Garten

Wie sieht ein schöner Garten aus? 

Jeder definiert die Vorstellung seines Traum-Gartens anders. Während der Pool für den Einen ausschlaggebend ist, wünscht sich der Andere nichts sehnlicher als einen Kräutergarten. Von der kleinen Grünfläche bis zum Grundstück mit Waldcharakter: Wer ein paar Grundregeln beachtet, der kann aus jedem Garten das Beste herausholen. Dabei sollte man natürlich einerseits stets die Gegebenheiten des Grundstücks bedenken und andererseits seine persönlichen Vorlieben in die Gestaltung miteinfließen lassen. Ein Garten wird dann zu einem Garten mit Wohlfühlfaktor, wenn er Individualität widerspiegelt und einladend wirkt. Garten gestalten einfach gemacht: Obwohl man sich bei der Gestaltung einerseits kreativ austoben kann, gilt andererseits auch immer zu bedenken, dass der Garten auch zum Rest des Hauses passen sollte. Wir verraten euch, wie ihr all das kombiniert, woher ihr die entscheidenden Ideen für euren Garten bekommt und was es sonst noch zu beachten gilt, um eure Rasenfläche zu eurem Traum-Garten zu machen:

Gartenideen & Inspiration:

Von modernen bis mediterranen Gärten, von tropischen bis zu japanischen Gärten: In der Rubrik Garten finden sich unzählige Inspirationen und Gartenideen für jeden Geschmack. Sobald ihr einen Garten seht, der euch gefällt, könnt ihr das jeweilige Foto mit nur einem Klick zu einem Ideenbuch hinzufügen. Ideenbücher dienen der Sammlung von Garten Ideen und es lassen sich jederzeit neue Fotos hinzufügen oder entfernen, auch die Reihenfolge der Bilder kann ganz einfach verändert werden. Vorgegebene Textfelder in Ideenbüchern ermöglichen es euch zudem, eure Lieblingsprojekte mit persönlichen Kommentaren zu versehen. Bereits erstellte Ideenbücher werden automatisch in eurem Profil gespeichert – so habt ihr jede Garten Inspiration immer auf einen Blick!

Wie gestalte ich meinen Garten? 

Es gibt verschiedene Stilrichtungen, mit denen sich ein Garten gestalten lässt. Da die Grünfläche vor dem Haus in erster Linie Individualität widerspiegeln sollte, ist es unumgänglich, die persönlichen Vorzüge zu hinterfragen. Danach lassen sich Entscheidungen wie die Aufteilung zwischen Garten und Terrasse treffen und die Materialien der Gartenmöbel sowie Farben der Sitzpolster gleich viel einfacher aussuchen. Möchte man die Prioritäten auf Pflanzen, einen Gartenteich, oder vielmehr auf eine Spielwiese für Kinder setzen? Mindestens genauso wichtig wie die Optik ist die Funktionalität. Deshalb sollte man sich vor der Gartengestaltung ebenfalls fragen, welche Ansprüche der Garten im Endeffekt erfüllen muss. Soll er vorrangig Gemütlichkeit mit sich bringen, ausreichend Platz für sportliche Aktivitäten bieten oder bestenfalls flexibel sein? Selbstverständlich lassen sich verschiedene Anforderungen miteinander kombinieren. Je mehr man allerdings im Vorhinein weiß, was man möchte, desto einfacher lassen sich die eigenen Vorstellungen umsetzen.

Garten anlegen: 

Bevor der Spaten zum Einsatz kommt, ist es unumgänglich, sich zu hinterfragen, welche Zwecke der Garten im Nachhinein erfüllen soll. Soll er sich für Grillparties eignen, im Hochsommer Erfrischung bieten oder Körper und Geist Ruhe verleihen? Ist eine Spielwiese erwünscht oder vielmehr ein Zengarten? Soll er in erster Linie pflegeleicht sein oder im Frühling richtig aufblühen? Welcher Gartenzaun passt zu meinem Haus? All diese Fragen sollten vor dem ersten Spatenstich geklärt sein, damit böse Überraschungen ausbleiben. Eine weitere Frage von großer Bedeutung ist die, nach schattigen Plätzen. Also den Garten unbedingt einen vollen Tag lang und zu bestenfalls unterschiedlichen Jahreszeiten beobachten, bevor beispielsweise kurzerhand ein Baum gefällt wird. Mindestens genau so wichtig wie die Planung eines Gartens, ist auch seine Struktur. Selbst eine kleine Grünfläche kann in Teilbereiche wie das Blumenbeet oder die Sitzecke aufgeteilt werden. Dabei gilt es auch, vermeintliche Details zu berücksichtigen – in etwa, wie weit die Pflanzen voraussichtlich sprießen werden.

