Kerzen im Wohnraum gekonnt in Szene setzen – so entsteht eine gemütliche Atmosphäre

Christine Bauer Christine Bauer
Wohnungsumbau in Berlin, Nailis Architekten Nailis Architekten Klassische Wohnzimmer
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Die Tage werden kürzer, die Temperaturen niedriger. Vor allem im Herbst und im Winter stellen sich viele Menschen die Frage, wie sie ihre eigenen vier Wände gemütlicher gestalten können. Eine naheliegende Lösung, die schon lange nicht mehr nur auf Standards basieren muss: Kerzen! Kerzen werden heutzutage in den unterschiedlichsten Varianten angeboten und eignen sich hervorragend dazu, um das Jahr auf ansprechende, natürliche Weise ausklingen zu lassen.

Damit der Effekt, der mit diesen Wohnaccessoires erzeugt werden kann, auch wirklich optimal genutzt wird, ist es wichtig, einige „Grundregeln“ zu beachten. Denn: je nach Wohnbereich und je nach Einsatz eignen sich verschiedene Kerzenmodelle unterschiedlich gut.

Die folgenden Tipps zeigen auf, wie das natürliche Licht ideal dazu genutzt werden kann, Herbst- und Winterabende noch ein wenig ansprechender und kuscheliger werden zu lassen.

Tipp Nr. 1: Große Kerzen als echte Eyecatcher

Große Kerzen sind wunderbar dazu geeignet, um innerhalb der eigenen vier Wände zu optischen Highlights zu werden. Dass es sich bei ihnen um weitaus mehr als nur ein „Mittel zum Zweck“ handelt, zeigt sich unter anderem darin, dass sie von ihren Nutzern oft an besonders prominenten Stellen aufgestellt und dementsprechend in Szene gesetzt werden. Der Fantasie sind hierbei so gut wie keine Grenzen gesetzt. Im Gegenteil!

Besonders große Kerzen fügen sich meist auf besonders harmonische Weise in den Wohnraum ein und werden vom funktionalen Accessoire schnell zum Hingucker. Die Bandbreite an unterschiedlichen Modellen ist im Laufe der Zeit stark angewachsen. Während es vor einigen Jahren noch vor allem die unifarbenen Varianten waren, die sich einer besonderen Beliebtheit erfreuten, sind die Möglichkeiten heutzutage weitaus bunter geworden. Letztendlich entscheidet der persönliche Geschmack.

Tipp Nr. 2: Teelichter und Kerzen in verschiedenen Varianten

Teelichter und Kerzen sind echte Allrounder, wenn es darum geht, einen Raum mit Hilfe von natürlichem Licht zu verschönern. Egal, ob als Set oder einzeln: diese natürlichen Lichtquellen bergen das Potenzial in sich, Bewohnern und Besuchern zu beweisen, wie leicht es ist, im teilweise hektischen Alltag für eine ruhige Stimmung zu sorgen.

Auch wenn diese Art von Kerzen in den unterschiedlichsten Wohnbereichen eingesetzt werden kann, gibt es durchaus einige Zimmer, in denen sie sich einer besonderen Beliebtheit erfreut. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Set aus kleineren Kerzen vor dem Fernseher, das die klassischen Lampen ergänzt? Oder mit einer Kerze auf dem Schreibtisch im Home-Office? Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, der Seele mit „Kleinigkeiten“ wie diesen etwas Gutes zu tun.

Tipp Nr. 3: Kerzensets im Badezimmer für noch mehr Wellness im Alltag

Für viele Menschen gehört ein abendliches Bad zu den Ritualen, die sie nicht mehr missen möchten. Der Mix aus Wärme und angenehmen Gerüchen kann mit Kerzen noch weiter optimiert werden. Damit die natürlichen Lichter auch gut zur Geltung kommen, sollten die eingesetzten Kerzen nicht zu groß sein.

Gerade im Bad stellt es jedoch auch kein Problem dar – je nach Platzverhältnissen – gleich mehrere Kerzen aufzubauen. Wer hier optisch für ein harmonisches Bild sorgen möchte, sollte sich gleich für ein komplettes Kerzenset entscheiden.

Zusatztipp: Viele Wellnessfans lieben es, Duftkerzen in der Wohnung zu nutzen, um den individuellen Entspannungsfaktor noch weiter zu unterstreichen. Damit ein hohes Maß an Harmonie gewahrt werden kann, sollten jedoch keine unterschiedlichen Düfte miteinander vermischt werden.

Tipp Nr. 4: Kerzen an den persönlichen Einrichtungsstil anpassen

Wohnungsumbau in Berlin, Nailis Architekten Nailis Architekten Klassische Wohnzimmer

Hierbei handelt es sich um einen der wichtigsten Tipps überhaupt: die eingesetzten Kerzen sollten immer auch zum jeweiligen Umfeld passen. Ein klassisches Beispiel: wer sein Wohnzimmer im rustikalen Einrichtungsstil gehalten hat, sollte sich möglicherweise für eine andere Kerzenfarbe entscheiden als jemand, der sich eher für eine minimalistische Einrichtung begeistern kann.

Klassische „Allrounder“, die so gut wie zu jedem Stil passen, sind nach wie vor weiße Kerzen. Diejenigen, die jedoch Lust auf einen Stilbruch haben, können selbstverständlich auch zu weitaus farbenfroheren Varianten greifen. Experten raten in diesem Zusammenhang immer wieder dazu, dass in einem Raum (unabhängig von seiner Größe) nicht mehr als drei Farben dominieren sollten. Wer sich an diese „Grundregel“ hält und die Farbe und die Gestaltung seiner Kerzen entsprechend abstimmt, kann eigentlich nichts falschmachen.

Fazit: Natürliches Licht ist immer noch „in“

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Auch in Zeiten von Halogen und Co. gilt: die Zeiten der natürlichen Lichtquellen sind nicht vorbei! Im Gegenteil! Viele Menschen betonen immer wieder, wie beruhigend sich Kerzenlicht in den unterschiedlichsten Varianten auf die Seele auswirken kann und wie viel Spaß es macht, Lampen mit natürlichem Licht zu ergänzen.

Daher erklärt es sich von selbst, weshalb sich mittlerweile viele Einrichtungsfans dazu entschlossen haben, nicht nur in den kalten Herbst- und Wintermonaten, sondern stattdessen ganzjährig auf Kerzen zu setzen. Auch wenn diese nicht als alleinige Lichtquelle genutzt werden, lassen sich mit ihnen wunderschöne Akzente setzen, die die Hochwertigkeit einer Einrichtung noch weiter betonen können.


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