Kunststofffenster Ideen, Design, Gestaltung und Bilder

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Fensterbau: Das können Kunststofffenster

Was ist ein Kunststofffenster?

Fenster aus Kunststoff halten Wind und Wetter Stand, sind pflegeleicht und haben gute

Dämmwerte: Der Kunststoff PVC ist einer der wichtigsten Werkstoffe für

Fenster. Regen, Sonne oder Schnee können dem PCV nichts anhaben. In

modernen Bauten sind doppelt verglaste Kunststofffenster heute eine beliebte

Alternative zu Holz oder Aluminium und stehen ihnen qualitativ in nichts nach.

Denn die Fenster mit Kunststoffprofilen haben im Fensterbau einige

entscheidende Vorteile: Sie sind zum einen extrem energieeffizient, denn sie

zeigen kaum Wärmeleitfähigkeit. Dazu sind sie pflegeleicht, müssen nicht

gestrichen werden und haben einen guten Schallschutz.

Vor- und Nachteile von Kunststofffenstern

Vorteile:

Kunststofffenster sind wartungsarm

Sie können im Vergleich zu Holzfenstern nicht verrotten oder sich verziehen

Durch hochwertige Dichtungen sind sie gut isolierend

Es sind keine Lacke erforderlich

Sie haben einen guten Schallschutz

Sie haben eine innovative Lüftungstechnik

Sie sind in vielen Farben erhältlich

Leichte Reinigung möglich

Umweltfreundlich

Viele Möglichkeiten der Verglasung

Im Vergleich zu Holzfenstern meistens günstiger

Große Auswahl an Fenstergriffen, Rollläden oder Fensterbeschlägen

Nachteile:

Bleiben optisch hinter Holzfenstern zurück

Reparaturen sind an lokalen Stellen schwer durchzuführen

Bei zu viel Hitze können Risse im Kunststoff auftreten

Weiße Profilrahmen verfärben sich und nehmen eine gelbe Färbung an, die unschön aussieht

Die Wartung erfordert Fachwissen

Einzelteile sind schwer zu ersetzen

Funktional, aber nicht immer schön

Voraussichtliche Lebensdauer 10-15 Jahre

Installation von Kunststofffenstern

Planung und Vorbereitung: Wie wird ein Fenster eingebaut?

Damit eine problemlose Installation der Fensterrahmen gewährleistet werden

kann, muss zunächst ein Fachmann prüfen, ob sich das umliegende Mauerwerk

in einem guten Zustand befindet oder es Dinge zu beachten gibt.

Im Rahmen eines Neubaus ist das einfacher, da sich der Einbau von langer

Hand planen lässt. Bei einem Tausch der Fenster muss man die vorhandenen

Gegebenheiten beachten. Gibt es Telefon- oder TV-Kabel in der Nähe? Dann

sollten die vor dem Einbau entfernt werden. Das Fenster soll breiter werden als

das bisherige Modell? Dann müssen Spezialisten die Öffnung im Mauerwerk

verbreitern, was mitunter nicht ohne einen zusätzlichen Sturz möglich ist.

Gut zu überlegen, ist die Auswahl des passenden Fensters. Dabei geht es nicht

nur um das Kunststoffprofil selbst, sondern um die Art der Verglasung,

besonderen Schallschutz, farbige Beschichtungen, Rollläden und Türgriffe. In

zeitgenössischen Gebäuden sind zweifach verglaste Fenster die Regel, häufig schon dreifach verglaste Fenster. Im Erdgeschoss lassen sich die Fenster

zusätzlich gegen Einbrecher schützen.

Ist das alles einmal festgelegt, kommt ein Fachmann, um die Fenster genau

auszumessen. Dabei sind die Rahmen immer bis zu zwei Zentimeter kleiner als

die eigentliche Öffnung, so dass der Einbau inklusive Ausschäumen des

Fensters gewährleistet werden kann.

Den alten Fensterrahmen entfernen

Bevor der vorhandene Fensterrahmen entfernt wird, prüfen die Fachleute, ob

die Größe des neuen Rahmens mit dem vorhandenen Modell übereinstimmt.

