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Bauernhof-Charme trifft Hightech

In Mittelfanken hat ein

junges Paar mit einer gehörigen Portion Fantasie, Mut, Leidenschaft und Engagement einer alten Scheune neues Leben eingehaucht: Wo früher Heu und Stroh gelagert wurde, befinden sich jetzt moderne und großzügige Wohnräume, die ganz bewusst ihre frühere Bestimmung nicht verleugnen. Sichtbare Dachbalken und Massivholzmöbel aus dem alten Bauholz verleihen den Räumen ihren unverwechselbaren Charme. Dass zugleich ein Smart Home mit höchstem Komfort entstanden ist, entpuppt sich erst auf den zweiten Blick: Die Haustechnik ist intelligent vernetzt, der Gira Server X1 die clevere Steuerzentrale.

Auf der Suche nach geeignetem Baugrund stieß Markus Peter auf dem Hof seines Großvaters auf eine bereits seit 20 Jahren nicht mehr genutzte Scheune. Bau-Know-How und Vorstellungsvermögen brachten den gelernten Zimmermeister auf die Idee, das früher als Heulager genutzte Obergeschoss auszubauen und die Scheune in ein Wohnhaus zu verwandeln. Mit seiner ebenfalls handwerklich begabten Partnerin Sabine Pfeiffer wuchs aus der fixen Idee ein detaillierter Umbauplan.

Der Bauernhof geht ursprünglich auf das Jahr 1870 zurück, 1939 wurde er um eine Scheune ergänzt. Der letzte Umbau erfolgte 1974 mit einem neuen Kuhstall, der bis 1994 in Betrieb war. Nochmals reichlich 20 Jahre später baute Markus Peter nun insbesondere das Obergeschoss der alten Scheune aus. Das Erdgeschoss wird zum Teil weiterhin als Lager genutzt, hier wurde zudem eine Hackschnitzelheizung mit einem Holzbunker ergänzt, die sowohl das angrenzende Haupthaus, als auch die Fußbodenheizung der neu entstandenen Dachgeschosswohnung versorgt. Geheizt wird mit Holz aus den eigenen Wäldern.

Es war naheliegend, dass sich der Zimmermeister für eine Holzständerbauweise entschied: „Basis sind insgesamt 26 individuell und maschinell vorgefertigte Wände in Holzrahmenbau mit einer Zwischendämmung aus Holzwolle. Nach außen hin folgen eine 6 cm starke Holzweichfaserplatte, 3 cm Hinterlüftung und dann eine Lärchenschalung.“ Für einen optisch eleganten und ruhigen Look ist das Lärchenholz speziell behandelt, so dass sich eine gleichmäßige Vorvergrauung ergibt. Zum Wohnraum hin folgen auf die Holzständer klassische OSB-Platten, eine großzügige Installationsebene von 6 cm und dann nochmals OSB-Platten, die wiederum mit Gips verkleidet sind.

Der Umbau wurde weitestgehend in Eigenleistung erbracht – gemeinsam mit fleißigen Helfern aus der Familie und dem Freundeskreis. So wurden u.a. die Fenster im gesamten Haus erneuert, oben kamen großflächige Verglasungen insbesondere gen Süden hinzu. „Unterm Dach haben wir die alten Koppelpfetten mit 6er Holz aufgepfettet, damit wir eine 20er Dämmung ergänzen konnten“, berichtet Markus Peter weiter. Verkleidet ist das Dach mit Trapezblech, da die Konstruktion statisch keine Ziegel hätte tragen können. Zwei Dachfenster bringen zusätzlich Licht in die Wohnräume. Die Balken wurden ganz bewusst nicht verkleidet, sondern nur sandgestrahlt und sichtbar in den Wohnraum integriert.

Die riesige Wohnfläche von 360 m2 wird im Zentrum eingeschnitten von einer 60 m2 großen überdachten Terrasse. Diese ist gen Süden ausgerichtet und auf dieser Hausfront schließt über die komplette Breite zusätzlich ein 1,50 m breiter Balkon an. Durch den Scheunengrundriss von 13,5 x 26,5 m konnten alle Räume, auch Büro und Hauswirtschaftsraum, auf einer Ebene angeordnet werden. Die zwei Kinderzimmer besitzen zudem eine Galerie. Der Wohn-, Koch- und Essbereich ist offen gehalten, nur eine praktische Speisekammer trennt die Sofaecke mit Kamin von der Küche. Hier öffnet sich der Wohnraum zudem bewusst bis zum Dachgiebel auf 5,80 m Höhe. Eine schmale Galerie erzeugt optisch verschiedene Sichtebenen, auf der Speisekammer ist zudem ein versteckter Rückzugsort entstanden.

Der Eichen-Boden ist handgehobelt und mit Naturöl eingelassen, die wandbündigen Sockelleisten bestehen aus dem gleichen Holz. Markant ist das Deckensegel über dem Küchenblock, den Markus Peter selbst gebaut hat aus den Kuhstall-Balken von 1939. In die Speisekammer ist ein Weinkühlschrank eingearbeitet – dessen Abwärme und die des Gefrierschranks wird nach unten ins Lager geleitet. Ein weiteres Highlight ist der riesige Massivholztisch: „Das Holz dafür habe ich gemeinsam mit meinem Vater extra bei abnehmendem Mond und im Winter geschlagen“, berichtet der handwerkliche Bauherr.

