Fenster Ideen, Design, Gestaltung und Bilder

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Fenster im Fokus: Wissenswertes zum Thema Fenstereinbau

Fenster spielen in der Architektur eine wichtige Rolle, denn sie öffnen unser Haus nach außen hin, schenken uns schöne Ausblicke und sorgen dafür, dass der Innenraum mit natürlichem Licht versorgt wird. Gerade heutzutage kommt dem Fenstereinbau eine immer signifikantere Bedeutung zu, denn moderne Bauherren wünschen sich die Fensteröffnungen in ihrem Zuhause so großzügig und hochwertig wie möglich. Wir zeigen euch heute die gängigsten Fenstertypen, welche Aspekte ihr vor der Fenstererneuerung beachten solltet, was alles rund um das Fenster dazu gehört und was eigentlich hinsichtlich Pflege und Wartung so auf euch zukommt.

Die beliebtesten Fenstertypen

Bei der Auswahl eines neuen Fensters spielen neben Funktion und Bauform auch der Fenstertyp eine wichtige Rolle. Schließlich soll das gute Stück zum Rest des Hauses passen und auch dem Geschmack der Bauherren entsprechen. Es gibt nahezu unendlich viele Fenstertypen und -arten. Die folgenden fünf erfreuen sich jedoch hier bei uns in Deutschland besonderer Beliebtheit:

Bodentiefe Fenster

In der modernen Architektur geht nichts ohne bodentiefe Fenster, die auch unter dem Namen französische Fenster bekannt sind. Ihr Vorteil: Sie lassen mehr Licht in den Raum und ihn somit großzügiger und freundlicher wirken. Die Wohnqualität steigt, genauso wie die Qualität des Raumklimas, denn das vergrößerte Fenster bietet sehr gute Belüftungsmöglichkeiten und beugt Schimmelbildung vor. Die Nachteile dieses Fenstertyps: Sie sind kostenintensiver als normale Fenster, ihre Montage ist nicht überall möglich und es müssen beim Fenstereinbau bestimmte Auflagen erfüllt werden.

Panoramafenster

Auch Panoramafenster werden in der modernen Architektur extrem gerne eingesetzt. Es handelt sich dabei um besonders große Fensterelemente, die vor allem den Zweck haben, den Bewohnern des Hauses einen grandiosen Ausblick zu gewähren. Besonders häufig kommen sie in exponierten Lagen wie etwa an Berghängen zum Einsatz. Die Vorzüge eines solchen Fensters sind wohl unbestritten, als Nachteile kann man die intensiven Kosten sowie den hohen Pflegeaufwand anführen.

Dachflächenfenster

Bei einem Dachflächenfenster handelt es sich um einen Fenstertyp, der sich für geneigte Dachflächen eignet. Immer mehr Bauherren entscheiden sich beim Bau ihres Hauses mit Sattel-, Pult- oder Walmdach dafür, große Verglasungen im Dach zu installieren, um mehr Licht in den Innenraum zu bekommen. Auch bei einem Dachausbau kommen diese Fensterelemente zum Einsatz, damit der neu dazu gewonnene Wohnraum mit ausreichend Tageslicht versorgt wird. Experten empfehlen, beim Einbau eines solchen Fensters unbedingt auf eine integrierte Klapp-Schwing-Funktion zu achten, welche das Dachfenster über den oberen Achspunkt nach oben öffnet, sodass man zum einen freie Sicht genießen und zum anderen die Glasfläche auch bequem von außen reinigen kann.

Sprossenfenster

Sprossenfenster mit vertikal und horizontal angeordneten Sprossen setzen besondere Akzente an der Fassade und verleihen dem Haus Charme und eine individuelle Note. Besonders häufig ist dieser Fenstertyp bei historischen Gebäuden sowie Bauten mit Retro-Charme oder an traditioneller, regionaler Architektur anzutreffen. Je nachdem, um welche Art von Sprossenfenster es sich handelt, können sie ein wenig aufwändiger zu reinigen sein als andere Modelle. Was Aussicht und Lichteinfall betrifft, können diese durch die Sprossen eingeschränkt sein. Andererseits ergibt sich aber gerade durch diese Besonderheit auch ein gestalterisches Spiel aus Licht und Schatten.

