sondern vermietet, könnt ihr Finanzierungskosten steuerrechtlich geltend machen. So könnt ihr Maßnahmen zur Instandhaltung des Hauses oder der Wohnung sofort absetzen, genauso wie einige Renovierungskosten, die durch einen Mieterwechsel entstehen. Auch Renovierende, die im Eigenheim wohnen, können vom Finanzamt einiges zurückbekommen, was sie in die Sanierung hineinstecken. So können beispielsweise Handwerkerleistungen in einer Höhe von 20 Prozent der entstandenen Kosten steuerlich abgesetzt werden, wobei der Höchstbetrag bei 1.200 Euro pro Jahr liegt. Wichtig: Dies funktioniert nur, wenn ihr die entstandenen Kosten sowie deren Bezahlung (per Überweisung) nachweisen könnt.
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