Badezimmer Ideen & Inspiration | homify

Badezimmer

Wie sieht das perfekte Badezimmer aus? 

Jeder definiert die Vorstellung seines Traum-Badezimmers anders. Wer jedoch ein paar Grundregeln beachtet, der kann aus jedem noch so kleinen oder dunklen Badezimmer das Beste herausholen. Dabei sollte man einerseits nie die Gegebenheiten des Raumes außer Acht lassen und andererseits auch persönliche Vorlieben in die Gestaltung miteinfließen lassen. Ein Badezimmer wird dann zu einem gemütlichen Ort, wenn es Individualität widerspiegelt und einladend wirkt. Badezimmer gestalten einfach gemacht: Obwohl man sich bei der Gestaltung einerseits kreativ austoben kann, gilt es andererseits auch immer, zu bedenken, dass das Badezimmer in erster Linie funktionale Zwecke erfüllen und zum Gesamtbild des Hauses oder der Wohnung passen sollte. Wir verraten euch, wie ihr all das kombiniert, woher ihr die entscheidenden Einrichtungs- und Dekoideen für euer Badezimmer bekommt und was es sonst noch zu beachten gilt, um euer Badezimmer zu eurem Traum-Badezimmer zu machen:

Badezimmer Ideen & Inspirationen: 

Von modern bis klassisch, von ausgefallen bis minimalistisch: In der Rubrik Badezimmer finden sich unzählige Inspirationen und Badezimmerideen für jeden Geschmack. Sobald ihr beispielsweise ein Waschbecken seht, das euch gefällt, könnt ihr das jeweilige Foto mit nur einem Klick zu einem Ideenbuch hinzufügen. Ideenbücher dienen der Sammlung von Inspirationen und es lassen sich jederzeit neue Fotos hinzufügen oder entfernen, auch die Reihenfolge der Bilder kann manuell verändert werden. Vorgegebene Textfelder in Ideenbüchern ermöglichen es euch zudem, eure Lieblingsprojekte mit persönlichen Kommentaren zu versehen. Bereits erstellte Ideenbücher werden automatisch in eurem Profil gespeichert  - so habt ihr all eure Badezimmer Ideen immer auf einen Blick!

Wie gestalte ich mein Badezimmer? 

Es gibt verschiedene Stilrichtungen, mit denen sich ein Badezimmer einrichten lässt. Da der Raum neben Funktionalität auch Individualität widerspiegeln sollte, ist es unumgänglich, die eigene Persönlichkeit zu hinterfragen. Danach lassen sich Entscheidungen bezüglich der Wandfarbe, des Bodenbelags oder der Einrichtung treffen. Möchte man beispielsweise auf Knallfarben setzen oder lieber ruhige Töne anschlagen? Wer ein auf sich zugeschnittenes Badezimmer gestalten möchte, muss vorher genau wissen, welche Ansprüche und Zwecke es im Endeffekt erfüllen soll. Wie viel Stauraum wird benötigt? Soll die Duschwand in erster Linie modern oder praktisch und pflegeleicht sein? Selbstverständlich lassen sich verschiedene Anforderungen miteinander kombinieren. Je mehr man allerdings im Vorhinein weiß, was man möchte, desto einfacher lassen sich die eigenen Vorstellungen umsetzen.

Welche Farbe fürs Bad? 

Bevor man sich für die Farbe der Fußmatten oder Handtücher entscheidet, sollte man sich über das Konzept des Badezimmers im Klaren sein. Welche Farben wird der Boden haben, soll eine Wand gestrichen werden und wie groß ist der Raum? Auch im Badezimmer können Farben unterschiedliche Wirkungen mit sich bringen. Während Cremefarben das Bad verschönern und wohnlich erscheinen lassen, können miteinander kombinierte Blaunuancen für ein abenteuerliches Unterwasserflair sorgen. Auch der Einfall von Tageslicht und die Größe des Badezimmers spielen bei der Farbwahl eine entscheidende Rolle. Dunkle oder grelle Farben sollten in kleinen Badezimmern vermieden und nur für Accessoires oder Teilbereiche eingesetzt werden.

Welcher Boden für mein Badezimmer? 

