Winter-Ausstattung für das Baby

Christine Bauer Christine Bauer
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Wenn es draußen ungemütlich ist und die Temperaturen sinken, soll es der Nachwuchs im Babyzimmer warm und gemütlich haben. Die richtige Matratze für das Babybett, ein Heizstrahler über dem Wickelplatz dürfen nicht fehlen. Worauf du außerdem achten solltest, erfährst du in diesem Beitrag.

Das Kinderbett im Winter richtig einrichten

In den ersten Lebensmonaten schläft dein Baby täglich zwischen 16 und 18 Stunden. Deshalb ist das Babybett eines der wichtigsten Möbel für das Babyzimmer. Zur Auswahl stehen verschiedene Modelle. Neben dem klassischen Gitterbett gibt es sogenannte Stubenwagen oder Wiegen. Auch ein Beistellbett für das Elternschlafzimmer ist denkbar, wenn du dein Baby in der ersten Zeit lieber in der Nähe haben möchtest.

Die passende Matratze fürs Babybett

Besonders wichtig ist die Wahl der richtigen Matratze. Für Babys eignen sich Matratzen aus Kaltschaum oder Schaumstoff besonders gut. Diese verteilen den Druck des Körpergewichtes optimal und sind atmungsaktiv. Die Luft kann also gut zirkulieren, was sowohl in der warmen als auch in der kalten Jahreszeit wichtig ist. Auch die Bettwäsche sollte aus hautfreundlichen Materialien gefertigt sein. In der kalten Jahreszeit sind Spannbettlaken aus Flanell gut geeignet. Auf dem atmungsaktiven und weichen Material schläft dein Baby wie auf Wolken.

Schlafsack oder Kinderbettdecke?

Während du dein Baby tagsüber mit einem süßen Baby Overall warm halten kannst, ist für die Nachtstunden ein Ganzjahres- oder Winterschlafsack die beste Wahl. Der Schlafsack sollte entsprechend der im Babyzimmer herrschenden Temperatur ausgewählt werden. Dabei hilft das sogenannte TOG-System. TOG ist eine Maßeinheit, die angibt, wie hoch der Wärmewiderstand von Textilien oder Schlafsäcken ist.

Dabei gilt: Je höher der TOG-Wert, desto höher die Wärmeleistung. Es gibt Schlafsäcke von 0,5 bis 3,5 TOG:

  • 0,5 TOG – Sommerschlafsack
  • 1,0 TOG – Übergangsschlafsack
  • 2,5 TOG – Ganzjahresschlafsack
  • 3,5 TOG – Winterschlafsack

Winterschlafsäcke für Babys sind warm gefüttert. Wenn du dein Baby zusätzlich in einen warmen, langärmeligen Schlaf- oder Bodyanzug aus Bio-Baumwolle oder anderen hautfreundlichen Materialien kleidest, wird es sich in seinem Bettchen behaglich fühlen und sicher gut schlafen.

Mit dem passenden Schlafsack braucht dein Baby keine weitere Bettdecke. Generell raten Ärzte davon ab, Säuglinge in den ersten Lebensmonaten mit einer Bettdecke schlafen zu lassen, da diese über den Kopf rutschen kann. Dadurch kann sich das Risiko des Erstickens oder des plötzlichen Kindstodes deutlich erhöhen.

Die Entwicklung deines Kindes entscheidet letztendlich darüber, ab wann es eine Kinderbettdecke verwenden kann. Auch ältere Kinder strampeln ihre Decke nachts häufig weg, sodass sie nicht mehr ausreichend vor Kälte geschützt sind. Damit das nicht passiert, kannst du die Decke zum Beispiel unter der Matratze feststecken.

Eine Kinderbettdecke sollte im Winter angenehm wärmen und trotzdem atmungsaktiv sein. Beim Kauf solltest du auf hochwertige, natürliche Materialien und Füllungen achten. Überdies sollte sich die Decke einfach reinigen lassen.

