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Was ist eigentlich der Landhausstil?

Nicht wenigen wird bei dem Begriff ‘Haus’ ein Landhaus in den Sinn kommen. Egal, ob wir Wohnmagazine wälzen, Fachberichte über neue Wohntrends lesen oder Architekten zuhören, immer wieder wird der Begriff Landhausstil verwendet. Doch was bedeutet dieser Begriff, den wir so übergreifend benutzen, eigentlich genau?

Die Definition

Von einem Landhaus sprechen wir zunächst, wenn wir ein ursprüngliches, mit natürlichen Baustoffen konstruiertes und freistehendes Wohnhaus meinen, das deutlich im Gegensatz zu klassischen Villen oder unseren heutigen Ein- und Mehrfamilienhäusern im städtischen Raum steht. Ein Landhaus befindet sich, wie der Name schon vermuten lässt, meistens auf einem Grundstück mit einer großen Gartenfläche. Ursprünglich dienten die Landhäuser Anfang des 19. Jahrhunderts wohlhabenden Familien, welche die Sommer in einiger Entfernung zur Stadt in diesen Häusern verbrachte – zusammen mit ihren Angestellten. Landhäuser sind häufig mit natürlichen Materialien aus der direkten Umgebung gebaut und die handwerkliche Kunst zeigt sich in der Detailverliebtheit der Gebäude, die sich unkompliziert präsentiert und niemals perfekt wirkt. In den 20er Jahren wurde das Landhaus von den eher funktional, geradlinigen Einfamilienhäusern abgelöst. Doch heute ist das Landhaus auch in den Bereich der Architektur und Inneneinrichtung zurückgekehrt, eben weil es ein Lebensgefühl widerspiegelt.

Das Landhaus als ständiger Wohnsitz

Von einem Landhaus träumt eigentlich jeder. Denn wir verbinden damit, uns von der Hektik des Alltags zu entfernen und entspannen zu können. Alte und neue Landhäuser befinden sich schon aufgrund der Größe der Grundstücke weitestgehend auf dem Land und in einiger Entfernung zur Stadtmitte. Deswegen ist es nicht ganz einfach, seinen festen Wohnsitz tatsächlich in einem Landhaus zu verankern – es sei denn, man übt eine ortsungebundene Tätigkeit aus oder benötigt für diese viel Platz. Dann kann ein Landhaus genau die richtige Art von Gebäude sein. Da sich Arbeitsplätze aber eher im direkt städtischen Raum befinden, bedeutet dies mitunter lange Pendlerzeiten.

Aber zum Glück gibt es heute eine Fülle an Ideen für neue Einfamilienhäuser, die mit kleineren Grundstücken auskommen und die Atmosphäre des Landhauses nachempfinden zu versuchen. Gerade Fertighäuser aus Holz schaffen es, diesen Charme täuschend echt umzusetzen. Was man dazu braucht, ist in aller Regel ein kleines Grundstück am Rand einer Stadt und ein Bauunternehmen oder einen Architekten, der mit uns den Bau verwirklicht. Doch vor dem eigentlichen Bau steht die genaue Planung. Denn Landhausstil ist nicht gleich Landhausstil. Und welchen mögen wir eigentlich?

Der Landhausstil in verschiedenen Ländern

Landhäuser stellen nicht nur einen eigenen Begriff dar, sondern haben auch regionale Eigenheiten.

Das deutsche Landhaus

Das deutsche Landhaus und die dazugehörige Inneneinrichtung erinnern an traditionelle Gutshöfe, die eine sehr bäuerliche Atmosphäre haben. Sie sind häufig in der Tradition des Fachwerkhauses umgesetzt und ihre Fassade besteht neben Holzbalken aus Backsteinen oder verputzen Flächen. Die Giebel sind häufig speziell akzentuiert. Rustikale Bauernmöbel, vor allem aus Weichholz, spiegeln im Inneren die Atmosphäre wider.