Für den Bodenbelag im Badezimmer gibt es eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Vor allem Stein ist ein häufig verwendetes Material im Badezimmer – von Granit über Marmor bis hin zu Sandstein. Zwar sind Fliesen besonders pflegeleicht, doch haben auch Alternativen wie Holz oder Beton so ihre Reize: Während Holzboden im Badezimmer für eine warme und freundliche Atmosphäre sorgt und die Füße warmhält, verleiht Beton dem Bad einen minimalistischen Look. Für welche Badezimmergestaltung man sich letztendlich entscheidet, ist selbstverständlich Geschmackssache, doch sollte man dabei immer im Blick haben, dass der Boden auch zum Stil des restlichen Hauses passt.

Welches Badezimmer Design passt zu mir?

Ob modern, ausgefallen oder mediterran – der Einrichtungsstil verrät viel über den Charakter des jeweiligen Bewohners. Umso wichtiger ist es deshalb, seine eigenen Vorlieben genau zu kennen. Soll das Badezimmer Design optisch Ruhe ausstrahlen oder vielmehr zum heimlichen Highlight des Hauses werden? Soll mit Materialien experimentiert oder auf Klassiker gesetzt werden? Bunte Fliesen an der Wand oder eine steril weiße Umgebung? Ganz egal, für welches Design man sich letztendlich entscheidet, es sollte in jedem Fall zur eigenen Persönlichkeit passen. Und weil die Einrichtung genauso viele Facetten haben kann wie die Persönlichkeit, muss man sich keineswegs für nur einen Stil entscheiden, sondern kann auch im Badezimmer getrost mehrere Richtungen miteinander kombinieren.

Wie dekoriere ich mein Badezimmer? 

Es gibt keinen einfacheren Weg, Akzente zu setzen als mit Accessoires. Natürlich sollte im Bad stets darauf geachtet werden, dass die Funktion im Vordergrund steht, doch lassen sich mit der richtigen Badezimmer Dekoration im Nullkommanix Schwächen eines Raumes kaschieren und Stärken in Szene setzen. Von Muscheln über farbige Seife bis hin zu gemusterten Vorhängen gibt es jede Menge Deko-Elemente, mit denen sich das Badezimmer verschönern lässt – und das ohne großen  Aufwand.

Welche Beleuchtung im Badezimmer? 

Wer sein Badezimmer neu gestalten möchte, sollte nicht zu spät über das Thema Licht nachdenken. Abgesehen davon, ob man sich im Bad für eine kühle oder warme Beleuchtung entscheidet, ist es entscheidend, wo Lampen angebracht werden. Da Bäder nun mal in erster Linie einen funktionalen Charakter haben, dürfen Leuchten niemals im Weg sein. Deshalb empfiehlt es sich, auf indirekte Beleuchtung zu setzen und diese unauffällig in die Wand, den Boden, die Decke oder sogar den Spiegel zu integrieren.

Badezimmer planen:

Bevor mit der konkreten Planung des Badezimmers begonnen wird, sollte bedacht werden, wie viele und welche Personen das Bad voraussichtlich nutzen. Werden barrierefreie Sanitärobjekte benötigt oder sollte das Waschbecken in einer für Kinder erreichbaren Höhe montiert werden? Es gibt mittlerweile viele, clevere Lösungen, die sich mit der Zeit an das Alter und die Größe der Bewohner anpassen lassen. Der raffinierte Badplaner von heute hat außerdem schon die Position der Wasseranschlüsse und möglichen Steckdosen eingeplant, bevor das erste Waschbecken oder die Bodenfliesen ausgesucht werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Belüftung – vor allem in kleinen Räumen ohne Fenster. Bei der Planung des Badezimmers sollte stets bedacht werden, dass sich die Installationen auch langfristig bewähren.

Badezimmer renovieren:

Die Renovierung des Badezimmers ist immer auch eine Budgetfrage. Deswegen sollte man sich im Vorhinein unbedingt überlegen, wie viel man tatsächlich zu verändern bereit ist. Sollen nur kleine Makel ausgebessert oder gleich alle Fliesen erneuert werden? Vor allem neue Sanitärmöbel wie die Dusche, das Waschbecken oder die Toilette zu ersetzen, kann teuer und aufwendig werden. Wer eine Komplettsanierung umgehen beziehungsweise aufschieben möchte: Schon kleine Arbeiten, die sich eigenständig erledigen lassen, können das Gesamtbild positiv verändern – wie zum Beispiel der Austausch eines Duschvorhangs mit einer Duschwand oder ein neuer Unterschrank für das Waschbecken. Auch die Lichtverhältnisse im Badezimmer können die Atmosphäre deutlich verbessern: So machen indirekte und dimmbare Lichtquellen den bisherigen Nutzraum im Nullkommanix zu einer Wohlfühloase.

Welcher Stil für mein Badezimmer?

