Baufritz-Musterhaus „Alpenchic“ in neuer Holzbauarchitektur:
Deutschlands erstes Bio-Effizienzhaus mit Klimaschutz-Zertifikat
Mit Brennstoffzelle für Eigenstrom und Heizung
Alles Bauhaus oder was? Mit seinem Musterhaus „Alpenchic“ setzt Baufritz einen „architektonischen Kontrapunkt“. Statt weiß verputztem Bauhaus-Kubus zeigt das Eigenheim echte sichtbare Holzbauarchitektur in zeitgemäßer Interpretation. Für den Hersteller „die neue moderne Gemütlichkeit“. Und: Als Deutschlands erstes Einfamilienhaus mit MINERGIE-A-ECO-Zertifikat und Brennstoffzellenheizung eröffnet es die neue, weitgehend energieautarke Bio-Effizienzhausklasse!
Mit der Eigenheim-Ausstellung im bayerischen Poing hat sich der Ökohaus-Pionier aus dem Allgäu den richtigen Ort für sein neues Musterhaus ausgesucht. Der rechteckige Baukörper, weite fassadenschützende Dachüberstände und die Holzschindelfassade schaffen einen sichtbaren Bezug zur alpenländischen Bautradition. „Wir zeigen wieder ganz bewusst echte Holzbauarchitektur mit echten Holzbaudetails“, erklärt dazu Baufritz-Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer. Dabei werde die landschaftstypische Regional-Architektur durch zeitgemäße Planung, perfekte Details und einem „neuen Wohlfühl-Innendesign ins Moderne übersetzt“.
Wie so etwas aussehen kann, demonstriert schon die Außenansicht des Hauses mit seinen filigranen Bauteilen, einer Leichtigkeit ausstrahlenden Dachkonstruktion sowie dem vorgelagerten, modernen Eingangsmodul. Die Holzfassade aus traditionellen Weißtannenschindeln gibt dem Haus seinen modernen Alpenchic und stellt einen Bezug zur Innenausstattung mit Weißtanne-Holzverkleidungen her. Die Alternative wären natürlich vorvergraute Schindeln oder Lärche-Schindeln.
Lichtdurchflutet offen wohnen
Georg Schauer, der Architekt des Hauses, verweist hinsichtlich der Fassadengestaltung auf die „großzügige Verglasung an Stellen, an denen früher ein offen stehendes Scheunentor den Blick ins Innere freigab“. Die Raumaufteilung könne „dem Umbau eines Heustadels zum Wohnhaus gleichkommen – das hat einen ganz besonderen Charme“. Auch in dem Luftraum über dem Essplatz, der beide Wohnebenen durch eine vertikale Sichtachse verbindet, sieht der Planer Anklänge daran. Doch während damals eher kleinräumig und mit niedrigen Decken gebaut wurde, lädt hier ein großzügig bemessener, lichtdurchfluteter Koch-Ess-Wohnbereich zum offenen Wohnen ein.
Auch das Obergeschoss zeigt eine klare Linie. Die Galerie erschließt zwei Kinder- und das Elternzimmer; drei helle, hohe Räume, jeweils mit eigenem Balkonausgang. Am Anfang des Flurs findet sich das Familien-Wellnessbad mit trendiger Übereckverglasung, Dusche, Toilette, freistehnder Wanne und Sauna.
Alpiner Charme und High-Tech
Als „urgemütlich und natürlich edel“ beschreibt Innenarchitekt Richard Storz das Ambiente des Hauses. Es lebt von der gekonnt kontrastierenden Kombination authentischer Baustoffe und Materialen mit schicker Ausstattung und Einrichtung; echt alpenchic eben.
Am Boden wechseln sich Eschenholz und Natursteinbeläge (Muschelkalk) in teils grober Form ab, die Wände und Decken kleidet astfreies Tannenholz. Den Kontrast zur natürlichen Ausstrahlung der heimischen Naturmaterialien bilden akzentuiert eingesetzter Schwarzstahl im Bereich Küche und Treppe (gusseisernes Geländer) sowie spiegelnd glatte Oberflächen und erlesene Möbel. Nicht zu vergessen sind neueste High-Tech-Sanitärausstattungen in Küche und Bad, die zum Teil erstmals in diesem Musterhaus der Öffentlichkeit präsentiert werden. Und klar ist auch, dass das Musterhaus der Unternehmensphilosophie entsprechend einem „ganzheitlichen Gesundheitskonzept“ folgt. „Sämtliche Materialien werden auf ihre Gesundheits-, und Umweltfreundlichkeit hin analysiert, sodass auch dieses neue Musterhaus strengste baubiologische Vorgaben einhält“, versichert Baufritz-Marketingleiter Dietmar Spitz.
Modernstes Energie-Gewinn-Konzept.
