ZappeArchitekten

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Ein weißes Haus

Ein weißes Haus

Raus aus der West-City Berlins! Endlich die Praxis für Physiotherapie im eigenen Haus. Und

bitte ein Haus ohne Satteldach. Schlicht muss es sein. Dazu ein enges Kostenbudget.

Auf dem Tisch im Büro lagen bei den ersten Gesprächen alte Aufnahmen von schlichten

Wohnhäusern aus der Zeit der „weißen Moderne“. Die „Meisterhäuser in Dessau“, und

schlichte Siedlungshäuser aus Palästina, weiße Kuben! Genau so ein Haus sollte es sein. Das

Grundstück in Teltow gab es bereits, eine freie Parzelle in einer älteren Siedlung. In der

Nachbarschaft, wie an einer Perlenschnur aufgereiht, Siedlungshäuser mit Satteldächern.

Vor der Wende wurden sie gebaut und nach der Wende mit den üblichen „Verschönerungen“

aus den Baumärkten versehen. Die Erschließungsstraße ist noch unbefestigt.

Wohnhaus und Praxis

Das Wohnhaus und die Praxis befinden sich nun am Stadtrand. Die Patienten kommen sicher

alle mit in den Speckgürtel zu Massage, Pilates… . Ein echter Neuanfang!

Durch die vorgegebenen Abstandsflächen auf dem Grundstück ist die Breite des Hauses

nahezu vorgegeben. Auf der linken Seite der Eingang zur Praxis, auf der rechten Seite zum

Wohnhaus. Die Verzahnung von Praxis und Wohnhaus geschieht in einem geschlossenen

Baukörper, nach vorne kubisch gestaffelt mit Stadtbalkon. Nach hinten flächig abschließend

mit großen Fenstern und Gartenterrasse. Später soll am Eingang zum Wohnhaus noch ein

Carport mit Abstellraum gebaut werden.

Der Grundriss

Der Grundriss ist durchdacht. Rechts imWohnhaus hinter dem Eingang ein Flur quer zur

Längsrichtung des Gebäudes, dann rechts um die Ecke öffnet sich ein großer Raum. Kochen,

Essen, Wohnen und raus in den Garten durch eine große verglaste Schiebetür. Eine offene

Stahltreppe führt am Schnittpunkt Flur zu Wohnraum in das Obergeschoss. Es fällt Licht von

oben in den offenen Treppenraum aus großen Fenstern. Die Fenster verbinden mit der

Dachterrasse. Die Terrasse erinnert daran, dass man aus der Stadt hierher gezogen ist.

L-förmig um die Dachterrasse liegen ein Schlafraum, Kinderzimmer, Bad und Ankleide.

Darunter im linken Teil des Hauses befindet sich die Praxis. Zwei kleine Behandlungsräume

mit einem hohen Fensterlichtband geben Licht, ohne dass die Patientenliegen einsehbar

wären. Zum Garten der Bewegungs- und Therapieraum mit zwei großen Fenstern. Das

Private muss hier nicht komplett verborgen bleiben.

Das veränderbare Haus

Veränderungen sind eingeplant im Grundriss des Hauses. Später, nachdem die Kinder

ausgezogen sind, wird aus einem Kinderzimmer ein Luftraum über dem Wohnraum. Das

Deckenfeld zwischen EG und OG ist elementiert und demontierbar. Dann wird die Flurzone

im Obergeschoss zur Galerie!

Fazit

Selten stand am Anfang eines Projektes so ein klares Bild wie das Haus aussehen könnte. Die

Bauherren sagen jetzt: „Genau so haben wir es uns vorgestellt und sind sehr glücklich!“

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