DIY – Gemütlichkeit im Wintermonat

Christine Bauer Christine Bauer
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Die Tage werden kürzer, die Abende länger. Umso wichtiger, dass wir uns zu Hause wohlfühlen. Höchste Zeit Haus und Wohnung neu zu gestalten und für eine behagliche Atmosphäre zu sorgen.

Mit dem Start der Wintermonate geht es los – weniger Zeit draußen verbringen und mehr zu Hause im Warmen sein. In der kalten Jahreszeit sollte auf Gemütlichkeit nicht verzichtet werden. Gerade zur Winterzeit ist es wichtig, frischen Wind in die Wohnung zu bringen, denn nur so kann das Winterwohlgefühl ohne Probleme starten. 

Wer plant, seine Wohnung neu einzurichten, kann dies mit den richtigen Mitteln schnell und einfach schaffen. Dabei auf Nachhaltigkeit und Gemütlichkeit zu setzten, kann dabei auch noch die Brieftasche schonen. 

Die Antwort ist DIY

Wenn es ums Einrichten geht, denken viele sofort daran ins Möbelhaus zu fahren. Warum nicht, schließlich gibt es dort alles unter einem Dach. Doch wäre es nicht viel cooler, etwas Neues, unkonventionelles selbst auf die Beine zu stellen? Die Antwort ist DIY. 

DIY ist eine Abkürzung des englischen Ausdrucks “Do it yourself” und bedeutet so viel wie mach es selbst. Der Begriff beschreibt den Trend, Dinge wie Möbel, Lampen, Schmuck, Accessoires und Weiteres eigenständig anzufertigen. Produzieren statt Konsumieren ist die Philosophie des Do-It-Yourself-Gedanken. Obendrein ist der angesehene Trend entspannend und macht Spaß. 

Die Angst vor DIY

Viele schrecken bei dem Wort „DIY“ bereits ab, sie denken, dass es sowieso unrealistisch und viel zu schwer ist, alte Möbel aufzuwerten. Das handwerkliche Geschick wird oft voreilig unterschätzt. Die Aufwertung ist leichter als gedacht. Zum Beispiel wenn Möbelfronten mit Möbelfolie einen neuen Style verpasst bekommen. 

Der Gebrauch einer Möbelfolie

Möbelfolien bieten die kostengünstige Alternative, den veralteten Schränken eine modernere Oberfläche zu geben. Es gibt viele Möglichkeiten, in denen sie eingesetzt werden kann. Ein Beispiel wäre die Option die Folie im Fliesenlook zu kaufen. So können Fliesen in der Küche und im Bad überholt werden.

Es gibt im Internet eine riesige Auswahl an verschiedenen Designs und Preisklassen, zudem können die Folien nach Maß bestellt werden.

Möbelfolie richtig benutzen – Schritt für Schritt

Als erstes muss der Untergrund sorgfältig mit einem Microfasertuch gereinigt werden. Verschmutzungen wie Fette, Staub und Tabakrückstände bleiben schnell auf Oberflächen haften und beeinflussen die Haltbarkeit der Möbelfolie. Die Reinigung sollte deshalb gründlich erfolgen. 

Während die Fronten trocknen, kann die Folie nach Bedarf auf die gewünschte Größe zugeschnitten werden. Hierbei ist es wichtig, links und rechts jeweils etwa fünf Zentimeter von der Folie überstehen zu lassen.

Am Rand beginnend muss, dass auf der Rückseite befindende Trägerpapier abgezogen werden. Danach kann die Folie angeklebt werden. Hier sollten die erwähnten fünf Zentimeter nicht vergessen werden.

Als Nächstes muss die Folie Stück für Stück wischend auf den Untergrund aufgetragen werden. Zeitgleich sollten Blasen vermeidet werden. Am einfachsten geht dies, indem nach und nach das Trägerpapier abgezogen und zugleich die Folie auf den Untergrund gedrückt wird. Sollten sich trotzdem Bläschen bilden, kann die Folie wieder abgezogen und neu angebracht werden.

Zum Schluss müssen nur noch die überstehenden Kanten umgebogen und glattgestrichen werden. Die eventuell noch überstehende Folie kann nach Bedarf auch weggeschnitten werden, hierfür eignet sich das Cutter-Messer.

Weitere Optionen die Wohnung mit DIY aufzupeppen

  • Die Wand modernisieren:

Wandvertäfelungen dienten ursprünglich dem Schutz der früher empfindlichen Papiertapete. Heute ist diese Form der Wandverkleidung nur noch dekorativ. Da der Kauf und die Montage teuer ist kam die Idee von DIY-Wandvertäfelungen. Diese können ganz einfach selbst angebracht werden. Alles was dazu braucht wird ist Farbe, ausreichend Holz, sowie Hammer und Nagel.

⦁ Die Heizung verkleiden:

Für Heizkörperverkleidungen gibt es viele Dekorationsmöglichkeiten, die das Zuhause verschönern. Wer sich für eine DIY-Aktion entscheidet, sollte jedoch folgendes beachten:

Beim Heizkörper verkleiden sollte nicht nur das Design eine Rolle spielen, sondern auch die Energetik, damit möglichst wenig Heizenergie verschwendet wird. Zudem ist zu beachten, dass das Verkleidungsmaterial auf Hitze nicht giftig oder gar ätzend reagiert. 

Ganze Möbel selbst bauen:

Selbstverständlich gibt es noch viele andere Dinge, die mit DIY selbst erbaut werden können. Wie wäre es zum Beispiel aus Paletten ein Bett oder einen Schrank zu bauen? Eine weitere Option wäre der Bau von Regalen und Sitzecken mit alten Brettern und Holzkisten. Auch aus einem kaputten Spiegel kann etwas Neues gefertigt werden.

Fazit 

DIY ist viel billiger als ein komplettes Möbelset zu kaufen und benötigt nicht viel an Erfahrung. Es gibt nichts was mit den eigenen Händen und der richtigen Ausführung nicht gebaut werden kann.

Bevor etwas weggeworfen wird, sollte lieber nochmal nachgedacht werden. 

Weitere Tipps und Tricks können auf verschiedenen DIY-Communitywebsites ausgetauscht werden.

Bilder

Abb. 1: unsplash.com © sidekix

Abb. 3: unsplash.com © joszczepanska

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Abb. 4: unsplash.com © trend_io

Abb. 5: unsplash.com © olenkasergienko



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