aus- und umbau eines neubaudachgeschosses vom rohbau aus. ein wesentliches entwurfskriterium für den bauherren war hierbei: keine ecken. durch die geschwungenen linien und die grosse welle (wave
) wird das gesamte raumkonglomerat zu einem grossen ganzen zusammengewoben. die einzelnen zonen habe dennoch für sich jeweils ein zentrum, sodass auch intimität entstehen kann und die extravertiertheit des raumes nur als überschrift gilt. durch raffinierte mobile und drehbare möbel/einbauten, lassen sich verschiedenste räume bilden und atmosphären schaffen
die freistehende badewanne steht direkt am fenster mit ausblick über wien, aber ohne einblicke zu ermöglichen.
im unterschied zum gästebad ist das eignerbad in einen blauen farbtopf getaucht. mit der einfallenden direkten sonne ergeben sich so schöne streulichteffekte und spiegelungen
die wohnung ist wie eine yacht klar in die bereiche: öffentlich - gast - besitzer eingeteilt. hier ist ein lichtschlitz zum eignerbad gesetzt, der nur zum besitzergang führt, sodass hier eine integration des wellnessbereiches bei gleichzeitiger privatheit gewährleistet ist
auch das künstliche licht ist natürlich in das gesamtkonzept integriert
spiegelung des waschbeckens
trotz aller offenheit und geschwungener verbindung aller räume ist das schlafzimmer "embryonal" gestaltet, um ein maximum an geborgenheit und intimität zu evozieren.
auch der stauraum kommt nicht zu kurz und ist inhaltlich dezentral immer mit den funktionen verbunden
die mobilen und drehbaren raumhohen wandelemente ermöglichen zahlreiche verschiedene raumsituationen und atmosphären
hier derselbe blick, aber zum essbereich hin geschlossen
ein arbeitstisch, der zu einem doppelbett in wenigen handgriffen umgebaut werden kann
hier im gelben bereich
hier nur halb bett halb tisch
bereich vor dem gästebad
auch hier geht die welle ungebrochen weiter.....
....bis hinaus auf die terrasse
dieses ist in den gelben farbtopf getaucht
blick zur offenen bar/küche
so wurde das projekt übernommen
so wurde das projekt übernommen