Amerikanische Landhäuser im Country-Stil

Beim amerikanischen Landhaus denken wir häufiger an den Country-Stil und große Holzfarmen mit vorgezogenen Dächern und darunter liegender Terrasse am Eingang und einem Schaukelstuhl. Absolutes Muss beim amerikanischen Landhaus sind gemütliche Polstermöbel, gerne mit Mustern oder Karos versehen. Die Möbel richten sich zunächst nach ihrer Funktionalität und erst danach nach dem Design. So scheint es beim Country-Look manchmal, dass der Stil wie zusammengewürfelt scheint. Unkompliziert und echt im Vintage- Design.

Englischer Landhausstil

Cottages, so der Name der Landhäuser in England, sind Bauten, die in vielen Fällen eher niedrig und mit maximal einem Geschoss daherkommen und meistens keinen Keller haben. Typischerweise waren die Cottages für Fischer in den Küstenregionen und Bauern auf dem Land gebaut worden. Rustikale Elemente wie der Einsatz von Naturstein, sehr dunklem Massivholz und ebenso dunklen, aber natürlichen Farben wie Terrakotta, Samtrot oder Braun prägen die Landhäuser. Ihre Besonderheit: Meistens bestehen die Wände aus nicht verputztem Mauerwerk oder sind heute weiß verputzt, um gegenüber dem Mobiliar einen schönen Kontrast zu bilden. Manchmal kommen romantische Tapetenmuster zum Einsatz.

Skandinavischer Landhausstil

Tatsächlich ist der skandinavische Landhausstil derjenige, den wir gerade bei zeitgenössischen Bauten immer wieder antreffen. Und das aus gutem Grund. Skandinavische Landhäuser bestechen nicht nur durch ihre Leichtigkeit und hellen Farben. Prägnant ist die sehr einfach und klare Formgebung, die ohne Schnörkel oder viele Details auskommt. Damit ähnelt sie der zeitgenössischen, minimalistischen Architektur, die Design und Funktionalität weitestgehend zu einer Einheit verschmelzen. Allerdings: Das skandinavische Landhaus setzt in seiner Basis auf Holz – sowohl in der Architektur der Gebäude als auch im Rahmen der Inneneinrichtung. Der Grund ergibt sich durch die Vielzahl der Wälder in den nordischen Ländern.

Bau eines Landhauses als Fertighaus

Wer sich heute für den Bau oder Kauf eines Landhauses entscheidet, kann zwischen zwei Optionen wählen.

Die Sanierung eines alten Landhauses

Ein altes Landhaus zu sanieren, ist ein unglaublich spannendes Projekt. Denn in den meisten Fällen versuchen Architekten, das Gebäude durch den Umbau in die Neuzeit zu holen – allerdings unter Beachtung der historischen Bausubstanzen. So ergibt sich meistens ein Spannungsfeld, das sich später im umgebauten Haus widerspiegelt.

Alte Gebäude verfügen meistens über keinerlei Dämmung, was Wände, Decken, Dach oder Fenster angeht. Und auch die Räume sind häufig klein und dunkel – Voraussetzungen, unter denen man heute nicht mehr wohnen möchte. Mit viel Liebe zum Detail und den vorhandenen Bausubstanzen nähert sich der Architekt der Frage, wie sich ein modernen Wohnstandard herstellen lässt, ohne den Charme des ursprünglichen Hauses zu zerstören. Häufig sind solche Landhäuser übrigens denkmalgeschützt und es bedarf einer genauen Abstimmung mit dem Denkmalschutz. Solche Sanierungen sind durchaus kostenintensiv. Dafür steht am Ende ein Gebäude, um das die Eigentümer beneidet werden können.

Fertighäuser im Landhausstil

Legt man Wert auf einen zeitgenössischen Bau, der modernste Bauweisen und natürliche Materialien wie Holz integriert, kann ein Landhaus in Fertigbauweise eine schöne Option sein. Das Tolle daran: Den heutigen Fertigbau gibt es nicht nur von der Stange, sondern auch hier legt man zunehmend Wert auf die individuellen Wünsche des Kunden. Weiterer Vorteil: Fertighäuser werden in rasanter Geschwindigkeit errichtet.