Was gilt bei der Gartenplanung zu beachten?

Wer einen Garten planen möchte, sollte sich zu allererst selbst erkundigen, Ideen sammeln und schließlich einen Landschaftarchitekten zu Rate ziehen. Zwar bietet sich der Gartenbau für Heimwerker-Experimente an, dennoch empfiehlt es sich auf lange Sicht und bei größeren Veränderungen, einen Profi zur Hand zu haben – dieser weiß schließlich am Besten um witterungsbeständige Materialien oder pflegeleichte Pflanzen. Unsere Garten- und Landschaftsbauer erfüllen simple sowie ausgefallene Wünsche der Landschaftarchitektur, von der Begrünung eines Dachgartens bis zur Realisierung eines Schwimmteichs.

Welche Garten Deko wählen? 

Wer über den Luxus eines großen Gartens verfügt, kann sich in Sachen Dekoration mindestens genauso austoben wie innerhalb des Hauses. Von der Tischdecke über den Sonnenschirm bis hin zum Polster der Sitzgarnituren geben Textilien auf der Terrasse und im Garten den Ton an. Weitere Dekoelemente sind ohne Frage Pflanzen – vom einzelnen Blumenkübel bis hin zum Rosengarten. Auch Licht ist im Garten ein wichtiges Thema: So können fest installierte Lampen die geliebten Blumenarrangements auch nach Anbruch der Dunkelheit in Szene setzen während bunte Lampions für eine romantische Stimmung sorgen. Es muss ganz bestimmt nicht der Gartenzwerg sein – auch Accessoires wie Springbrunnen, Vogelkäfige oder Skulpturen können den Garten verschönern.

Welcher Stil für meinen Garten?

Naturgarten:

Flora und Fauna in Einem: Mit der richtigen Bepflanzung blüht der Garten nicht nur auf, auch tierische Lebewesen wie Schmetterlinge, Frösche oder Bienen fühlen sich hier zu Hause. Die Pflege eines Naturgartens kommt komplett ohne Chemikalien aus – mit den passenden Pflanzen muss noch nicht einmal bewässert oder geschnitten werden. Die Idee dahinter ist, dass der Garten sich selbst mit Mineralstoffen versorgt, sprich: Tiere und Pflanzen den Boden fruchtbar erhalten. So ist ein Leben im Einklang mit der Natur gewährleistet und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Moderner Garten:

Bei der Gestaltung eines modernen Gartens ist eine klare Formsprache das Wichtigste. Die Gliederung des Grundstücks in Terrasse, Rasenfläche und Beete kann beispielsweise durch einen gepflasterten Weg gekennzeichnet werden. Auch die Einbindung von Wasserbecken oder geometrisch geschnittenen Hecken sowie die Verwendung des Materials Kortenstahl zählen zu den Elementen eines zeitgemäßen Designs.

Mediterraner Garten: 

Bei einem mediterranen Garten denkt man in erster Linie an Terrakotta-Fliesen und die Kombination verschiedener Brauntöne. In der Tat orientiert sich der mediterrane Stil stark an den Gegebenheiten der Mittelmeerländer Italien, Spanien und Griechenland – auch, wenn die Temperaturen hierzulande größeren Schwankungen unterliegen. Naturstein, Holz und Farben wie Weiß oder Hellblau spielen bei der Gestaltung mediterraner Gärten ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Japanischer Garten: 

Entspannung steht bei der Gestaltung Asiatischer Gärten an erster Stelle. Damit sowohl der Blick als auch der Geist in die Ferne schweifen können, werden die Elemente Stein, Pflanzen und Wasser harmonisch miteinander kombiniert. Wasserfälle, Bachläufe und größere Teiche sind bei japanischen Gärten keine Seltenheit, Bonsaibäume und Bambus gehören zur Grundausrüstung. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist Asymmetrie: So sind geschlungene Pfade und hügelige Steingärten gerne gesehen.

Zengarten: 

Der Zengarten, auch Trockengarten genannt, ist eine spezielle Form des japanischen Gartens, bei dem vollständig auf Wasser verzichtet wird. Allerdings werden mit einem Holzrechen wellenförmige Muster in Sandflächen gezogen, die Wasser symbolisieren sollen. Weitere charakteristische Elemente sind Kies, Sand und Felsbrocken. Pflanzen kommen bei Zengärten mit Ausnahme von Moos nie zum Einsatz.

