Fertighäuser Architektur, Ideen & Bilder

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  17. Außenansicht mit bodentiefen Fenstern und Rechteckerker. :  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  18. Außenansicht Giebelseite mit holzverschaltem Rechteckerker und Sitzbankfenster:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  19. Außenansicht Giebelseite mit Wechselfassade aus weißem Putz und Holzverschalung:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  20. MEDLEY 3.0 - Das Einfamilienhaus mit der Wechselfassade aus weißem Putz und grauer Holzverschalung:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  21. MEDLEY 3.0 - Das Einfamilienhaus mit der Wechselfassade aus weißem Putz und grauer Holzverschalung:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  22. UNO 2.0 - Vielseitiges Familienhaus:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  24. UNO 2.0 - Vielseitiges Familienhaus:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  26. UNO 2.0 - Vielseitiges Familienhaus:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  27. :  Fertighaus von laixaynhapho92
  28. SENTO 500 D:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  29. SENTO 503 D:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  30. SENTO 501 B:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  31. SENTO 402 C:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  32. SENTO 400 A:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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  33. NIVO - Auf einer Ebene, auf einem Niveau:  Fertighaus von FingerHaus GmbH
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Fertighaus

Als Fertighaus bezeichnet man in der Regel ein Haus, dass nicht komplett auf der Baustelle Stein für Stein aufgebaut wird, sondern aus vorgefertigten Teilen besteht. Diese werden vorab im Werk gefertigt, dann mit LKWs auf die Baustelle geliefert und dort nur noch endmontiert.

Arten

Fertighäuser gibt es in nahezu jeglicher Form. Ob freistehendes Einfamilienhaus, Doppelhaus, Reihenhaus oder Bungalow, ob gewerbliche Gebäude wie beispielsweise Kindergärten, Büros, Supermärkte oder Lagerhallen, ob mit Flach-, Sattel- oder Walmdach – alles ist möglich.

Auch Energiespar- und Passivhäuser genau so wie Designerhäuser und Villen lassen sich verwirklichen.

Ausbaustufen

Fertighaus ist nicht gleich Fertighaus. Man unterscheidet verschiedene Ausbaustufen, die je nach dem eine höhere oder niedrigere Eigenleistung erfordern.

Das Bausatzhaus – auch Selbstbauhaus genannt – erfordert das höchste Maß an Eigenleistung. Diese Stufe beinhaltet die Planung, die Bauleitung und die Lieferung der Bauteile samt Installationsmaterialien auf die Baustelle. Der eigentliche Auf- und Ausbau muss dann selbst übernommen werden. Für handwerkliche Begabte ist diese Möglichkeit sehr reizvoll und auch preislich ist so ein Haus unschlagbar und bereits ab 50.000 € zu bekommen.

Bei dem sogenannten Rohbauhaus wird die Außenhülle des Hauses angeliefert und fertig aufgebaut. Der komplette Innenausbau wird in Eigenregie übernommen. Der Hersteller kann auf Wunsch aber die Materialien liefern und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch diese Variante ist preislich sehr ansprechend.

Das sogenannte Ausbauhaus ist die nächste Stufe und damit ein erweitertes Rohbauhaus. Bei dieser Variante kann man sich mit dem Hersteller abstimmen, welche Leistungen des Innenausbaus selbst und welche vom Experten übernommen werden sollen. Meistens gibt es Standardpakete bezüglich der Leistungen, es kann aber auch alles flexibel abgestimmt werden.

Bleibt nur noch die schlüsselfertige Ausführung. Hier kann man sich entspannt zurücklehnen und alle Arbeiten erledigen lassen. Nach Abschluss kann man dann direkt einziehen. Einzig Tapezier- und Malerarbeiten sowie das Verlegen von Fußböden sind meistens nicht enthalten. Aber selbst diese können gegen Aufpreis vom Hersteller erledigt werden.

Bauweisen

Wer hätte es gedacht, aber auch bei der Bauweise unterscheiden sich verschiedene Fertighäuser von einander.

Klingt erst einmal komisch, aber auch bei Fertighäusern kann eine Massivbauweise zum Einsatz kommen. Meistens handelt es sich dann um eine Mischung aus traditionellem Ziegelbau und den vorgefertigten Bauteilen. Es werden beispielsweise Ziegelsteine, Leichtbeton, Stein und Massivholz verwendet. Es kommt auch vor, dass die einzelnen Teile nach der Montage mit Beton vergossen werden.

