Elf tolle Vasen für eine blumige Atmosphäre

Tino Scholz Tino Scholz
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Das hier geht jetzt zunächst einmal an die Männer da draußen. Wer kennt es nicht: Vasen? Wozu soll man die in einem Männerhaushalt schon gebrauchen? Nehmen ja nur Platz weg, den man auch für anderes nutzen könnte. Blumen bekommt man eh nicht geschenkt oder selbst holt man sich wohl auch kaum welche. Dann aber kommt der Tag, der alles anders werden lässt. Wenn die neue Freundin schon ein paar Mal in der Wohnung war und man sie irgendwann einmal mit Blumen überraschen möchte. Dann hat man die Blumen, aber nichts um sie reinzustellen. Ziemlich blöde Situation. Was dann meist nur noch hilft, ist der Griff zur leeren Wasserflasche. Was ziemlich unromantisch aussieht. Männer, das muss nicht sein! Es gibt so viele schöne, vollkommen verschiedene Vasenformen, da ist für jeden was dabei. Ein bisschen Inspiration gibt es schon mal mit Hilfe der folgenden elf Beispiele. Damit kann dann garantiert auch jeder Eindruck schinden!

Alles ist möglich

Diese Exemplare erinnern ein bisschen an den Betonklotz von vorhin. Diese hier sind allerdings aus Keramik gemacht und sehen aus wie geschnittene Steine – und sie sind nicht minder schön. Vor allem aber sind diese extravaganten Vasen echte Alleskönner: Sie können allein stehen, alle zusammen auf einem Haufen, im Haus verteilt oder auch im Garten.

Der Mythos Mohnkapsel

Wer nicht weiß, wie eine Mohnkapsel aussieht, nun, der weiß es jetzt nach dem Betrachten des ersten Beispiels. Ziemlich dick und rundlich untenrum, öffnet sich die Kapsel nach oben hin. Vasen sehen also nicht nur schön aus, sie erweisen sich auch noch als Informationsquelle der Biologie. Keine Sorge, die Mohnpflanze muss nicht zwangsläufig in die Vase, da seid ihr relativ frei. Aber mit eurem neuen Biologie-Wissen dürft ihr natürlich gern angeben, wenn ihr auf diese hübsche Vase in eurem zu Hause angesprochen werdet.

Für Fahrradmechaniker

Jaja, die Fahrradschläuche, wie oft nerven sie nicht, die Zweiradfahrer. Wenn sie mal wieder undicht sind, weil sie irgendein Nagel zerstochen hat oder eine Glasscherbe ungünstigerweise im Weg lag. Bei diesem Fahrradschlauchexemplar hier allerdings sollte doch bitte stets alles verschlossen bleiben – sonst wird es nass. Ganz richtig, diese Blumenvase ist aus einem Fahrradschlauch gemacht. Eingefasst in unikate und hochwertig aufgearbeitete Holzblöcke, wird der Schlauch zwischen zwei Glasscheiben präsentiert. Ist das noch eine Blumenvase oder ist das schon Kunst? Jedenfalls das Deko-Highlight schlechthin für jeden Blumenfreund daheim. Oder für den Hobby-Fahrradmechaniker.

Der Milch sei Dank

Das sieht ja erst einmal ziemlich cool aus. Ein Betonklotz als Blumenvase. Die Frage aber ist, wie funktioniert das überhaupt? Die Lösung lautet: Milch! Richtig, gebrauchsübliche Milchflaschen werden für diese Vasen recycled und dann in einen Betonblock eingegossen. Es entsteht ein simples aber durch die Oberfläche und  durch die Kombination der Materialien einzigartiges Objekt, das ein Stück weit Streetflair in die eigenen vier Wände holt. Und für all diejenigen, die wissen, wie einfach eine Blumenvase mal um- oder herunterfallen kann: Dieses Exemplar sollte zu jederzeit ziemlich robust an Ort und Stelle stehen bleiben.

Wie eine Sinfonie

Na, wer ist Fan von klassischer Musik? Vielleicht auch noch von Robert Schumann? Dann ist diese Vase genau das Richtige für euch. Diese spiegelt nämlich die vier Sinfonien von Robert Schumann wider. Eine davon etwa trug den Namen Frühlingssinfonie, eine andere den Titel Rheinische. Der Blick bei der Abbildung geht übrigens auf die deformierte Seite der Vase. Die in den erdigen Farben gehaltenen Chrysanthemen und zwei Astern greifen die dunkle Atmosphäre der zweiten Sinfonie auf.