Steingarten: 

Ein Steingarten wir meistens an einem kleinen Hang angelegt und bildet eine alpine Landschaft in der Natur nach. Um dem Steingarten allerdings eine architektonische Struktur zu geben, werden Steine niemals wie zufällig aufgeschüttet, sondern folgen einer formalen Grundstruktur. Vor allem trockenresistente Pflanzen werden dann in die Mauer aus Kalkstein, Granit oder Schiefer integriert.

Kleingarten:

Ob Liegewiese oder Anbaustätte für Obst und Gemüse – der Kleingarten ist im Idealfall ein Rückzugsort aus dem Alltagstrubel und Treffpunkt für die ganze Familie. Gehwege werden meistens aus Pflastersteinen angelegt und bei den Pflanzen empfehlen sich robuste und pflegeleichte Exemplare, die mit Bewässerung an den Wochenenden auskommen. Um den Wasserverbrauch zu verringern, sind Brunnen oder Regentonnen zudem die sparsamen Alternativen zu Gartenteichen oder Pools.

Welche Terrasse für den Garten? 

Da Garten und Terrasse meistens ineinander übergehen, sollte auch die Gestaltung der beiden Bereiche Hand in Hand gehen. Für den Bodenbelag im Garten gibt es eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Während Holz eine warme und freundliche Wirkung hat, strahlt Stein kühle Eleganz aus und ist besonders pflegeleicht. Wofür man sich letztendlich entscheidet, ist Geschmackssache und hängt auch von den Temperaturverhältnissen der Umgebung ab. Bevor man sich auf einen Bodenbelag festlegt, sollte man sich deshalb die Frage stellen, welche Wirkung man genau erzielen möchte. Soll die Terrasse Ruhe und Gemütlichkeit ausstrahlen oder vielmehr zum Hingucker des Gartens avancieren – und was genau passt eigentlich am besten zum Rest des Hauses?

Welche Gartenmöbel? 

Neben der Optik gibt es bei der Wahl der richtigen Gartenmöbel zwei grundlegende Aspekte zu beachten: den Komfort und die Langlebigkeit. Aufgrund der großen Bandbreite an Gartenmöbeln, sollte man sich im Vorhinein unbedingt fragen, welche Art von Sitzmöglichkeit man genau sucht. Von der Hängematte über den Liegestuhl bis hin zur Lounge-Ecke gibt es mindestens genauso viele verschiedene Materialien, Farben und Stile wie in Hinblick auf die Einrichtung eines Wohnzimmers. Wobei viele Menschen sich für Teakmöbel oder Rattanmöbel aus Kunststoff entscheiden. Hat man erstmal die Richtung definiert, finden sich der Sonnenschirm, die Auflagen und der Tisch gleich von ganz alleine. Spielereien wie eine Schaukel oder ein Trampolin sind zwar anfänglich nicht von oberster Priorität, sollten jedoch, um spätere Platzprobleme zu vermeiden, zumindest schon mal einem Bereich im Garten zugeordnet werden.

Die richtigen Gartenpflanzen? 

Genauso wie es innerhalb eines Hauses verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten gibt, kann auch die Wahl der Pflanzen den Stil des Gartens bestimmen. Zunächst sollte man sich entscheiden, ob in erster Linie ein Gemüse-, Kräuter- oder Blumenbeet gepflanzt werden soll. Neben der Optik haben Pflanzen auch unterschiedliche Funktionsweisen: So gelten Hecken als Sichtschutz, während sich die Früchte von Apfel- oder Kirschbäumen zum Verzehr eignen und Blumengärten eine gewisse Duftnote mit ins Spiel bringen. Auch der Wasserverbrauch sollte nicht unbeachtet bleiben. Wer auf Dauer eine pflegeleichte Lösung sucht, sollte darüber nachdenken, ob er statt Staudenbeet lieber auf die Alternative Steingarten setzt – pflegeleicht und um Einiges sparsamer im Wasserverbrauch.

Weitere Gartenideen:

Ob Swimmingpool oder Gartenteich, Liegewiese oder Pflanzenbeet – wenn es um kreative Gestaltungsmöglichkeiten geht, kann man sich im Garten ganz besonders austoben. Wohnen und Garten: Neben der Optik, die in jedem Fall auch zur Architektur des Hauses und zum Design der Terrasse passen sollte, ist auch die Funktion entscheidend. Da es zahlreiche Funktionsweisen für den Garten gibt, ist es umso wichtiger, zu wissen, welche Voraussetzungen er auf jeden Fall erfüllen sollte – dementsprechend kann ein Experte die Ideen in die Tat umsetzen.