Die mit Abstand beliebteste Bauweise bei Fertighäusern ist aber die Holzständerbauweise. Senkrechte Stützen aus Holz und horizontale Träger bilden das Gerüst, welches das gesamte Gewicht des Hauses trägt. Aus diesem Grund kann auf tragende Wände verzichtet werden und ein ganz individueller Grundriss mit vielen Freiheiten verwirklicht werden. Außerdem punktet diese Bauweise im Hinblick auf Wärmedämmung und Energieeffizienz.

Ganz ähnlich funktionieren die Varianten der Fachwerk-, Holzrahmen- und Holztafelbauweise. Sie unterscheiden sich nur im Grad der Vorfertigung im Werk. Auch Blockbohlen verfolgen ein ähnliches Prinzip, sind aber zusammen mit der Fachwerkbauweise althergebracht und benötigen mehr Holz.

Vor- und Nachteile

Der größte Vorteil eines Fertighauses liegt eindeutig in der vergleichsweise kurzen Bauzeit. Innerhalb weniger Tage werden die vorgefertigten Teile zu einem Haus montiert. Auch auf lange Trocknungszeiten von Beton oder Estrich kann verzichtet werden. Auch bei schlechter Witterung, also vor allem im Winter, können Fertighäuser errichtet werden und punkten hier eindeutig. Ein ganz großes Plus sind auch die geringen und vor allem fixen Baukosten. Durch die industrielle, standardisierte Vorfertigung können die Kosten niedrig gehalten werden und halten so gut wie keine bösen Überraschungen, die ins Geld gehen, bereit. Viele Fertighäuser kann man als Musterhäuser vorab besichtigen und weiß so ganz genau, wie alles sein wird, wenn es fertig ist. Häufig werden Fertighäuser mit einer abgestimmten Haustechnik geliefert. Hallo Fußbodenheizung und Wohnraumlüftung! Die bereits thematisierten Ausbaustufen ermöglichen vielen Bauherren ein Eigenheim, je nach Bereitschaft zur Eigenleistung und Budget. Da man bei einem Fertighaus alles aus einer Hand bekommt, hat man auch nur einen Ansprechpartner, der die Fäden in der Hand hält. Missverständnisse und nervenaufreibendes Koordinieren verschiedener Fachkräfte entfällt.

Ein Blick auf die Nachteile verrät: Fertighäusern wird ein geringerer Wiederverkaufswert nachgesagt. Im Gegensatz zu einem Massivhaus kann der Wert etwa 10 bis 15 % niedriger liegen. Da das Konzept Fertighaus auf standardisierte Prozesse und Bauteile baut, kann eine individuelle Gestaltung schnell kostspielig werden. Wird nicht präzise genug gearbeitet, kann es zu einer mangelnden Luftdichtigkeit kommen. Diese ist aber unabdingbar, um die Wände vor Feuchtigkeit zu schützen. Eventuell können Wärmedämmung und Schallschutz vermindert sein, dies ist aber nicht zwangsweise so.

Kosten

Schon allein durch die verschiedenen Ausbaustufen, ist es schwierig den Preis für ein Fertighaus vorherzusagen. Auch auf die Größe, die Dachform und die Ausstattung kommt es an. Soll das Haus einen Keller, einen zweiten Stock oder irgendwelche Extras haben, wird es selbstverständlich teurer.

Häuser mit viel Eigenleistung sind bereits ab 50.000 € zu bekommen, generell liegen die Kosten für ein einfaches Fertighaus um die 100 Quadratmeter bei etwa 120.000 bis 150.000 €. Luxuriösere Varianten können aber gerne mindestens das Doppelte kosten und mit mehr als 300.000 € zu Buche schlagen. Dennoch sind die Preise im Vergleich deutlich niedriger als bei einem Massivhaus.

Dauer des Fertighausbaus

Wie bei jedem anderen Haus auch, bedarf es vorab einer Baugenehmigung. Diese in den Händen zu halten, kann mehrere Wochen dauern. Die Planungsphase fällt bei einem Fertighaus nahezu komplett weg, da mit standardisierten Teilen und Designs arbeitet. Dennoch müssen sich die Bauherren natürlich vorab entscheiden, was genau sie möchten. Ein Keller treibt die Bauzeit um etwa vier bis fünf Wochen nach oben, schneller geht es, wenn nur mit einer Bodenplatte gearbeitet wird. Nach Unterzeichnung des Vertrages gehen die benötigten Teile in Produktion, was etwa vier Wochen in Anspruch nimmt. Der Aufbau geht dann aber schnell und ist in ein bis zwei Tagen erledigt. Der Innenausbau ist mit noch einmal acht bis zwölf Wochen zu veranschlagen. Auch bei einem Fertighaus dauert es also in der Regel mehrere Monate bis man einziehen kann.

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