Tropische Gartengestaltung, Ideen und Bilder

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Gärten im tropischen Stil

Urlaub, Mittelmeer, Palmen und bunte Farben: das ist zweifelsohne der erste Gedanke, wenn wir an einen tropischen Garten denken, den wir in südlichen Ländern verorten – egal, ob es sich um Lateinamerika, Europa oder Asien handelt.

Viele von uns wünschen sich, einen Garten im tropischen Stil zu Hause anzulegen. Denn er erinnert uns an lange Sommerabende und wunderschöne Urlaube. Aber häufig sind die Zweifel groß, ob sich das wegen der mitteleuropäischen Temperaturen bewerkstelligen lässt. Die exotischen Pflanzen selbst kommen bei uns nicht vor, sondern haben ihren Ursprung im Mittelmeerraum, im Wüstenklima oder in den Tropen und werden oft importiert. Manchmal werden sie hier auch in Gewächshäusern gezüchtet. Zum Glück sind Gärten im tropischen Stil nicht nur durch die Pflanzen und üppig blühenden Blumen geprägt, sondern auch durch verschiedene bauliche Strukturen im Garten wie Terrassen, Pergolen oder Möbel. Wir verraten, worauf es ankommt.

Das Klima

Ohne Zweifel ist das Klima eines der entscheidenden Kriterien für eine tropisch angelegte Außenanlage. Unser mitteleuropäisches Klima ist in aller Regel nur für solche Pflanzen gemacht, die winterhart sind und Minusgrade vertragen können. Doch die Pflanzen lieben gleichbleibende warme Temperaturen und eine hohe Feuchtigkeit (oder manchmal im Wüstenklima auch Trockenheit). Aber viele Züchter haben die Liebe der Europäer zu den tropischen Pflanzen erkannt und Sorten so veredelt oder gezüchtet, dass sie auch unsere Winter problemlos überstehen können. Wer seinen Garten mit Orangen- oder Zitronenbäumchen, Basilikum, Olivenbäumchen oder Oleander gestalten will, sollte sicherstellen, dass er die Pflanzen im Winter unterstellen kann. Hierfür eignen sich zum Beispiel Wintergärten, Treibhäuser oder größere Gärtnereien, die solche Services anbieten.

Die Lage des eigenen Gartens

Nicht nur das Klima selbst, sondern auch die Lage des privaten Grundstücks spielt eine wichtige Rolle, wenn es um tropische Pflanzenarten geht. Ihr wohnt in der Großstadt und Euch steht vielleicht ein schöner Hinterhof, ein kleiner Balkon oder eine Dachterrasse zur Verfügung? In den Städten herrscht durch die vielen Gebäude, die Wärme abgeben, in aller Regel ein Klima, in dem die Temperaturen etwas höher liegen und den Pflanzen so einen geschützten Raum bieten. Im ländlichen Raum, wo Häuser und Grundstücke häufig freistehend sind, herrscht eher ein Klima, mit dem nur robuste Pflanzen gut zurechtkommen. Ihr wohnt auf dem Land oder einem Vorort, aber Euch steht im Garten wenigstens eine geschützte Ecke zur Verfügung, die zum Beispiel durch eine Mauer oder eine grüne Hecke begrenzt ist? Das könnte den tropischen Pflanzen zum Beispiel ein wenig Schutz bieten.

Unser Tipp: Im Gartencenter locken die wunderschönen tropischen Gewächse schnell zum Kauf. Wir von homify meinen, dass es allerdings besser ist, den Garten oder Gartenabschnitt zunächst mit einem Fachmann durchzuplanen und Euch zu fragen, welche Art der Gestaltung Ihr eigentlich wünscht: Denn zwischen einem Garten im Look des Wüstenklimas oder einem mediterran gestalteten Garten liegen riesige Unterschiede. Wenn die Skizze einmal steht, fällt es leichter, die richtigen Pflanzen je nach Standort auszusuchen.

