Skandinavische Häuser – Architektur, Design & Bilder

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  2. Sommerhaus PIU 65:  Fertighaus von SOMMERHAUS PIU
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  4. Sommerhaus PIU 65:  Fertighaus von SOMMERHAUS PIU
  5. : skandinavische Häuser von homify
  6. Gartenhaus Friedland: skandinavische Häuser von Betana Blockhaus GmbH
  7. : skandinavische Häuser von C.F. Møller Architects
  8. Brauchen Sie Hilfe bei Ihrem Hausprojekt?
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  9. Lärchenholzfassade: skandinavische Häuser von SOMMERHAUS PIU
  10. Haus mit Seeblick:  Fertighaus von SOMMERHAUS PIU
  11. Ferenhaus "Norwegen" Innenansichten: skandinavische Häuser von THULE Blockhaus GmbH
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  12. Ferienhaus "Norwegen" : skandinavische Häuser von THULE Blockhaus GmbH
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  13. Ferienhaus "Norwegen" Aufbau 2: skandinavische Häuser von THULE Blockhaus GmbH
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  14. Ferienhaus "Norwegen" mit Carport und Balkon: skandinavische Häuser von THULE Blockhaus GmbH
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  15. Gartenhaus Oslo: skandinavische Häuser von Betana Blockhaus GmbH
  16. Ferienhaus in fröhlichen Farben:  Holzhaus von Tanja Mason Fotografie
  17. Proche de la nature.: skandinavische Häuser von Paul Marie Creation
  18. Seeansicht mit Bootshaus: skandinavische Häuser von architekt stephan maria lang
  19. Winterhaus Modell Pyry von Kontio: skandinavische Häuser von Woody-Holzhaus - Kontio
  20. Sommerhaus PIU 65:  Fertighaus von SOMMERHAUS PIU
  21. Villa R: skandinavische Häuser von C.F. Møller Architects
  22. Eingangsbereich: skandinavische Häuser von Skan-Hus GmbH
  23. skandinavische Häuser von 프리홈 인터내셔널
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  25. Norwegisches Holzhaus Typ Bjarne: skandinavische Häuser von Akost GmbH  'Ihr Traumhaus aus Norwegen'
  26. : skandinavische Häuser von C.F. Møller Architects
  27. : skandinavische Häuser von C.F. Møller Architects
  28. Fassade zur Strasse: skandinavische Häuser von Fiedler + Partner
  29. Gesamtansicht vom Garten: skandinavische Häuser von urban-filter.com
  30. Ferienhaus "Norwegen" Aufbau 1: skandinavische Häuser von THULE Blockhaus GmbH
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  31. Eingangsbereich: skandinavische Häuser von Fiedler + Partner
  32. Eingangsbereich: skandinavische Häuser von Fiedler + Partner
  33. ​Detail Materialauswahl: skandinavische Häuser von Fiedler + Partner

Skandinavische Häuser

Der skandinavische Einrichtungsstil gehört zu den derzeit beliebtesten Einrichtungsdesigns überhaupt. Und das aus gutem Grund. Er ist modern, sehr minimalistisch und passt perfekt zu jungen Wohnwelten. Ursprung des atemberaubend schönen Stils liegt dabei direkt in der Natur. Denn natürliche Materialien wie Holz, Stein oder Felle finden hier ihren angestammten Platz und kommen dabei meisten in einer Kombination mit der Kernfarbe Weiß daher. Denn der skandinavische Norden ist auch so bereits dunkel genug. Dann wirkt ein solch heller Stil unkompliziert und erfrischend leicht. Geometrische Formen zählen ebenso zum nordischen Design wie Motive aus der Natur: Tierbilder, Prints von Flora und Fauna oder Holzskulpturen gehören dazu.

Skandinavische Holzhäuser im Überblick

In den bewaldeten Regionen Skandinaviens ist Holz ein beliebter und häufig verwendeter Baustoff im Rahmen der Architektur. Und das hat seinen Grund: Denn Holz hat eine lange Lebensdauer, reguliert Feuchtigkeit, sorgt für ein angenehmes Wohnklima und ist auch noch vergleichsweise günstig. Weiterer Vorteil: Durch den natürlichen Rohstoff haben die Gebäude nicht nur hervorragende Dämmwerte, sondern kommen meistens in wunderschönen Designs daher, an dem sich auch heutige Fertighäuser aus Holz in Deutschland orientieren. Bekannt und beliebt sind die sogenannten roten Schwedenhäuser mit ihren weißen Sprossenfenstern. Große Balkone oder eine üppige Veranda sind ebenso charakteristisch für diese Art von Gebäuden.

Holz schützt nicht nur vor Kälte im Winter und Hitze im Sommer. Es ist auch ein nachwachsender Rohstoff in der Natur und hat eine außergewöhnliche Ökobilanz – ein entscheidender Vorteil beim Thema Hausbau.

