Ein Haus mit industriellem Flair

Elisabeth Liebing Elisabeth Liebing
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Ein schlichtes, freistehendes Einfamilienhaus baute der Architekt Marcus Hofbauer auf einem Grundstück in Mainz. In enger Abstimmung entschieden sich die Bauherren mit den Planern für eine klare Kubatur. Das Dach wurde als ein klassisches Satteldach ausgebildet. Passend dazu erhielt die Fassade einen weißen Anstrich. Betritt man das Innere, wandelt sich jedoch die Gestalt und man wird in Bann gezogen von dem coolen Stil. 

Ansicht zur Straße

Zeitlos und schlicht wirkt das Wohnhaus. Die fehlenden Dachüberstände setzen die eigentliche Form des Gebäudes in Szene. Die Öffnungen in der ersten Etage betonen die rechte Seite des Hauses, wohingegen die Überdachung des Erdgeschosses die linke Partie hervorhebt. Somit wird insgesamt ein ausgewogenes Bild geschaffen. 

Eingangsbereich

Der Eingangsbereich wird mithilfe eines gespiegelten C-Rahmens eingefasst. Aufgrund des vorgeschobenen Elements wird die Erschließungszone in den Vordergrund gerückt. Zudem wird der Bereich mithilfe zweier kreisrunden Ausschnitte bestens in Szene gesetzt. Darunter ordnet sich eine Holzbank an, die zum Verweilen einlädt. 

Ansicht zum Garten

Werfen wir einen Blick auf die andere Seite des Hauses. Die Kubatur des Gebäudes wird schlüssig fortgesetzt, sodass man insgesamt einen minimalistischen Gesamtentwurf erhält, der besonders stilvoll wirkt. Geschosshohe Öffnungen geben den Blick in den Garten frei und sorgen für besonders helle Innenräume. 

Küche

Die Küche stellt ein wahres Prunkstück dar und stammt von dem renommierten Küchenhersteller Bulthaup. Im Mittelpunkt lagert eine Kochinsel aus Edelstahl. Die Wände werden gesäumt von massiven Holzschränken, die einen völlig neuen Küchencharakter entstehen lassen. An der Stirnseite wurden raumhohe, weiße Einbauten eingesetzt, die für viel Stauraum sorgen. 

Weitere Anregungen zu Küchen findet ihr in dem Ideenbuch: Offene Küche – Vor- und Nachteile

Verkehrswege

Die Treppe lagert mittig im Haus und greift das industrielle Thema auf. Die Holzstufen führen an einer Sichtbetonwand entlang. Für eine Absturzsicherung sorgt eine Glasabtrennung, die die Zone besonders transparent erscheinen lässt. 

Flur im Obergeschoss

Betreten wir das erste Obergeschoss, erkennt man die klare Formensprache, die im Inneren fortgesetzt wird. Belichtet wird die Szenerie bestens durch eine Öffnung, die die gesamte Breite des Flures einnimmt. Die Wände wurden in Weiß gemalert und der Boden des Erdgeschosses wird bündig in der ersten Etage fortgesetzt, sodass ein geordnetes Bild entsteht. Der Panton-Chair in Rot bildet einen knalligen Farbtupfer in der Zone.  

Kinderzimmer

In der ersten Etage befinden sich die privaten Räume wie das Schlafzimmer der Kinder und Eltern. Hier sehen wir einen Ausschnitt des Kinderzimmers, das sich unter einem offenen Dach anordnet. Die Kontur des Daches ist deutlich ablesbar und lässt ein erhöhtes Raumgefühl entstehen. Ein Eck-Fenster sorgt für viel Lichteinfall und somit für helle Räume. 

Fotograf: Lennart Wiedemuth

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