Accessoires und Skulpturen

Nicht die Pflanzenwelt alleine führt zum Eindruck eines tropisch angelegten Gartens. Ihr könnt den Stil zum Beispiel auch mit einer tropisch gestalteten Terrasse erzeugen. Dazu braucht Ihr zum Beispiel niedrige Loungemöbel aus Rattan oder aus Holz mit schönen Polstern aus Leinen oder Baumwolle. Eine einfache Pergola aus Bambus erinnert ein wenig an den Strand und schützt Euch gleichzeitig vor leichtem Regen oder zu heißer Sonne. Und auch eine farbige Gartentür oder eine in kräftigen Farben gestrichene Wand bildet die Lebensfreude der Menschen in den Tropen ab. Aus dem asiatischen Raum sind derzeit viele Skulpturen die Buddhafiguren im Handel. Auch eine kleine Wasserstelle oder ein Brunnen erinnert an eine ZEN-Philosophie.

Die Pflanzen

Exotische Pflanzen sind sehr unterschiedlich, was ihre Bedürfnisse an Böden, Wasser und Sonne angeht. Deswegen sollten wir uns immer vor dem Kauf solcher Pflanzen mit den Besonderheiten beschäftigen. Falls die Pflegehinweise beim Kauf nicht ausreichend sind, sprecht mit einem Fachmann oder recherchiert im Internet zur Pflege. Beim Düngen sollte man immer darauf achten, niemals in der Ruhephase der Pflanze zu düngen und einen für tropische Pflanzen speziellen Dünger zu verwenden. Der bietet einen optimalen Nährstoffmix.

Häufig werden viele exotische Pflanzen bei uns in Kübeln angebaut. Und das aus gutem Grund. Denn so lassen sich die verschiedenen Arten im Sommer genießen und nach Lust und Laune platzieren. Im Winter können sie dann problemlos im Warmen untergebracht werden, so dass sie über den Winter keinen Schaden nehmen. Einige schöne Ideen im Überblick:

Kaktus: Die Kakteen, die eigentlich aus den Wüstenregionen stammen, sind mehr als anspruchslos, zumindest, was den Boden angeht. Sie brauchen viel Sonne, wenig Wasser und einen nährstoffarmen Boden. Im Sommer machen sie sich als Arrangement auf einer Terrasse toll. Und im Winter können sie problemlos im Wohnraum überwintern.

Bambus: Asiatisches Flair erreicht Ihr mit Bambus im Garten. Das immergrüne Gewächs ersetzt große Hecken und kann damit sogar als Sichtschutz dienen. Unser Tipp: Sucht nach einer Sorte, die sich nicht zu schnell im Garten verbreitet oder sorgt für eine entsprechende Begrenzung unter der Erdoberfläche, die sogenannte Rhizomsperre, um seine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern.

Hibiskus: Die tropische Pflanze ist schon ein echter Klassiker in deutschen Gärten und so kultiviert, dass sie auch im harten Winter mit Minusgraden auskommt. Die trichterförmigen farbigen Blüten der Pflanze, die bis zu zwei Meter hoch werden kann, setzen wunderschöne Akzente im Garten. Der Hibiskus wird häufig als Heckenpflanze gepflanzt, lässt sich aber auch als Solitär im Garten setzen. PS: Die Blüten sind essbar und machen sich sehr lecker im Salat!

Feigen und Granatäpfel: Auch diese beiden Baumarten sind aufgrund der winterharten Züchtungen immer häufiger in heimischen Gärten anzutreffen. Sie haben wunderschöne Blüten und bieten eine schmackhafte Ernte.

Lorbeer: Das Lorbeerbäumchen ist einer der Klassiker aus dem mediterranen Klima. Seine Blätter werden aufgrund des Aromas häufig in Eintöpfen verwendet. Im Garten machen sie sich auf Terrassen oder an Hauseingängen wunderschön und lassen sich in viele verschiedene Formen schneiden. Im Winter gehört er allerdings in eine warme Unterkunft.

Farne: Eigentlich ist der Farn weltweit verbreitet. Seinen Schwerpunkt hat er allerdings eindeutig in den Tropen. Aber durch seine auch in Deutschland häufige Nutzung lässt er sich perfekt für einen tropisch angelegten Garten nutzen. Er ist völlig anspruchslos, wächst ohne Probleme überall und macht im Winter mit Frost überzogen eine gute Figur.