Doch skandinavische Häuser können auch sehr modern aussehen und von außen keinerlei Holzelemente zeigen. In solchen Fällen besteht zwar das Skelett des Gebäudes aus Holz, wird aber von außen herkömmlich und in zeitgenössischer Optik verputzt. Übrigens: Skandinavische Häuser haben gegenüber Gebäuden, die Stein auf Stein gemauert werden, eine deutliche schnellere Bauzeit. Meistens haben die Häuser im skandinavischen Design übrigens keine Keller und setzen auf offene Wohnräume im Inneren des Gebäudes.

Holz – gemütlicher und einladender Baustoff

Neben vielen guten Gründen für Holz als Baustoff sprechen auch einfach optische Vorteile für ihn. Denn Holz erzeugt grundsätzlich eine freundliche und behagliche Atmosphäre. Wer an die skandinavischen Holzhäuser denkt, weiß, dass die farbenfrohen Designs einfach gute Laune machen. Designer setzen beim skandinavischen Stil vor allem Birke, Fichte und Kiefer ein. Die Hölzer werden entweder gar nicht behandelt oder gelaugt beziehungsweise geölt, die Fassaden erhalten manchmal einen farbigen Look.

Im Inneren geht es mit der Holzausstattung weiter. Neben den Fußböden, Decken und Wandverkleidungen sind auch viele Möbel aus Holz gefertigt.

Skandinavischer Stil – auf jeden Fall farbenfroh

Auch wenn die Basis der skandinavischen Farbpalette weiß ist: Die Designer setzen im Rahmen ihrer Gestaltung auf kräftige reine Farben, welche die Wohnumgebung zum Strahlen bringen – und das sowohl im Rahmen der Fassadengestaltung als auch in den Innenräumen. Neben kräftigen, aber nicht grellen Farbtönen lieben die Skandinavier dazu Pastelltöne, die gerade im Moment schwer angesagt sind. Zusammen mit geometrisch abstrakten Formen wie Dreiecken, Streifen oder Quadraten kommen sie gelungen zum Einsatz.

Aber wieso ist das so? Ursprung hat das Gestaltungskonzept vermutlich in der Tatsache, dass die Wintermonate sehr lang und trist sind. So versucht man durch die farbige, aber bewusst eingesetzte Gestaltung der Häuser und Innenräume, Lebendigkeit ins Haus zu bringen.

Handarbeit

Neben dem Baustoff Holz setzt der skandinavische Stil auf Handarbeit, was sich weniger in der Architektur eines Gebäudes, aber umso mehr in seiner Gestaltung widerspiegelt. Baumwolle und Leinen kommen hier als Beispiel häufig zum Einsatz. Auch Flickenteppiche, Felle, Pflanzen und frische Blumensträuße und Gestricktes kann Teil der eleganten, aber fröhlichen Gestaltung sein.

Schlichte Formen

Die skandinavischen Designer sind keine Liebhaber verschnörkelter Entwürfe. Sie lieben es schlicht, geradlinig und auf den Punkt gebracht. In der Tradition des Bauhaus-Designs folgt auch die skandinavische Formgebung immer erst der grundlegenden Funktion eines Möbelstücks.

Beleuchtung

Weil es in den nordischen Ländern über viele Monate hinweg so düster ist, setzt das skandinavische Design besonders auf gelungene Beleuchtungskonzepte. Neben einer Architektur, die große Fensterfronten schafft, um das Innere mit Tageslicht zu versorgen, sind auch künstliche Lampen und Leuchten wichtig, um auf diese Weise die Raumgestaltung optimal zu beeinflussen. Auch hier gilt: Für verspieltes Design sind die Lampen nicht zu haben. In aller Regel kommen auch sie minimalistisch, geradlinig oder in klaren geometrischen Formen daher. Übrigens: Neben der künstlichen Beleuchtung sind auch Kerzen und Kamine besonders beliebt.

Charakteristika des skandinavischen Stils auf einen Blick

· Holz und andere organische Materialien

· Schlichte und geradlinige Formen

· Blumenarrangements

· Leinen, Leder, Felle und Baumwolle

· Glas und Porzellan

· Weiße Wände, Böden und Decken

· Leuchtende, pastellfarbene oder manchmal kräftige Farben

· Geometrische Formen

· Möbel aus unbehandeltem Holz

· Viel natürliches und künstliches Licht, Kerzen und Kamine

· Design orientiert

· Mix aus modernen Designs mit alten und / oder natürlichen gefertigten Accessoires

· Großer Familientisch für viele Personen

· Helle luftige Vorhänge

Ein bisschen hyggelig geworden?

Wie sehr die gemütliche Wohnkultur des Nordens auch in unser eigentliches Lebensgefühl eingreift, zeigt nicht zuletzt der Trend um den Begriff „Hygge“: Gemütlich und geborgen sind vielleicht die Adjektive, die sich mit diesem dänischen Wort am besten verbinden lassen. Neben dem typisch skandinavischen Ambiente zählt dazu eben auch Kulinarisches aus dem Norden und das Beisammensein mit Freunden und der Familie. Auf diese Weise lässt sich der Alltagsstress ausblenden und das Lebenswerte tatsächlich genießen. Entschleunigung ist eben kein nordisches, sondern internationales Thema.