Dachterrasse Ideen, Design und Bilder

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Weshalb es lohnenswert sein kann, euer Flachdach in eine Dachterrasse zu verwandeln

Wer wünscht sich keine Oase der Ruhe in seinem eigenen Heim? Ein Garten kann schon als märchenhaftes Kleinod dienen, aber wie entspannt muss es sein, auf einer privaten Dachterrasse die Seele baumeln zu lassen? Immer häufiger setzen Haus- und Wohnungsbesitzer in großen Städten auf die Dachterrasse als Alternative zum Garten – und widmen sich auf diese Weise einem Teil des Hauses, der bis zum Startschuss der Projektes absolut vernachlässigt wurde. Ihr habt auch Lust darauf, die Vorteile einer Dachterrasse kennenzulernen? Und vielleicht wünscht ihr euch sogar einen Dachgarten, auf dem ihr im Sommer euren grünen Daumen unter Beweis stellen könnt? Dann solltet ihr euch jetzt schlau machen – denn mit einer modernen Dachterrasse steigert ihr gleichzeitig auch den Wert eures Eigenheims!

Wie baut man eine Dachterrasse?

Natürlich müsst ihr euch im Klaren darüber sein, dass ihr hier bei Null anfangen werdet. Zunächst einmal habt ihr nur ein Dach, das ihr Stück für Stück in eine wohnliche Fläche verwandeln wollt – daher solltet ihr viel Zeit einplanen, um das Projekt von Grund auf zu planen. Im ersten Schritt ist es empfehlenswert, dass ihr euch über den vorhandenen Platz klar werdet – wie groß ist das Dach? Und welche Fläche ist nutzbar? Gibt es eventuell vernachlässigte Stellen, die von einem Dachdecker zunächst wieder auf Vordermann gebracht werden sollten? All diese Punkte sind enorm wichtig und sollten geklärt werden, bevor ihr in euer Dachterrassen-Projekt startet.

Zudem ist es empfehlenswert, mit einem Architekten in Kontakt zu treten, der euch im Hinblick auf Baugenehmigungen berät und euch mit ersten Skizzen unterstützen kann. Weiterhin solltet ihr auch dringend mit euren Nachbarn reden, um Ärger vorzubeugen. Denn auch sie sollten damit einverstanden sein, dass in den kommenden Wochen und Monaten auf dem Dach regelmäßig gearbeitet wird und ihr eventuell von der neuen Dachterrasse aus in Zukunft ungeahnte Einblicke in deren private Räume erhaltet werdet.

Wenn ihr all diese grundlegenden Punkte abgearbeitet habt, dann könnt ihr auch ein wenig in Träumen schwelgen und euch fragen: Wie soll die Dachterrasse aussehen? Wünscht ihr euch einen natürlichen Look mit Holzboden oder einen robusten Untergrund aus Stein, der nur wenig Pflege bedarf? Informiert euch in eurem Baumarkt darüber, welche Materialien am besten für euer Projekt geeignet sind. Im Anschluss an all diese Vorbereitungen solltet ihr euch weiterhin darüber nachdenken, ob ihr selbst gestalten oder das Projekt lieber komplett an professionelle Architekten und Handwerker abgeben möchtet.

Braucht ihr für den Bau einer Dachterrasse eine Genehmigung?

In Deutschland sind Bauherren dazu verpflichtet, eine Baugenehmigung einzuholen, wenn sie eine Dachterrasse planen. Dazu muss in fast allen Bundesländern ein Bauingenieur oder ein Architekt zu Rate gezogen werden, der den Plan für die Dachterrasse erstellt und somit garantiert, dass die Dachterrasse sicher und nutzbar ist. Zudem muss ein Statiker kontaktiert werden, der nachweist, dass das Dach dem Gewicht standhalten wird, das nach dem Umbau zur Dachterrasse auf dem Gebäude lastet. Weiterhin müsst ihr euch auch über Schallschutzbestimmungen und die Energiesparverordnungen informieren, da ihr sonst im schlimmsten Fall Ärger mit der Nachbarschaft oder dem zuständigen städtischen Bauamt bekommen könnt.

