STC17 von and8 Architekten Aisslinger + Bracht | homify
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and8 Architekten Aisslinger + Bracht
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STC17

STC17 Energetische Sanierung Zur Bestimmung der erforderlichen Sanierungsmaßnahmen wurde eine Wärmebildaufnahme durchgeführt, welche die Notwendigkeit der Dämmung und des Fensteraustausches klar aufzeigte. Die Wahl der Wärmedämmung fiel aus Gründen der Nachhaltigkeit und des ökologischen Vorteils auf ein rein mineralisches Wärmedämm- verbundsystem. Der mittelgraue Spachtel- Strukturputz wechselt sich ab mit Glattputz- flächen in verschiedenen, aufeinander abgestimmten Farbtönen. Der Keller blieb bis auf die Unterseite der Decke ungedämmt. Die äußere Sockeldäm- mung wurde motivbildend als Keil ausge- bildet. Die neuen Fenster befinden sich in der Dämmebene und erhielten farblich abge- setzte Öffnungsflügel, um sie leichter erscheinen zu lassen. Aus Gründen der Energieeffizienz wurde der Heizbrenner im Haus ausgetauscht. Zur Vermeidung von Schimmelbildungen erhielten alle Wohnungen kontrollierte Lüfter mit passiver Wärmerückgewinnung. Die Küchen und außenliegenden Bäder wurden mit separaten Abluftanlagen ausgestattet. Damit die oberste Etage barrierefrei erreichbar ist, wurde ein Lift errichtet und das Treppenhaus komplett umgebaut, denn durch den neuen letzten Lauf und eine Rampe im Dachgeschoss musste die Aussenwand um 60 cm versetzt werden. In den übrigen Etagen hält der Lift auf den ehemaligen Treppenpodesten. Der komplette Fußboden im Treppenhaus wurde erneuert, die Wohnungstüren abgeschliffen und in Natur belassen. Fazit Schon bei der ersten gemeinsamen Begehung mit dem Bauherrn wurde uns klar, dass dieses Haus auf grundlegende und sehr umfassende Veränderungen zusteuert. Es war eben in die Jahre gekommen. Der Bauherr war bei der Grundsteinlegung als kleiner Junge anwesend gewesen und beauftragte nun Architekten, die in ebenjenem Jahr geboren wurden. Es sollte also nicht um kosmetische Eingriffe oder Reparaturen gehen, eine Zurück- erneuerung mit modernen und zeitgemäßen Mitteln wurde gestartet: Das Haus ist nun bereit für die nächsten 50 Jahre. Erhabene Wohneinheit in Lokstedt Ziel des Bauvorhabens war es, anstelle des ehemaligen konventionellen Satteldaches eine angenehme und barrierefrei zugäng- liche Wohneinheit zu schaffen. Der Dachauf- bau als scheinbar verschiebbares Groß- element lässt die Dachterrasse im Süden entstehen. So kragt das Penthouse nordwärts um etwa zwei Meter aus. Die Wohnung sollte mit einem angemessenen Außenbereich und einem durchgehenden Wohn- Essbereich ausgestattet sein. Dieser Letztere wurde als sogenannte Halle mit Kamin, Inselküche, bündig in die Wand eingelassener Küchenzeile sowie einer Vorratsnische konzipiert. Die Halle öffnet sich schwellenlos nach Süden zur Terrasse durch eine Falttür. Diese Geste der Offenheit wird kontrastiert durch die schützende Haube, welche das Dach über diesen behutsam befensterten Raum spannt. Jedes einzelne Fenster hat seine eigene Bedeutung und ist daher unterschiedlich ausgeführt: es gibt ein Schwingfenster, die Ganzglasecke im Nordwesten und ein Doppelpaar von Dachflächenfenstern, welche außenbündig in der Metallfassade liegen. Nach Osten wurde die Fassade für drei Fenstertüren weiter nach unten gezogen. Hier sind der über Eck befensterte Schlafraum mit Ankleide sowie das Badezimmer mit angrenzender Dampfdusche zu finden. Die Umdefinition der Wände zu Raumelementen generierte zusätzlichen Stauraum. Hinzu kommen eine Ankleide und der Vorratsraum sowie der Abstellraum auf der Terrasse. Das Material der äußeren Hülle schillert und changiert, weil es keine Lokalfarbe hat: je nach Blickrichtung ist es grün bis braun bis grau. Die Fassade wurde als hängende Kassette ohne sichtbare Befestigungsmittel Ausgeführt. Wohnungen Es gibt je Geschoss drei kleine Wohneinheiten und eine große Wohnung mit im Prinzip guten, funktionalen Grundrissen. Den zeitgemäßen Anforderungen des Wohnens entsprechend wurden in einem größeren Eingriff die Dreizimmer- zu Zweizimmerwohnungen mit Wohnküche und Bad umgebaut, denn die Bedeutung der Küche hat sich in den letzten 50 Jahren gewandelt. Auch das Bad ist längst mehr als ein Funktionsort. Die erste Runde diente der Festlegung des Standards anhand von Preisen und Mustern. Nach diesem wurden dann alle Wohnungen gleichermaßen saniert. Am Ende wurden alle Oberflächen bearbeitet, neue Einbauküchen, Bäder und Heizungen einge- baut. Die Bäder der kleinen Wohnungen erhielten zur Belichtung ein Innenfenster zur Küche. Wo immer es möglich und sinnvoll war, wurden alte Bauteile wie Türzargen, Glaselemente und Fensterbänke belassen und restauriert. Die Balkone wurden grundsaniert und erhielten einen neuen Spezialbelag aus Kunststoffgranulat sowie neue Geländer- füllungen aus Lochblech.

Ort
Hamburg

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