Dampfbad Ideen, Design und Bilder

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  33.  Dampfbad von Studioapart
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Was ist ein Dampfbad?

Das Dampfbad dient in vielen Kulturen schon seit Jahrhunderten der Gesunderhaltung und des Wohlbefindens. Es ist durch seine feuchte Wärme und seine warmen Temperaturen von 45 bis 50° C gekennzeichnet. Unter diesen Bedingungen kommt der Körper ordentlich ins Schwitzen, angespannte Muskeln lockern sich, die Nerven werden beruhigt und die Haut durchblutet. Geschätzt wird das Dampfbad auch wegen seiner reinigenden Wirkung auf die Haut. Zudem werden durch die Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent die Schleimhäute befeuchtet, was den Atemwegen gut tut und bei chronischen Atemwegserkrankungen als wohltuend empfunden wird. Die die Temperatur im Dampfbad niedriger ist als in der Sauna, ist das Dampfbad schonender und wird von Menschen mit chronischen Erkrankungen als weniger belastend empfunden.

Was ist der Unterschied zwischen Sauna und Dampfbad?

Der Hauptunterschied zwischen Sauna und Dampfbad ergibt sich aus der Temperatur und aus der Luftfeuchtigkeit. In der Sauna herrschen in der Regel Temperaturen von über 60° C, meistens sogar von 70° C bis 80° C. Das Dampfbad dagegen ist maximal 50° C warm. Die Luftfeuchtigkeit ist hingegen im Dampfbad wesentlich höher als in der Sauna. Hier ist die Luft so feucht, dass sich überall Tröpfchen bilden. Allerdings liegt hierin auch die Schwierigkeit des Dampfbades. Es ist schwerer, eine derart hohe Luftfeuchtigkeit als eine hohe Hitze zu erzeugen. Daher werden Dampfbäder oft als Luxus angesehen und sind in den Spas von Hotels und Wellness-Anlagen zu finden.

Römisches Dampfbad und türkischer Hamam – Dampfbad-Tradition weltweit

Das Dampfbad ist alles andere als eine Erfindung der modernen Wellness-Kultur. Vielmehr ist es als Tradition in vielen Ländern schon seit Jahrhunderten Tradition. Die Römer beispielsweise nutzten aus Marmor errichtete und mit Heizungen versehene Dampfbäder, bei denen heißes Wasser durch Kanäle durch die Wand geleitet wurden. Vor jedem Dampfbad wuschen sie sich gründlich und bereiteten sich zunächst bei niedrigeren Temperaturen von 30°C auf die höheren, bis zu 60° C betragenen Temperaturen vor.

Besonders bekannt sind noch heute die orientalischen Dampfbäder, wie der türkische Hamam. Sie entstanden durch den Einfluss der römisch-byzantinischen Kultur und waren zunächst reichen Bürgern vorbehalten, öffnete sich später jedoch der gesamten Bevölkerung. Dabei war das orientalische Dampfbad nicht ausschließlich eine Frage der Reinheit, auf die besonders bei religiösen Anlässen viel Wert gelegt wurde, sondern auch ein Ort des Zusammentreffens. Das nach Geschlechtern getrennte Dampfbad bot Männern und Frauen so die Gelegenheit, sich in Ruhe untereinander zu unterhalten und Privates sowie Geschäftliches auszutauschen. Obwohl moderne Badezimmer heute die Aufgabe des traditionellen Hamams übernehmen, ist dieser noch immer als Ort der Entspannung beliebt und hat auch in die Städte des westlichen Europas Einzug gehalten.

Ein Dampfbad fürs Zuhause

Da ein Dampfbadgenerator nicht viel Platz einnimmt, ist es platzsparend in vielen Häusern und Wohnungen einbaubar. Der große Vorteil eines Dampfbades ist, dass es sogar als Dusche genutzt werden kann. Besonders wichtig ist, dass es stabile Dichtungen und eine obere Abdeckung hat sowie über ein Abluft-Regulationssystem verfügt. Wer sich ein fertiges Dampfbad einbauen möchte, findet Modelle, die aus einem Stück aus Acryl gefertigt sind oder auch aufwendigere Echtglas-Dampfbäder. Die Preise für ein solides Dampfbad beginnen in der Regel bei 6.000,- Euro. Wer sich zusätzlich zur Grundausstattung Extras, wie einen eingebauten MP3-Player, Licht oder andere zusätzliche Funktionen wünscht, muss mit allerdings mit deutlichen Mehrkosten rechnen.

Wer sich für ein eigenes Dampfbad entscheidet, sollte vor allem die folgenden Punkte genau im Blick haben: Neben zuverlässigen Dichtungen spielt das Dach, an dem sich die Luftfeuchtigkeit sammeln kann, ein wichtige Rolle. Dieses sollte ein Gefälle haben und die Oberfläche sollte sehr glatt sein, damit das Wasser hier gut ablaufen kann. Was die Wahl des passenden Generators anbelangt, wird eine Stärke von 1 kW Generatorleistung pro m³ Raumluft angeraten. Darüber hinaus benötigt das Dampfbad neben dem Wasseranschluss, wobei ein privater Kaltwasseranschluss ausreicht, zwei Abflüsse – einer, um das Wasser aus dem Dampfbad selbst ablassen zu können, das als Kondensat oder als Duschwasser anfällt, ein anderer unter dem Generator, damit dieser das Restwasser nach dem Dampfbaden entleeren kann.

Für das eigene Dampfbad daheim muss es aber nicht unbedingt eine Acryl- oder Glaskabine sein, die zum Einsatz kommt. Wer den nötigen Platz hat, kann auch einen Raum komplett mit Fliesen ausstatten oder aber vom Bad einen bestimmten, gefliesten Teil abtrennen. Wichtig ist, dass hierbei auch die Decke gefliest wird. Zudem sollten von Anfang an ausreichend Sitzgelegenheiten eingeplant werden. Diese können beispielsweise aus gefliesten Vorsprüngen oder aus Steinplatten bestehen. Wie bei einer Dampfdusche oder einer Acryl-Kabine auch, benötigt das geflieste Dampfbad einen Abfluss sowie einen Dampferzeuger beziehungsweise Generator, der den Dampf erzeugt. Darüber hinaus ist eine Lüftung praktisch.

Reinigung und Wartung des Dampfbades

Da das Klima im Dampfbad sehr feucht ist, spielt Hygiene hier eine große Rolle. Daher wird generell empfohlen, vor der Benutzung zu duschen und für die Körperreinigung eine sanfte Seife zu verwenden. Nach der Anwendung dagegen genügt es, den Körper mit warmem Wasser zu duschen. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt zwischen 8 und 20 Minuten. Das Dampfbad sollte regelmäßig mit einem milden Spezial-Reiniger gesäubert werden. Wer ein Dampfbad aus Acryl hat, sollte hierfür einen speziellen Acryl-Reiniger nutzen. Glasflächen lassen sich mit Glasreiniger schonend und effektiv reinigen. Auf scheuernde Reinigungsmittel sollte auf jeden Fall verzichtet werden. Während man die Reinigung des Dampfbades daheim beruhigt selbst übernehmen kann, sollte man für die regelmäßige Wartung einen Experten für SpasExperten für Spas beauftragen.