Der richtige Terrassenbelag für flache Dächer – verschiedene Materialien

Wenn ihr euch dem Terrassenbelag für euer Flachdach widmet, werdet ihr schnell feststellen, dass es hier die unterschiedlichsten Angebote gibt – traditionelle Materialien von Asphaltschindeln über Zementfliesen bis hin zu Wellblech sind hier allesamt nicht empfehlenswert, da sie nicht robust genug ausfallen und Lecks im Terrassenbelag vorprogrammiert sind. Stattdessen solltet ihr euch die folgenden Alternativen umsehen:

PVC: Hält zwischen fünfzehn und dreißig Jahren. Bei einem PVC-Belag handelt es sich um eine einzelne Schicht aus thermoplastischem Material. PVC-Dächer sind sehr robust und witterungsbeständig. Nahtstellen von PVC-Belägen sind wärmeverschweißt, um einen wasserdichten Verschluss zu bilden. Die meisten PVC-Beläge, besonders die weißen, sind energieeffizient, da sie Sonnenenergie reflektieren statt sie zu absorbieren. Gegen PVC-Böden spricht die preisintensive Installation, pro Quadratmeter müssen Bauherren mit einem Preis von etwa 17,00 Euro rechnen.

EDPM-Kautschuk-Folie: Hält zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Ist günstiger als PVC, aber nicht so robust. Zudem tendiert dieses Material dazu, Hitze zu absorbieren. EDPM-Kautschuk ist jedoch weitaus günstiger als PVC und kostet je nach Dicke der Folie zwischen 11,50 und 15,00 Euro pro Quadratmeter.

TPO: Hält zwischen sieben und zwanzig Jahren. Im Hinblick auf die Kosten ähnelt TPO der preisgünstigen Kautschuk-Folie, aber dafür gibt es hier noch ein paar Extras, etwa die wärmeverschweißten Verschlüsse, die Feuchtigkeit auf der Dachterrasse vorbeugen. Hierbei handelt es sich um ein relativ junges und neues Material. Daher solltet ihr Zeit investieren, um erfahrene Dachdecker zu finden, die euch dabei helfen, die TPO-Dachbahnen zu verlegen. Die Kosten belaufen sich hier auf rund 7,00 Euro pro Quadratmeter.

Polymermodifiziertes Bitumen: Hält zwischen zehn und zwanzig Jahren. Hier sind mehrere Ebenen vorhanden, die Hitze absorbieren, aber dafür kompliziert zu verlegen sind. Es handelt sich um eine sehr günstige Alternative, polymermodifiziertes Bitumen gibt es bereits ab 5,00 Euro pro Quadratmeter.

Mehrlagige Bedachungssysteme: Halten zwischen fünfzehn und zwanzig Jahren. Sehr widerstandsfähig, aber dafür auch schwer. Kosten schwanken zwischen 5,00 und 8,00 Euro pro verlegten Quadratmeter.

Dachterrasse – Sonnenschutz und Beleuchtung

Nachdem ihr euch den wichtigsten Punkten rund um Baugenehmigung, Planung und Böden gewidmet habt, könnt ihr euch nun der Einrichtung der Terrasse widmen. Da ihr euch besonders häufig im Sommer auf der Terrasse aufhalten werdet, ist es natürlich wichtig, dass ihr euch nach praktikablen Optionen in Sachen Sonnenschutz umschaut. Eine Möglichkeit ist es, ein Sonnensegel zu spannen, dass euch schützt, wenn ihr auf der Sonnenliege liegt und die Seele baumeln lassen. Aber auch große Sonnenschirme, ein Pavillon oder eine Markise sind gute Möglichkeiten, um die Dachterrasse in euer zweites Wohnzimmer zu verwandeln.

Neben dem Sonnenbaden spielen natürlich auch die lauen Sommerabende eine Rolle – und damit auch die Beleuchtung. Wenn ihr auf der Terrasse einen gemütlichen Abend im Kreise eurer Liebsten verbringt, braucht es natürlich auch die richtige Beleuchtung, um für ein angenehmes Ambiente zu sorgen. Besonders empfehlenswert und günstig sind hier Solarleuchten, die im Sommer definitiv genügend Licht spenden. Aber auch Außenwandleuchten, die entlang der Außenränder eurer Terrasse installiert werden, können eine gute Wahl sein.