Denn nur dann kann ein Einbau erfolgen, der garantiert, dass die Fenster

nachher gut isolieren. Ist das alles korrekt, werden im nächsten Schritt die

bisherigen Fensterrahmen sorgfältig entfernt. Je sorgfältiger man in diesem

Schritt arbeitet, umso weniger Nacharbeiten – zum Beispiel neue

Verputzarbeiten – sind später erforderlich.

Sofern sich die Verglasung vor dem Ausbau entfernen lässt, sind die alten

Fenster leichter und besser zu managen. Fensterrahmen lassen sich je nach

Material mit einer Säge, zum Beispiel einem Fuchsschwanz zerkleinern. Ein

Hammer hilft, die Rahmenstücke herauszubrechen. Danach Rahmendübel und

alles, was zum bisherigen Fenster gehörte und nicht mehr gebraucht wird,

entfernen. Mit Hilfe eines Reparaturputzes können nun herausgebrochene

Stellen am Mauerwerk instandgesetzt werden.

Falls diese Arbeiten ohne einen Handwerker vorgenommen werden, bitte auf

ausreichende Schutzkleidung wie Handschuhe, Schutzbrillen und Arbeitsschuhe

achten.

Die Montage des neuen Rahmens

Nachdem alle Verpackungen entfernt sind, wird das neue Fenster jetzt

vorbereitet, Griffe aufgeschraubt und Details fertiggestellt. Ein

Dekompressionsdichtband kommt nun an die Rückseite des Fensterrahmens,

welches später im Mauerwerk aufliegt. Nun kann das Fensterprofil eingebaut

werden. Mit Hilfe verschiedener Klötze wird das Fenster ausgelotet, so

dass es waagerecht und senkrecht passend in der Laibung sitzt. Wohin soll nach

dem Einbau das Fensterbrett? Auch das muss mit eingeplant sein.

Nun sollte der Rahmen im Mauerwerk befestigt werden. Der Handwerker

schraubt den Rahmen mit Rahmendübeln ins Mauerwerk ein. Meistens sind die

vorgefertigten Löcher dazu bereits im Fensterrahmen enthalten. Sitzt der

Rahmen, lässt sich das eigentliche Fenster einsetzen. Sobald das Fenster sitzt

und richtig öffnet oder schließt, können die Fugen mit Montageschaum

ausgeschäumt werden. Nach Abhärtung des Materials, wird Überschüssiges mit

einem Messer sauber abgeschnitten.

Soll eine Fensterbank mit in die Öffnung? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt

gekommen, um das Material außen oder innen auf die passende Größe zu

schneiden und einzusetzen. Am Ende ist es vermutlich notwendig, sowohl im

Innenraum als auch von außen einige Stellen neu zu verputzen. Die

Verdichtung der Anschlussfugen zwischen Mauerwerk und Fensterrahmen

nicht vergessen!

Was es zu beachten gilt:

Fenster in zeitgenössischen Gebäuden sind nicht nur eine Frage der Optik.

Natürlich sollte den Eigentümern der Look der Fenster gefallen. Doch vor allem

spielt die Wärmedämmung heute eine große Rolle. Denn die

Energieeinsparverordnung (EnEV) macht hierzu detaillierte, gesetzliche

Vorschriften. Sofern wir mehr als 20 Prozent der Fenster in einem bestehenden

Gebäude austauschen wollen, unterliegen wir den Anforderungen an die

aktuell gültige EnEV. Tipp: Auf jeden Fall mit einem Fachmann, zum

Beispiel einem Energieberater, Rücksprache halten.

Neue Fenster müssen her, aber was kostet es?

Das lässt sich so pauschal nicht beantworten. Denn die Preise richten sich nicht nur nach Größe und Doppelverglasung, sondern auch nach den gewünschten Farben, Fenstergriffen,

zusätzlichem Einbruchschutz oder anderen Details. Am besten Preise verschiedener Unternehmer einholen, um vergleichen zu können.

Den passenden Profi für den Fenstereinbau finden

Fenster einzubauen, überlassen viele Hausherren den Profis. Denn die haben das passende Zubehör, wissen, welche Fallstricke es zu beachten gibt, und kümmern sich um den Austausch von Planung bis Abschluss.