Tipp: Das Baby soll es im Winter einerseits warm und kuschelig in seinem Bettchen haben. Andererseits muss aber auch eine Überwärmung vermieden werden. Grundsätzlich raten Ärzte davon ab, eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen mit ins Bett zu legen. Allerdings kann es bei einer Raumtemperatur von weniger als 18 Grad Celsius damit durchaus etwas vorgewärmt werden, bevor der Säugling hineingelegt wird. Anschließend sollte die Wärmflasche oder das Kirschkernkissen aber wieder entfernt werden.

Heizstrahler für die Wickelkommode

Neben dem Kinderbett ist die Wickelkommode eine weitere wichtige Anschaffung für das Babyzimmer. Babys werden bis zu zehn Mal täglich gewickelt. Deshalb ist es wichtig, einen angenehmen Ort dafür zu schaffen.

Im Winter sorgt ein Wärmestrahler dafür, dass dein Baby während des Wickelns nicht auskühlt. Dies ist bei Babys häufig der Fall. Es führt dazu, dass sie beim Wickeln unruhig werden und weinen. Wenn sie jedoch unter einem Wärmestrahler gewickelt werden, wirken die Kleinen meist viel entspannter. Auch wenn sie unter Bauchweh leiden oder einen wunden Po haben, können sie – unter Aufsicht der Eltern – ruhig mal etwas länger unter dem Wärmestrahler liegen.

Heizstrahler sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Eine Möglichkeit besteht darin, den Heizstrahler an der Wand anzubringen. Daneben gibt es auch Stand-Heizstrahler. Diese benötigen zwar relativ viel Platz, lassen sich dafür aber auch in anderen Wohnbereichen, etwa auf der Terrasse oder dem Balkon, einsetzen. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizlüftern, bei denen der gesamte Raum erwärmt wird, bieten Heizstrahler den Vorteil, dass die Wärme zentral auf den Wickeltisch geleitet wird.

Tipp: Auf unserem Portal haben wir weitere Tipps & Tricks für die Einrichtung des Babyzimmers für dich zusammengestellt. Denn eines steht fest: Ob Sommer oder Winter – ein Babyzimmer ist mehr als nur ein Raum. Es kommt nicht nur auf die passenden Möbel an, sondern auch auf die Licht- und Farbgestaltung.

Die richtige Raumtemperatur im Winter

Das richtige Raumklima spielt im Winter eine entscheidende Rolle. Im Kinderzimmer (wie auch in allen anderen Wohnräumen) sollte es angenehm warm, jedoch nicht überhitzt und stickig sein. Die Temperatur im Baby- oder Kinderzimmer liegt idealerweise zwischen 16 und 20 Grad Celsius. Ein Innenthermometer hilft dabei, die Raumtemperatur im Blick zu behalten. Zusätzlich halten Vorhänge aus dickem Stoff oder Thermovorhänge die winterliche Kälte draußen. Für angenehme Wärme sorgt zudem ein warmer Teppich.

Die richtige Beleuchtung sorgt für eine behagliche Atmosphäre

Im Winter wird es früher dunkel. Damit es im Kinderzimmer behaglich ist, kommt es auch auf die richtige Beleuchtung an. Helle Möbel lassen das Zimmer offen und luftig wirken. Um eine behagliche Atmosphäre für das Füttern und Zubettgehen zu schaffen, kannst du dazu warmes, sanftes Licht in Gold- oder Orangetönen kombinieren.

Ein süßes Nachtlicht nimmt deinem Baby die Angst vor der Dunkelheit. Gleichzeitig kannst du von Zeit zu Zeit einen Blick ins Babyzimmer werfen, ohne dafür das Hauptlicht einschalten zu müssen. So kann dein Baby in aller Ruhe schlummern, während du nach dem Rechten siehst.

In Zusammenarbeit mit Lisa Mensen

Abbildung 1: pixabay.com © ErikaWittlieb (CCO Creative Commons)

Abbildung 2: pixabay.com © Mylene2401 (CCO Creative Commons)


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