Im Garten fällt der von einer Windturbine gekrönte Holzturm ins Auge, welcher stellvertretend für das zukunftsweisende Energiegewinn-Konzept des Hauses steht. Der besondere Energieeffizienz-Standard dagegen offenbart sich erst durch einen Blick hinter die Kulissen. Eine Kombination aus Windkraft, Photovoltaik, modernster Brennstoffzellentechnik und nachhaltig ökologischer Bauweise sorgt für ein nahezu energieautarkes Haus mit wohngesundem Ambiente. Dieses wird den Hausbaukunden auch insbesondere durch den „Baufritz-Gesundheits-Gebäudepass“ eindrucksvoll bestätigt.
Wasserstoff für Strom und Heizung
Das außergewöhnliche Energiekonzept gipfelt im Einsatz eines Viessmann-Brennstoffzellenheizgerätes, was das Musterhaus zum ersten Eigenheim in Deutschland macht, das eigenen Strom und Wärme aus Wasserstoff gewinnt. Im Fokus stehen hohe Energieeffizienz und weitgehende Energieautarkheit. So erzeugt das hochwärmegedämmte Haus im Standard KfW-Effizienzhaus 55 mittels Brennstoffzelle, Windrad und Photovoltaikanlage einen Großteil des benötigten Stroms selbst. Ein Solarstromspeicher hilft, den Eigenstromverbrauch im Haus auf rund 80 Prozent zu steigern. Mit verbleibenden Stromüberschüssen lassen sich Elektro-Mobile aufladen, der Rest kann gegen Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die erdgasbetriebene Brennstoffzelle übernimmt neben der Stromproduktion die Heizung des Hauses.
Zweifach zertifiziert
„Mit der Eröffnung des neuen Musterhauses fällt der Startschuss für die gesundheitliche Zertifizierung von Baufritz-Häusern nach dem Sentinel Konzept, das freut mich ganz besonders“, erklärt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Damit behaupte Baufritz „erneut seine Pionierrolle im gesunden Bauen und bietet seinen Kunden einen weiteren unabhängigen Qualitätsbeweis“.
Das Musterhaus ist auch das deutschlandweit erste Eigenheim, das das Minergie-Zertifikat „A-ECO“ trägt. Das in der Schweiz entwickelte Label bewertet nicht nur – ähnlich der deutschen KfW-Effizienzhaus-Stufen – die energetischen Vorgaben, sondern auch die bauökologischen Anforderungen, wie sie beispielsweis die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) vorgibt. Damit ist MINERGIE-A-ECO ein wichtiges Orientierungssiegel für klimaschützendes und energieeffizientes Bauen zugleich.
„Damit ist unser Musterhaus Alpenchic ein echtes Klimaschutzhaus“, betont der technische Geschäftsfüher Helmut Holl, „welches nicht nur auf Energiekosteneinsparung getrimmt wurde, sondern den Bewohnern auch ein spürbar gesundes Wohnklima garantiert“.
Der Abdruck von Text und Bildern – mit dem Bildnachweis Baufritz
– ist
honorarfrei.
Weitere Informationen zum Haus unter http://www.baufritz.de/?dom=w_hy-de
Urig aber doch hoch modern und vor allem ökologisch! Das Musterhaus Alpenchic in Poing.
Gemütlich und kuschelig, so präsentiert sich das Elternschlafzimmer im Haus Alpenchic.
Das Bett wurde in einer kleine Nische untergebracht, so bietet der Raum mehr Platz zum Spielen.
Die Galerie im Obergeschoss wurde hell und freundlich gestaltet. Durch die Dachfenster kommt viel Licht ins Haus.
Das zweite Kinderzimmer fungiert in diesem Fall als Jugendzimmer. Durch raffinierte Idee kann man hier viel unterbringen.
Dieses Badezimmer ist ein optisches Highlight, durch das viele Glas wirkt alles hell und freundlich. An das Waschbecken wurde gleich im Anschluss die Badewanne montiert. Sie trennt nur ein hängender Spiegel und der Höhenunterschied.
Der Essbereich wurde ähnlich wie in einer Berghütte gestaltet und lädt zu langen Abenden am angrenzenden Kamin ein.
Auf der anderen Seite des Essbereichs befindet sich der offen gestaltete Wohnbereich, der mit einem Kamin ausgestattet wurde und viel Charme verspürt.
Das hochmoderne Badezimmer ist ein weiteres Highlight im Haus Alpenchic.
Durch die Treppe, die aus Holz hergestellt wurde, fühlt man sich wie in einer urigen Hütte.
Ein weiteres optisches Augenmerk ist die Beleuchtung an der Haustüre. Traditionelle Holzhaustüre vereint sich mit modernem Licht.
Eine praktische Lösung: Dusche und WC wurden nebeneinander angebracht. Getrennt sind sie nur durch eine geflieste Wand. Zum schließen der beiden Abteile gibt es eine Glasschiebetüre.
Praktisch und ökologisch: Die Aufladestation für ein Elektro-Auto.