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Was ist ein Flachdach?

Ein Flachdach ist ein Dach, das eine Neigung von weniger als 5 Grad hat und das anstelle einer Dachdeckung mit einer Dachabdichtung versehen ist. War das Flachdach früher vor allem beim Bungalow beliebt, ist es aus der modernen Architektur kaum noch wegzudenken und wird, ebenso wie das Pultdach, immer öfter zur bevorzugten Dachform.

Die Vor- und Nachteile eines Flachdaches

Das Flachdach bietet sowohl hinsichtlich der Wohnraumgröße als auch hinsichtlich der Lichtverhältnisse Vorteile gegenüber dem klassischen Satteldach. Einerseits bleibt der Wohnraum unter dem Flachdach frei von Dachschrägen und es entsteht damit ein voll nutzbarer Raum. Andererseits wird das Flachdach gern dort genutzt, wo eine Dachterrasse zum Einsatz kommen soll, die in der warmen Jahreszeit eine tolle Wohnraumerweiterung darstellt und vor allem auch bei Stadtwohnungen beliebt ist, da sie hier die Möglichkeit bietet, einen freien Blick über die Dächer der Stadt zu genießen. Unabhängig davon, ob ein Balkon oder ein Gartenzugang verfügbar ist, kann man mit einer Dachterrasse direkt zu Hause die frische Luft genießen, ohne hierfür erst in den Park zu gehen. Auch ökologisch hat das Dach einige Vorteile zu bieten, kann es doch als bepflanztes Gründach angelegt werden.

Als Nachteil des Flachdaches gilt, dass es wartungsintensiv sein kann und es vor allem bei mangelnder Abdichtung zu Feuchtigkeitsschäden kommen kann. Zudem werden für die Abdichtung oft Materialien eingesetzt, die nicht umweltfreundlich sind und somit auch der Umweltfreundlichkeit eines Gründaches entgegenstehen.

Die richtige Abdichtung

Anders als bei einem schrägen Dach, fließt bei einem Flachdach das Wasser nicht schnell ab, deshalb muss die Abdichtung besonders gründlich erfolgen. Verwendet werden hierfür häufig Bitumen-Schweißbahnen, aber auch Kunststoffbahnen, zum Beispiel aus PVC. Weiterhin kommt Edelstahl zum Einsatz. An erster Stelle ist bei der Planung des Flachdaches die Neigung entscheidend. Sie sollte mindestens zwei, maximal aber sieben Prozent betragen und wird am besten von einem Architekten berechnet. Egal, welches Material für das Flachdach verwendet wird, ist die Neigung nicht ausreichend, bildet sich Stauwasser und die Abdichtung wird irgendwann porös und hält der Witterung nicht mehr stand. Wird das Flachdach vollständig ohne Neigung geplant, ist eine besondere Abdichtung erforderlich, die unbedingt der Dachdecker vornehmen sollte. Oft wird auf Flachdächer, die ganz flach sind und null Gefälle haben – auch Nulldächer genannt – Kies aufgeschüttet. Dieser dient nicht nur dazu, dass das Dach schneller trocknet, sondern stellt auch eine zusätzliche Isolierung da und kann die Dämmung stabilisieren. Damit der Kies das Regenwasser wie geplant abtransportieren kann, sollte ein Haus mit Flachdach nur dort geplant werden, wo es nicht unter Bäumen steht, diese würden das Dach mit Blättern und Schmutz verunreinigen und den Abtransport des Regenwassers behindern.

Die Abdichtung von Flachdächern erfolgt normalerweise mit Bitumen- oder Kunststoffschweißbahnen. Um eine optimale Dichtigkeit zu erreichen, werden Bitumenbahnen zwei- oder sogar dreilagig vollflächig verschweißt. Kunststoffbahnen dagegen werden nur in einer Lage verlegt und an den Überlappungen verklebt. Egal, wie gut die Dichtung ist, in jedem Fall sollte das Flachdach regelmäßig auf Schäden und undichte Stellen hin untersucht werden und Fremdkörper sollten auf ihm so schnell wie möglich entfernt werden, damit es nicht zu dauerhaften Beschädigungen kommt.

Flachdach mit Dachterrasse

Einer der Gründe, aus denen Flachdächer so beliebt sind, ist die Möglichkeit, auf ihnen eine Terrasse zu errichten. Hierbei gilt es jedoch einiges zu beachten. So muss auch bei einer Dachterrasse dafür gesorgt werden, dass das Wasser vom Flachdach möglichst schnell abläuft und kein Stauwasser auf dem Dach stehen bleibt oder sich Pfützen bilden. Das Wasser beschädigt dann nicht nur die Abdichtungen des Daches, sondern wirkt sich auch negativ auf die Haltbarkeit des Terrassenbodens und der Terrassenmöbel aus.

Bei der Wahl des Terrassenbodens spielt auf dem Flachdach nicht nur die Optik eine Rolle. Auch das Gewicht ist entscheidend. So werden leichtere Materialien, wie Holz, schwereren, wie Naturstein, vorgezogen, um das Dach nicht zusätzlich zu belasten. In jedem Fall aber ist vor dem Anlegen einer Dachterrasse der Statiker zu Rate zu ziehen und es muss eine Baugenehmigung vorliegen, bevor mit dem Anlegen der Terrasse auf dem Flachdach begonnen werden kann.

Das Flachdach als Gründach

Die Nutzung des Flachdaches als Gründach – entweder ausschließlich oder in Kombination mit einer Terrasse – bringt viele Vorteile mit sich. Voraussetzung für die Begrünung ist, dass die Abdichtung, die mit Bitumen, aber auch mit Kunststoff oder Elastomer erfolgen kann, nicht nur Flüssigkeiten gegenüber dicht, sondern auch wurzelfest ist. Hierfür kann auch eine zusätzliche Wurzelschutzschicht auf die Abdichtung aufgebracht werden.

Bei der Begrünung selbst wird zwischen einer Intensivbegrünung und einer Extensivbegrünung unterschieden. Weniger aufwendig sind Extensivbegrünungen, sie sehr naturnah sind und beispielsweise mit Moosen und Gräsern erfolgt. Die Bauhöhe beträgt bei einer Extensivbegrünung zwischen 6 und 15 Zentimetern. Eine Bewässerung oder eine Pflege der Pflanzen ist bei einer Extensivbegrünung nicht notwendig. Intensivbegrünungen dagegen sind in der Regel mit mehr Aufwand verbunden, bietet aber auch eine größere Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten. Bei ihnen ist eine Aufbauhöhe zwischen 15 und 25 Zentimetern oder mehr notwendig und die Pflanzen, wie Stauden, Gräser, Rasen oder Gehölze, benötigen eine Bewässerung.