Surprise from Florida

Erst einmal zum Namen: Florida heißt dieses Vasen-Exemplar, also so wie der sonnenverwöhnte Bundesstaat der USA. Was das mit der Vase zu tun hat? Nicht wirklich viel. Aber erwähnenswert ist es allemal. Nun aber zu den Spezifika der Vase, die nun mal gar nicht wie eine Vase aussieht. Viel zu klein und wie, ja wie eigentlich schaffen es die Blumen da zu stehen? Der Kniff sind die vier Messingstäbchen in der hübschen Keramikschale, auf die die Blumen gesteckt werden. Durch die, Achtung Biologieunterricht 5. Klasse,  Kapillarwirkung werden die Blumen immer mit ausreichend Wasser versorgt. Eine ausgefallene Vase, die bei jedem Besucher für Gesprächsstoff sorgen wird.

Auf den zweiten Blick

Diese Vase sieht eigentlich zunächst einmal ganz normal aus. Von unten nach oben sich verbreiternd, dann wieder rapide zusammenlaufend. Das in edlem Weiß und alles ist wie immer. Fast. Denn fasziniert von der Erkundung des Weltalls, verlieh Designer Michael Sieger den Vasen ihren individuellen Charakter. Eine ihrer Besonderheiten: konisch schließend inszenieren sie in drei Größen kleinere Bouquets wie üppige Blumensträuße.

Spiel der Farben

Hier noch ein sehr edles Modell. Die Form ist persé schon sehr elegant, von unten nach oben dünner werdend bahnt sich die Vase immer mehr ihren Weg, um dann am Kopfende wie eine Blüte nach zwei Seiten hin aufzugehen. Vor allem das Spiel aus einem bronzefarbenen Grund und der türkisfarbenen Oberpartie macht diese Vase zu einem echten Hingucker. Aufgrund ihrer zierlichen Form ist sie allerdings nur für eher kleine Bouquets geeignet.

Leicht und lässig

Frei schwebend sieht bei Dekoartikeln ja immer klasse aus – vor allem auch bei diesen artistischen Blumenvasen. Klein aber oho möchte man sagen, es passt ja nicht viel rein in die kleinen Vasen, das machen sie allerdings mit ihrer Leichtigkeit und Lässigkeit wieder wett. Die zu den Seiten verformten Vasen aus Glas sorgen für viel Kreativität etwa im Wohnzimmer und fügen sich durch ihre Transparenz problemlos in die Umgebung ein.

Dschungelparty

Kommen wir nun noch zum Modell Dschungel. Dieses eignet sich besonders gut für immense Pflanzenfreunde und jene, die ihren Mitbewohner beim Abendessen nicht unbedingt ins Gesicht schauen wollen. Spaß beiseite. In diesem Beispiel wurden ausrangierte Aufbewahrungsgläser einfach in Blumenvasen umfunktioniert und dekorativ mit kleinen Gürtelschnallen verziert. Und wer eben viele Blumen zu Hause hat, braucht auch viele alte, ausrangierte Gläser. Kann ja auch schön sein, so ein Dschungel. Oder man verteilt die gesammelten Pflanzen dann einfach im Haus.

Pflanze auf dem Kopf

Wer kennt ihn nicht, den Spruch: „Das wächst mir alles über den Kopf.“ Wenn man viel zu tun hat und gar nicht mehr weiß wohin mit der Arbeit, freut man sich umso mehr über die ruhigen Minuten, die man zu Hause in Ruhe hat. Und warum diese nicht damit verbringen, seine neue Blumenvase mit dem schönen Namen Bubikopf zu bestaunen. Denn dieser Vase wachsen die Pflanzen wirklich über den Kopf! Freundlich grinst der Bubi einen an, anscheinend glücklich darüber, dass sein Kopf bepflanzt wurde. Ist zwar nu etwas für ganz zarte Pflänzchen, aber trotzdem ein nettes kleines Detail in jedem Raum.

Habt ihr auch den Grünen Daumen und wenn ja, wie viele Vasen stehen bei euch zu Hause?
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