Pultdach Ideen, Design und Bilder

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  26.  Pultdach von 中浦建築事務所
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  28.  Pultdach von Viceversa Arquitectura & Diseño
  29.  Pultdach von Diego Alejandro Acevedo
  30.  Pultdach von Diego Alejandro Acevedo
  31.  Pultdach von Diego Alejandro Acevedo
  32.  Pultdach von Diego Alejandro Acevedo
  33.  Pultdach von Diego Alejandro Acevedo

Was ist ein Pultdach?

Das Pultdach ist ein flaches Dach, das eine Schräge bildet. Das heißt, eine Kante, der sogenannte “Dachfirst” liegt höher als die andere, die “Dachtraufe” genannt wird. Die Wand, an der die obere Seite des Daches anliegt, nennt man hohe Wand. In der historischen Architektur war das Pultdach nicht weit verbreitet – lediglich für Anbauten oder Erker wurde es genutzt, während das Hauptgebäude beispielsweise mit einem Satteldach ausgestattet wurde. Allerdings erfreut sich das Pultdach zunehmender Beliebtheit, da es im modernen Hausbau entscheidende Vorteile liefert.

Die Vorteile und Nachteile des Pultdaches

Ein Pultdach ist nicht nur kostengünstig realisierbar, es lässt sich auch einfach planen und bietet die besten Voraussetzungen, um auf ihm eine Solaranlage unterzubringen. Hierfür sollte das Pultdach zur Sonnenseite hin ausgerichtet werden. Zur Kosteneffizienz des Pultdaches trägt nicht nur die schlichte Konstruktion bei, sondern auch die Fläche, denn im Vergleich zu anderen Dachformen wird relativ wenig Material benötigt. Zudem schafft das Pultdach die Möglichkeit, Regenwasser besonders einfach und effektiv aufzufangen und als Nutzwasser wiederzuverwenden. Durch seine effiziente Form schafft das Pultdach zudem viel Wohnraum, denn auf der höheren Seite nimmt die Dachschräge keinen Platz weg. Auch die Lichtverhältnisse sprechen für das Pultdach, denn der Einbau von Dachfenstern, wie er beispielsweise bei vielen klassischen Dächern nötig ist, ist nicht erforderlich. So können im Obergeschoss Standardfenster eingesetzt werden, was nicht nur Kosten spart, sondern auch den Lichtverhältnissen zu Gute kommt.

Als Nachteil des Pultdaches wird mitunter angegeben, dass sich darunter im Sommer in Abhängigkeit vom Neigungswinkel viel Hitze entwickeln kann. Zudem kann bei einem zu geringen Neigungswinkel ein Unterdach erforderlich werden, was zu höheren Kosten führt.

Bauweise und Eindeckung

Das Pultdach wird in der Regel mit einer Neigung zwischen 11 und maximal 60 Prozent geplant, wobei meistens ein flacherer Winkel bevorzugt wird. Für die Eindeckung eignen sich theoretisch viele Materialien, meistens wird aber auf Schiefer, Bitumen, Teer oder auf Metalle zurückgegriffen. Wichtig beim Pultdach ist, dass es zuverlässig abgedichtet wird, da das Wasser hier vor allem bei flachen Winkeln langsamer abläuft als bei anderen Dachformen.

Ist der Neigungswinkel sehr flach, kann ein Unterdach erforderlich werden. Dies führt zu Mehrkosten. Daher ist es ratsam, sich bei einem geplanten Pultdach gut vom Architekten oder vom Dachdecker beraten und genau den passenden Neigungswinkel berechnen zu lassen.

Der richtige Neigungswinkel fürs Pultdach

Oft wird von einem Minimum von 15 Grad ausgegangen, allerdings ist nicht nur die Neigung selbst entscheidend, sondern auch die Eindeckung. Bei Dachziegeln beispielsweise kann bei 15 Grad Dachneigung ein Unterdach erforderlich sein und es wird – je nach Ziegeltyp – schon von Herstellerseite ein Minimum von 22 Grad Dachneigung verlangt. Trapezbleche dagegen benötigen oft lediglich eine Neigung von 5 Grad, wie das Hausjournal berichtet. Gegen eine zu schwache Neigung beim Pultdach kann nicht nur die Wahl der Eindeckung sprechen, sondern auch die Reinigung. Ab einem bestimmten Winkel setzt durch das Regenwasser die Selbstreinigung ein. Ist dies nicht der Fall, muss das Dach etwa zweimal im Jahr gereinigt werden. Ist die Eindeckung jedoch geschickt gewählt und ist das Dach beispielsweise mit Materialien eingedeckt worden, die eng gearbeitete Wellen aufweisen, kann der Regen Blätter, Moos und sonstige Verunreinigungen leicht entfernen. Die Rinne sollte beim Pultdach hierfür breit genug sein, damit der Schmutz zuverlässig weggespült werden kann.

Ein Pultdach selber bauen – das ist zu beachten

Wer ein Pultdach selber bauen möchte, lässt den Neigungswinkel am besten vorab noch einmal berechnen. Dies übernimmt der Architekt oder aber ein Bauingenieur. Bei der Ausrichtung des Daches kommt es auf die Nutzung an. Will man einen Anbau, wie einen Schuppen oder eine Abstellkammer mit einem Pultdach ausstatten, richtet man die Dachfläche am besten nach Westen aus, um das Gebäude optimal vor Witterungseinflüssen zu schützen. Einen Wintergarten oder ein Wohnhaus mit Pultdach dagegen würde man mit der Dachseite nach Norden ausrichten. So ist die lange Wand nach Süden hin ausgerichtet und es kann viel Sonne in den Wintergarten oder in die Wohnräume dringen. Wer dagegen ein Pultdach bauen und es möglichst optimal für die Gewinnung von Sonnenenergie nutzen möchte, richtet das Dach zusammen mit der Photovoltaikanlage nach Süden aus.

Bei der Wahl der Dachbalken gilt es, die Gebäudegröße, die Größe und den Neigungswinkel sowie die Art der Eindeckung zu beachten. Auf Nummer sicher geht man auch hierbei, wenn man den benötigten Balkenquerschnitt vom Architekten berechnen lässt.

Wer sich bei einem Pultdach für eine Eindeckung mit Dachziegeln entscheidet, sollte die Neigung beachten. Wie bereits erwähnt, können herkömmliche Dachziegel in der Regel nicht bei einer Neigung von unter 20 Prozent eingesetzt werden, es sein denn es wird eine zweite Dachhaut installiert. Für leicht geneigte Dächer gibt es dennoch die Möglichkeit, sie mit Dachziegeln zu bestücken. Hierfür wurden spezielle Flachdachziegel entwickelt. Diese können aus Ton oder aber auch aus Beton bestehen und sind in der Regel an der Unterseite mit zusätzlichen Falzen versehen, die verhindern, dass Wasser unter die Ziegel laufen kann, wie dies bei einem herkömmlichen Dachziegel der Fall wäre.