homify 360°: Vom Kloster zum Luxushotel

Sabine Neumann Sabine Neumann
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Es gibt Orte, die uns mit ihrem zeitlosen Charme so sehr verzaubern, dass wir uns dort fühlen wie auf einer Reise in längst vergangene Zeiten. Das portugiesische Städtchen Évora ist ein solcher Ort. Beim Spaziergang durch die Straßen dieser Stadt finden wir Spuren vom alten Rom bis zur Renaissance. Kein Wunder, dass das historische Zentrum der Stadt zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Eines der Gebäude, das auf diese Weise vor dem Verfall gerettet wurde, wollen wir uns heute einmal genauer ansehen: Das Convento do Espinheiro ist ein ehemaliges Kloster, das aus dem 15. Jahrhundert stammt. Vor einigen Jahren wurde es nicht nur mühevoll restauriert, sondern bekam auch gleich eine neue Funktion, nämlich als Luxushotel. Hier kommen die beeindruckenden Bilder zum Projekt.

Strahlende Fassade

Évora liegt eine Stunde vom Meer entfernt, aber wenn wir die leuchtend weiße Fassade des Hotels betrachten, haben wir unweigerlich den Geruch von Salz in der Nase und das Rauschen der Wellen im Ohr. Die klassischen Renaissance-Elemente der Entstehungszeit blieben auch nach der Renovierung und Modernisierung erhalten, ebenso wie die eher nüchtern gehaltene Fassade, die der Klostervergangenheit geschuldet ist und ihren ganz eigenen Charme entfaltet.

Vom Kreuzgang zur Terrasse

Die hohen Mauern des Klosters umgeben den Innenhof, der einst als stiller Kreuzgang diente, heute aber als Terrasse angelegt ist, auf der man in den Sternenhimmel blicken und das rundum hell erleuchtete historische Gebäude auf sich wirken lassen kann. Besonders ins Auge fallen nicht nur die malerischen Rundbögen, sondern auch die hohen Steinsäulen, die sich vom reinen Weiß der Fassade abheben sowie natürlich der Glockenturm, der der mystischen Atmosphäre die Krone aufsetzt.

Subtile Erweiterung

Zum Grundstück, auf dem sich das Hotel befindet, gehört nicht nur das Hauptgebäude des Klosters, sondern auch angrenzende Flächen. Diese wurden genutzt, um einen Fitnessraum, einen Pool und einen Wellness-Bereich zu errichten sowie um einen großzügigen Garten anzulegen. Diese Erweiterung, die direkt am Hauptgebäude beginnt, bleibt der Farbgestaltung und den Materialen treu und passt sich der Umgebung auf subtile Art und Weise an.

Aus Wein wird Wasser

Im Untergeschoss des Gebäudes befand sich einst ein Wasserreservoir, das im Zuge der Renovierungsarbeiten zu einem Luxusweinkeller umgestaltet wurde. Die kühlen Gewölbe des Klosterkellers sind ideal für die Lagerung edler Tropfen und bieten ebenfalls eine stilechte und authentische Umgebung, um sie zu genießen.

Von Bescheidenheit zum puren Luxus

Wenn die Mönche, die einst die kargen Räume des Klosters bewohnten, sehen könnten, was heute aus ihnen geworden ist, würden sie mit Sicherheit sofort ihr Armutsgelübde brechen. Die luxuriösen Suiten sind im barocken Stil gehalten und mit schweren Vorhängen, verzierten Kopfteilen und vergoldeten Accessoires dekoriert. Doch der größte Luxus ist und bleibt der Ausblick auf das irdische Paradies rund um das Hotel.

Die Suite beschränkt sich nicht nur auf das Schlafzimmer, sondern bietet darüber hinaus einen ebenso luxuriösen Wohnbereich, in dem es an nichts fehlt. Vergoldete Spiegel, üppige Kronleuchter, wertvolle Gemälde, Samtsofas und edle Möbel aus Massivholz, dazu frische Blumen, Obst und Champagner – was will man mehr?!

Moderner Luxus

Zum Schluss werfen wir noch einen Blick in den modernen Anbau des Hotels, in dem sich der Wellness-Bereich befindet. Die großen Fensterfronten ermöglichen den Gästen beim Sporttreiben, Schwimmen und Relaxen einen atemberaubenden Ausblick auf den Garten und die Umgebung des Hotels. Der perfekte Ort für die absolute Entspannung.

Wie gefällt euch diese einzigartige Verwandlung vom Kloster zum Hotel? Könntet ihr euch vorstellen, euren Urlaub hier zu verbringen?
VIO 302 - Terrasse:  Terrasse von FingerHaus GmbH

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