Bullauge

Zum Schluss noch eine echte Besonderheit: Bullaugen kennt man hauptsächlich aus dem Schiffsbau. Allerdings kommen die kreisrunden Fenster auch immer häufiger in der Architektur zum Einsatz, wenn man einer Fassade das gewisse Etwas und eine besondere Note verleihen möchte. Häufig werden Bullaugen in Haus- und Zimmertüren eingebaut oder direkt unter dem Giebel installiert. Sie bleiben von der Fläche her in der Regel klein und sind durch ihre Form auch teurer als eckige Standardfenster, eignen sich also weniger für das gesamte Haus, sondern eher als eine Art Tüpfelchen auf dem i.

Fenster kaufen: Worauf achten?

Worauf sollte man beim Kauf eines neuen Fensters achten? Folgende Punkte könnt ihr euch als Checkliste merken:

Wärmedämmung

Energiesparen ist ein großes Thema unserer Zeit und gerade, was Fenster betrifft, nicht außer Acht zu lassen. Wie gut euch ein Fenster dabei hilft, aktiv Energie – und damit Geld – zu sparen, erkennt ihr am Wärmedurchgangskoeffizienten, dem sogenannten U-Wert. Je geringer er ausfällt, desto besser ist die Wärmedämmung des Fensters. Die Energieeinsparverordnung schreibt für Veränderungen von Fenstern bei Bestandsimmobilien einen U-Wert von höchstens 1,3 vor. Es geht heutzutage aber schon deutlich besser.

Helligkeit und Sonnenschutz

Auch über die Lichtdurchlässigkeit sollte man sich vor dem Kauf eines neuen Fensters Gedanken machen. Bei Fenstern mit Südausrichtung können Sonnenschutzgläser mit Blendschutz durchaus sinnvoll sein. Ansonsten wird man eher möglichst lichtdurchlässige Fenster wählen, die den Innenraum mit natürlichem Licht fluten.

Sicherheit

Je nachdem, in welchem Stockwerk eure Fenster eingebaut werden sollen, spielt auch Einbruchsschutz eine Rolle. Gerade im Erdgeschoss empfehlen Experten einbruchhemmende Fenster mit Verbundsicherheitsglas, Pilzkopfzapfen, Fenstergriffen mit Drehhemmung und Anbohrschutz.

Schallschutz

Das Thema Schallschutz ist vor allem an stark befahrenen Straßen und in der Stadt nicht von der Hand zu weisen, wo störender Lärm bitte möglichst draußen bleiben soll. Deshalb kann man sich hier für Schallschutzfenster entscheiden, die vor Lärmbelästigung schützen.

Accessoires für das Fenster: Rollos, Fensterläden, Vorhänge und Co.

Nach dem Fenstereinbau hören die Entscheidungen nicht auf. Schließlich wollen die wenigsten von uns ein nacktes, kahles Fenster. Je nach Lage, Größe und Stil spielen Faktoren wie Sonnen- und Sichtschutz, Sicherheit, aber auch dekorative Aspekte eine Rolle, wenn es um Accessoires und Zubehör zum Fenster geht. Diese kann man entweder außen oder innen anbringen, wobei die äußeren Klassiker wie Roll- oder Fensterläden nicht nur vor neugierigen Blicken und zu viel Sonne schützen, sondern auch einen gewissen Einbruchsschutz darstellen. Im Inneren kann man mit verschiedenen Rollos, die am Fensterrahmen angebracht werden, oder mit Vorhängen und Gardinen für Sichtschutz und auch Wohnlichkeit und Gemütlichkeit sorgen.

Pflege und Instandhaltung von Fenstern

Hochwertige Fenster lassen sich mit recht wenig Aufwand über viele Jahre hinweg schön und funktionsfähig halten. Wie oft Fenster geputzt werden sollen, hängt natürlich auch von der Lage und dem Verschmutzungsgrad ab. Experten empfehlen generell eine gründliche Reinigung zweimal im Jahr, am besten im Frühling und im Herbst. Dabei aber nicht nur die Glasflächen säubern, sondern auch Fensterrahmen, Beschläge und bewegliche Teile – und zwar von innen sowie von außen. Außerdem ist es keine schlechte Idee, sämtliche Fenster in regelmäßigen Abständen von einem Fachbetrieb auf Funktion und festen Sitz überprüfen zu lassen.