Dach Ideen, Design und Bilder

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  6. Ansicht vom Garten:  Satteldach von Möhring Architekten
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  11. 2-Zimmer-Appartement München:  Dach von stadtbude
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  15. Sanierung Metalldach in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  16. Sanierung Metalldach in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  17. Sanierung Metalldach in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  18. Sanierung Metalldach in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  19. Sanierung Metalldach in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  20. Sanierung Metalldach in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  21. Dachsanierung in Bünde:  Satteldach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  22. Dachsanierung in Bünde:  Satteldach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  23. Dachsanierung in Bünde:  Satteldach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
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  25. Scheunendach:  Dach von Markus Gentner Architekten
  26. Kinderflur:  Dach von Markus Gentner Architekten
  27. Dachsanierung in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  28. Dachsanierung in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  29. Dachsanierung in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  30. Dachsanierung in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  31. Dachsanierung in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  32. Dachsanierung in Herford:  Dach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange
  33. Dachsanierung in Bielefeld Heepen:  Satteldach von Dachdeckermeisterbetrieb Dirk Lange

Dächer

Dächer unterliegen in Zeiten moderner Architektur funktionalen wie ästhetischen Anforderungen. Der hundertprozentige Schutz vor Regen, Wind, Kälte und Hitze ist genauso wichtig wie Form und Material des Dachs, das zum gesamten Hauskonzept passen sollte. Durch die modernen Baustoffe für Dächer ergibt sich ein gesundes Raumklima für die Bewohner und einen deutlich reduzierten Energieverbrauch.

Dachformen

Dächer gibt es heute in vielen unterschiedlichen Formen. Dabei gibt der Dachstuhl, das eigentliche Skelett unter der äußeren Form, maßgeblich die Form des Dachs vor. Wir stellen die wichtigsten Dachformen vor.

Satteldach

Das Satteldach ist den meisten von uns bekannt, denn es zählt zu den beliebten Dachformen. Das Satteldach hat zwei geneigte Dachflächen, die sich am höchsten Punkt ähnlich wie bei einem Dreieck treffen. Das Satteldach gilt als zeitlose Form und passt zu vielen unterschiedlichen Designs.

Pultdach

Im Gegensatz zum Satteldach besitzt das Pultdach nur eine geneigte Dachfläche und wird häufig an modernen Gebäuden verwendet. Manchmal sieht man auch Gebäude mit leicht versetzten Doppel-Pultdächern. In der Mitte ergibt sich so ein waagerechter Giebel, in den Fenster für zusätzliches Tageslicht integriert werden können.

Walmdach

Das Walmdach ist das älteste Dach, das es gibt. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es sich an vier Seiten neigt und damit einen besonderen Schutz des Hauses liefert. Auch die Stabilität ist bei solchen Dächern besonders gegeben. Klassiker unter den Gebäuden mit Walmdach sind die sogenannten Kaffeemühlenhäuser.

Flachdach

Flachdächer sind gerade bei zeitgenössischen Gebäuden sehr beliebt, weil der Minimalismus gut zum Stil des Hauses passt. Sie haben höchstens eine Neigung von zehn Prozent und müssen aufgrund ihrer besonderen Konstruktion gut abgedichtet werden.

Materialien für das Dach

Neben dem Dachstuhl, der aus Holz besteht, können Bauherren aus einer Vielzahl von Dacheindeckungen entscheiden. Die Wahl richtet sich dabei sowohl nach dem vorhandenen Budget als auch nach dem angestrebten Gebäude-Design. Mögliche Materialien:

Dachziegel: Sie bestehen aus Ton und Lehm, werden bei hoher Temperatur gebrannt und sind von Natur aus rötlich, lassen sich aber in verschiedenen Farben lasieren. Dachziegel sind feuerfest und haben eine hohe Lebensdauer.

Dachbeton: Der Dachbeton ist etwas preiswerter gegenüber den Ziegeln. Sie bestehen aus Wasser, Zement und Sand. Beigemischte Pigmente sorgen für Farbeffekte.

Holzschindeln: Sie sind komplett aus Hartholz, zum Beispiel Eiche oder Buche gefertigt und eigenen sich vor allem für Dächer von Holzhäusern.

Zink, Bleche und Aluminium: Die neueren Materialien für Dächer sind gerade in Kombination von zeitgenössischen Gebäuden besonders gefragt. Sie haben einige entscheidende Vorteile: Sie sind leicht formbar und lassen so auch geschwungene Dachformen zu, brennen nicht und haben eine sehr hohe Lebensdauer. Nachteil sind die zum Teil deutlich höheren Kosten des Materials

Schiefer: Schiefer ist ein alter Baustoff, der schon viele Jahrhunderte für Dacheindeckungen verwendet wird. Er ist nach wie vor wertvoll und teuer, witterungsbeständig und hält sehr lange.