Ausgefallenes Badezimmer:

Für wen eine schlichte Einrichtung auf Dauer an Reiz verliert, der sollte sich für ein ausgefallenes Badezimmer entscheiden. Was Farben, Formen und Muster betrifft, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Dabei empfiehlt es sich vor allem, keine Scheu vor Stilbrüchen zu haben. Im Gegenteil: der Farb- und Mustermix ist mehr als willkommen! Eine Schüssel anstelle eines Waschbeckens – warum nicht? Letztendlich gilt nur eine Stilregel: Erlaubt ist, was gefällt – je bunter und lauter, desto besser!

Minimalistisches Badezimmer:

Klare Linien und schlichte Farben – Bei einem minimalistischen Badezimmer sollte die Einrichtung stets auf das Wesentliche reduziert werden. Getreu dem Motto “Weniger ist mehr” empfiehlt es sich daher, regelmäßig einen Blick in den Badezimmerschrank zu wagen und nicht in Benutzung stehende Cremetigels gegebenenfalls auszusortieren. Abgesehen davon gilt es, ausreichend Stauraum zu schaffen – je integrierter und durchdachter dieser ist, desto einfacher lässt sich dauerhaft Ordnung halten. In Hinblick auf den Fußboden, die Decke oder die Wände sorgt vor allem die Kombination ähnlichfarbiger Materialien für den entscheidenden, minimalistischen Rahmen.

Modernes Badezimmer:

Ein modernes Badezimmer kann bunt und ausgefallen oder weiß und schlicht sein. Es lässt sich nur mit Blick auf aktuelle Tendenzen definieren. Sprich: Wer sich für Modernität entscheidet, muss bereit sein, Veränderungen in Kauf zu nehmen. Denn mit der Zeit, ändert sich nicht nur der persönliche Geschmack, sondern ebenfalls die allgemeingültige Bezeichnung eines Trends. Um sein Badezimmer deshalb immer den aktuellen Trends anzupassen, empfiehlt es sich, die Sanitärobjekte so schlicht wie möglich zu halten und lediglich austauschbare Elemente im Laufe der Zeit zu verändern.

Badezimmer im Landhausstil:

Auch in Bezug auf den Landhausstil gibt es viele Bad Ideen, die sich schnell und einfach umsetzen lassen: Frische Blumen, verzierte Fliesen oder geschwungene Formen, zum Beispiel im Waschtisch. Ebenfalls charakteristisch sind geblümte oder karierte Tapeten sowie kleine Steine, die den Boden oder die Wand der Dusche verzieren. Weil der Landhausstil vor allem Gemütlichkeit ausstrahlt, sind Sitzgelegenheiten aus Rattan und verspielte Details wie Windlichter oder karierte Decken auf der Fensterbank auch im Badezimmer stets willkommen.

Rustikales Badezimmer:

Wer sich für ein rustikales Badezimmer entscheidet, sollte Holz mögen. Das warme Material ist nämlich fester Bestandteil des Landhausstils – ob nun an der Decke oder im Klodeckel. In rustikalen Badezimmern finden sich oft freistehende Badewannen und gerne verwendete Dekoelemente sind außerdem Geweihe an der Wand oder Eimer aus Aluminium auf dem Boden – beispielsweise für schmutzige Wäsche. Egal, für welchen Stil man sich letztendlich entscheidet: der Nutzen sollte stets mit dem Design Hand in Hand gehen.

Kleines Badezimmer einrichten: 

Ein kleines Badezimmer einzurichten, erfordert manchmal viel Kreativität. Wichtig ist es deshalb, schon so früh wie möglich über Aufbewahrungsmöglichkeiten nachzudenken. Sollte zu wenig Platz für Kosmetika vorhanden sein, empfehlen sich Spiegelschränke über dem Waschbecken. Diese haben den Vorteil, dass sie zum einen Platz für Cremes, die Zahnpastatube oder den Rasierschaum bieten und das Bad gleichzeitig optisch vergrößern. Wer seine Wäsche außerdem im Badezimmer aufhängt, sollte sich im Vorhinein Gedanken darüber machen, wo dies stattfinden soll und zur Not zu einer über die Badewanne aufstellbaren Wäschespinne greifen – sofern eine Badewanne existiert. Im Nachhinein lässt sich glücklicherweise jedes noch so kleine Badezimmer mit einfachen Tricks optisch vergrößern – so lassen sich mit einer Duschwand aus Glas beispielsweise ein paar gefühlte Zentimeter gewinnen.