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Sauna Ideen, Design und Bilder

Was ist eine Sauna?

Die Sauna ist laut Deutschem Sauna-Bund ein Raum, der aus Holz gestaltet und mit Bänken aus Holz ausgestattet ist. Hier herrschen in der Regel 80° C bis 105°C und die Luftfeuchtigkeit ist gering, wobei sie mitunter durch Aufgüsse erhöht wird. Zu unterscheiden ist von der Sauna das Dampfbad, in dem geringere Temperaturen von 45° C bis 50° C herrschen, die Luftfeuchtigkeit aber deutlich höher ist.

Schwitzen ist gesund!

Saunieren gilt als gesund. Die Sauna soll durch ihre Hitze den Kreislauf in Schwung bringen, die Durchblutung fördern und das Immunsystem anregen. Außerdem können die Muskeln hervorragend entspannen, was sich wiederum auf das seelische Wohlbefinden auswirkt. Keine Frage, dass es auch im Winter nichts Schöneres gibt, als sich in der Sauna so richtig auf- und durchzuwärmen. Vom Schwitzen in der Sauna profitiert nicht nur der Kreislauf, sondern auch die Haut. Die Poren öffnen sich und die Haut wird mit einer Extraportion Sauerstoff versorgt.

Die verschiedenen Saunaarten

Es gibt unterschiedliche Saunaarten, die zu ganz verschiedenen Ansprüchen und körperlichen Voraussetzungen passen. Als klassische Sauna bekannt und in jedem Spa zu finden, ist die finnische Sauna. In ihr liegen die Temperaturen zwischen 70° C und 100° C und sie ist meistens als Aufguss-Sauna anzutreffen. Regelmäßige Saunagänger nutzen diese Sauna gern. In ihr gilt - wie in den anderen Saunen auch - je weiter oben man sitzt, umso heißer ist es. Wer schnell Kreislaufprobleme bekommt oder es nicht ganz so heiß mag, nimmt daher am besten auf der untersten Bank Platz, während all jene, die so richtig ins Schwitzen kommen möchten, es sich auf der obersten Bank gemütlich machen können.

Etwas moderater und für die ganze Familie geeignet ist die Tropensauna, auch Familiensauna genannt. In ihr herrschen angenehme 48° C bis 75° C und sie ist auch für Menschen geeignet, die nur selten in die Sauna gehen oder sich und ihren Kreislauf erst langsam an das Saunieren heranführen möchten. Für Kinder beispielsweise ist die Familiensauna hervorragend geeignet. Als ausgesprochen kreislaufschonend gilt auch die Niedrigtemperatur-Sauna, in der 45 bis 60 °C herrschen und die besonders für ältere Menschen und Menschen mit einem schwachen Kreislauf empfohlen wird. Auch in der bereits erwähnten Dampf-Sauna herrschen Temperaturen von unter 60° C. Im Unterschied zu den anderen Sauna-Arten, in denen niedrigere Temperaturen herrschen, ist die Luftfeuchtigkeit in der Dampfsauna sehr hoch, was als wohltuend für die Schleimhäute und Atemwege empfunden wird. Hier werden gern auch Kräuterdüfte eingesetzt, weshalb die Dampfsauna in so mancher Wellness-Einrichtung auch gern Aromabad genannt wird.

Als Alternative zur klassischen Sauna gibt es seit einiger Zeit auch die Infrarotwärmekabine. Bei ihr wird der Körper nicht über die heiße Luft erwärmt, sondern über Infrarotstrahlung, die sich beim Auftreffen auf den Körper in Wärme verwandelt. Besonders für daheim werden die Infrarotkabinen gern genutzt, denn sie brauchen keine langen Aufheizzeiten und gelten als energiesparender.

Die Sauna für zu Hause

Wer für die Sauna nicht extra aus dem Haus gehen möchte, findet zahlreiche Möglichkeiten, sie sich im eigenen Zuhause einzurichten. Dabei ist ein eigenes Saunahaus im Garten ebenso denkbar, wie eine platzsparende Kabine im Badezimmer der Wohnung. Wichtig hierbei ist, dass die Dusche oder die Badewanne leicht und zügig von der Sauna aus zu erreichen und die nötigen Anschlüsse für die Sauna vorhanden sind. Ob die Sauna drinnen oder draußen bevorzugt wird, ist zunächst eine Frage der Voraussetzungen. Hat man keinen eigenen Garten, erübrigt sich die Überlegung von selbst. Sind theoretisch beide Möglichkeiten vorhanden, sollte man bei der Standortwahl neben den Voraussetzungen auch die realistische Nutzung mit einbeziehen. Während das Saunahaus im Garten - vielleicht sogar mit Zugang zu einem See oder Swimmingpool - ein schönes, natürliches Ambiente bietet, ist die Sauna innen oft leichter zu erreichen und lädt schneller zur Nutzung ein.

Bei der Installation der Sauna kommt es darauf an, dass sie dampfdicht isoliert ist und kein Schwitzwasser entweichen kann. Wird die Sauna in Innenräumen installiert, sollte darauf geachtet werden, dass diese gut belüftet werden können. Am besten ist ein Fenster vorhanden, das man weit aufmachen kann. Bei der Wahl der Größe der Saunakabine sollte man beachten, dass die Sauna auch beheizt werden muss - und je größer der Raum, desto größer muss die Leistung des Saunaofens sein. Bei einer kleinen Kabine lohnt sich auch ein Unterbankofen, allerdings sind bei diesem dann keine Aufgüsse möglich.

Eine Ruhezone einrichten

Die Sauna soll nicht nur zum Schwitzen einladen, sondern auch zum Entspannen, daher sollte man bei der Heimsauna unbedingt auch an die entsprechende Ruhezone denken. Wer sich beispielsweise gleich einen ganzen Saunakeller gestaltet, hat hier genügend Platz, um auch einen Ruheraum einzurichten. Der Mindestplatz, den ein Saunabereich in Anspruch nimmt, sind 15 Quadratmeter. Dabei ist nicht nur wichtig, dass Wasser- und Starkstromanschluss für die Sauna besteht, sondern auch eine Heizmöglichkeit für den Ruhebereich. Dieser kann schlicht ausfallen, sollte aber Harmonie vermitteln. Eine sanfte Beleuchtung, warme Wandfarben, Möbel aus natürlichen Materialien und kuschelige Wolldecken sorgen dafür, dass man sich nach der Sauna und der zugehörigen Abkühlung so richtig entspannen kann. Eine Liege darf dementsprechend im Ruheraum nicht fehlen und wer sich nach der Sauna bei einem guten Buch entspannen möchte, freut sich über eine hübsche Leselampe. Musikliebhaber dagegen legen auf die Möglichkeit wert, im Ruheraum ihren Lieblingsklängen lauschen zu können. Der Fußboden sollte auch im Ruheraum feuchtigkeitsbeständig sein, da hierhin immer noch viel Feuchtigkeit gelangt.

Wer sichergehen möchte, dass nicht nur alle Grundvoraussetzungen für den Einbau der Sauna zu Hause erfüllt sind, sondern die Sauna auch dauerhaft genutzt werden kann, ohne dass es zu Schimmelbildung oder sonstigen Nachteilen kommt, sollte sich vor der Installation und gegebenenfalls auch für die Wartung an einen Fachmann für Spas wenden.