Reet: Die für Küstenregionen typische Dacheindeckung dämmt zwar gut, ist aber leicht brennbar. Weil Reet aus Schilfrohr gewonnen wird, das zunächst angebaut werden muss, sind Reetdächer trotzdem vergleichsweise teuer. Übrigens: Früher galten Dächer aus Reet als Arme-Leute-Dach, die sich die teuren Schieferdächer nicht leisten konnten.

Dachfarben und -design

Viele Gemeinden schreiben heute sowohl die Form des Daches als auch die Farbe und das Material im Bebauungsplan vor. Deswegen lohnt vor der Planung ein Blick in die Unterlagen der örtlichen Gemeinde.

Dachentwässerung

Eine vernünftige Ableitung des Regenwassers ist bei einem Dach ein wichtiges Planungselement. Denn das Regenwasser muss immer zum Schutz des Gebäudes, vor allem der Fassade und des Kellers, abgeleitet werden. Dazu kommen bei der Dachentwässerung entweder innenliegende oder außenliegende Anlagen zum Einsatz. Äußere Anlagen, die um das Dach herum installiert werden, bestehen zum Beispiel aus verschiedenen Regenrinnen und Fallrohren. Innenliegende Anlagen haben eine etwas andere Konstruktion, die sich vor allem bei Flachdächern oder solchen Dächern, die sehr minimalistisch gebaut sind, wiederfinden. Für die Dachentwässerung kommen übrigens sowohl Kunststoff als auch verzinkte Stahlrohre zum Einsatz. Obwohl Kunststoff zwar billiger ist, wird er gerade bei außenliegenden Anlagen schnell durch eindringende UV-Strahlen der Sonne brüchig. Verzinkte Rohre haben eine deutlich höhere Lebensdauer.

Dachdämmung

Bei heutigen Dacheindeckungen spielt die Dämmung des Daches eine entscheidende Rolle. Denn mit ihr lassen sich Heizkosten einsparen und in der Folge CO²-Emissionen reduzieren. Bei Neubauten stellt sich die Frage einer entsprechenden Dämmung nicht mehr, da das Dach sowieso als solches nach neuesten Standards konzipiert wird. Komplizierter verhält es sich allerdings bei alten Gebäuden, die ein neues Dach benötigen. Hier begutachtet der Dachdecker mit seinem Know-how, ob vor der Dämmung des Dachs eine Aufstockung der Dachsparren erfolgen muss. Meistens reicht der Platz zwischen den Sparren und den Ziegeln nicht, um ausreichend Dämmmaterial unterzubringen. Denn die kann je nach Gebäude zwischen zehn und 30 Zentimeter betragen. Welches Material an sich für die Dämmung zum Einsatz kommen kann, entscheiden Architekt und Energieberater. Der Dachdecker setzt die Anforderungen entsprechend um.

Den Raum unter dem Dach nutzen – Ideen

Im Rahmen eines Neubaus oder einer Dachsanierung ergeben sich zusätzliche Fragen, die eine direkte Konsequenz auf die neue Dacheindeckung haben – vor allem bei der Sanierung älterer Gebäude. Oftmals wurde nämlich gerade hier das innenliegende Dachgeschoss nicht genutzt. Einer der häufigen Gründe ist das fehlende Tageslicht in den obersten Räumen. Mit einer Neugestaltung des Daches lässt sich das aber relativ einfach ändern.

Soll das Dachgeschoss als Wohnraum nutzbar gemacht werden, kann der Architekt je nach Design Dachflächenfenster oder Gauben mit einplanen. Und auch eine Dachterrasse wäre nun möglich. So lässt sich ein attraktives Studio unter dem Dach schaffen, das mit besonders viel Tageslicht glänzt. Außen- oder innenliegende Plissees, Jalousien oder Rollos sorgen für den Schutz der gläsernen Flächen gegen Sonne, hohe Temperaturen, Regen, Sturm und Kälte.

Arbeitsschritte eines Dachumbaus im Überblick

Planung durch den Energieberater und Architekten

Abdeckung der bisherigen Dachfläche

Begutachtung des Dachstuhls und Anbringung einer Unterkonstruktion aus Latten und Dämmung

Möglicher Fenstereinbau

Anschluss von Regenrinnen

Eindeckung des Daches mit dem gewählten Material

Zusatzarbeiten wie Schornstein, Satelliten etc.