Da das junge Paar nicht nur handwerklich begabt, sondern auch technikaffin ist, machten sie sich auf der Consumenta in Nürnberg schlau zum Thema Hausautomation. Dabei trafen sie auf den erfahrenen System-Integrator Klaus Geyer, der bereits seit 1994 clevere Lösungen fürs Smart Home installiert und programmiert: „Als Basis einer modernen Elektroinstallation empfehlen wir bei grundlegenden Sanierungen den KNX Standard, ein solides kabelgebundenes System, das weltweit genormt sowie herstelleroffen ist und sich in den vergangenen 25 Jahren am Markt bewährt hat.“ Das KNX System vernetzt alle relevanten haustechnischen Komponenten, spezielle KNX Steuerleitungen werden einfach parallel zu den Stromkabeln verlegt.

Klaus Geyer und die jungen Bauherren überlegten gemeinsam, welche Lösungen gleich zu Beginn integriert werden sollten und welche eventuell später hinzukommen könnten, um ein überschaubares Budget einzuhalten. „Das ist das Schöne an KNX“, erklärt Klaus Geyer weiter, „dass sich später problemlos weitere Aspekte oder ganz neue Technologien einbinden lassen, ohne die Wände aufhacken zu müssen.“ Neben der Elektroplanung übernahm Klaus Geyer mit seiner Firma auch die Installation und Programmierung des Smart Homes.

Auch mit Blick auf das Budget fiel die Entscheidung für den kompakten Server Gira X1 als Steuerzentrale. Dieser ist ideal für kleine und mittlere Projekte, denn er lässt sich schnell und damit auch kostengünstig installieren. Mit einer Gira X1 App kann das clevere Haus dann auch mobil übers Smartphone oder Tablet bedient werden. „Da wir die Heizung mit eingebunden haben, können wir Heizzeiten für jeden Raum einzeln definieren und jederzeit anpassen – via Tablet ist das kinderleicht“, freut sich der Bauherr Markus Peter. „Das funktioniert übrigens auch von unterwegs aus, so können wir beim frostigen Weihnachtsmarktbummel schon mal die Heizung im Bad auf Kuscheltemperaturen hochfahren.“

Wie von Geisterhand fahren die Jalousien und Rollos beim Sonnenaufgang nach oben und beim Sonnenuntergang wieder herunter. Magie ist selbstverständlich nicht im Spiel, die Gira Wetterstation meldet den entsprechenden Zeitpunkt an den X1, der wiederum den entsprechenden Befehl zum Öffnen oder Schließen gibt. Meldet die Wetterstation starken Wind, fahren die Jalousien ebenfalls nach oben.

Bei der Beleuchtung lassen sich vordefinierte Szenen per Tastendruck abrufen – die Wohnzimmer-Kinobeleuchtung, eine hellere Koch- oder eine gemütliche Esstischszene. Hinterlegt sind diese unter anderem auf Gira Tastsensoren, intelligenten Schaltern an der Wand. Hier können individuelle Funktionen pro Taste definiert werden, etwa die Jalousiesteuerung im Raum oder gleich der gesamten Wohnung, spezielle Lichtszenen, einzelne Leuchten oder Leuchtengruppen. Äußerst praktisch: Der Taster „Licht gesamt aus“ an der Wohnungstür, der alle Stromfresser während der Abwesenheit abschaltet.

Dank der Gira Türkommunikation mit Videofunktion lässt sich bequem vom Obergeschoss aus sehen, wer unten an der Tür klingelt, mit dem Besucher sprechen und die Tür öffnen, wenn gewünscht. Ein nicht zu unterschätzender Sicherheitsfaktor, denn so wird der Klingelnde nicht schon ins Haus gelassen, bevor man weiß, wer es ist. Ebenfalls für mehr Sicherheit sorgen die installierten und vernetzten Gira Rauchwarnmelder, die zuverlässig bei Brand oder Rauchentwicklung vor Ort warnen, später aber auch so programmiert werden könnten, dass die Bewohner via Mobiltelefon über einen Alarm informiert werden. Ebenso wäre in Zukunft eine Anwesenheitssimulation möglich, die die Nutzerdaten zur Beleuchtung und Jalousiesteuerung für zwei Wochen aufzeichnet und dann bei Abwesenheit wieder abspielt. So können heimliche Beobachter nicht erkennen, dass die Räume urlaubsbedingt unbewohnt sind. Aktuell sind aber der Opa nebenan und die Nachbarn zuverlässiger als jede Alarmanlage.

„Wir sind froh, dass mit dem KNX System eine solide Basisverkabelung steht“, erklärt Markus Peter. „Wenn wir später etwas ergänzen wollen, steht dem nichts im Weg, wir müssen die Wände nicht nochmal aufhacken. So haben wir selbst in der Küche schon Netzwerkkabel zu den Geräten verlegt, falls wir dort irgendwann smarte Geräte ergänzen möchten. Mit dem X1 passte die Lösung sogar in unseren Budgetrahmen.“

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