Steingarten, Gartengestaltung, Ideen und Bilder

  1. Domizil in Oberbayern:  Steingarten von Herzog-Architektur
  2. :  Steingarten von homify
  3. Brauchen Sie Hilfe bei Ihrem Hausprojekt?
    Brauchen Sie Hilfe bei Ihrem Hausprojekt?
  4.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  5.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  6.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  7.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  8. Brauchen Sie Hilfe bei Ihrem Hausprojekt?
    Brauchen Sie Hilfe bei Ihrem Hausprojekt?
  9.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  10.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  11.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  12.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  13.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  14.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  15.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  16.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  17.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  18.  Steingarten von Vida Verde
    Ad
  19. :  Steingarten von press profile homify
  20. Gartendusche WellWell :  Steingarten von Petit Pont
  21. Gartendusche WellWell :  Steingarten von Petit Pont
  22. Gartendusche WellWell :  Steingarten von Petit Pont
  23.  Steingarten von Paula Mariasch - Juana Grichener - Iris Grosserohde Arquitectura
  24. ... ein Kiesgartenbild:  Steingarten von 2kn architekt + landschaftsarchitekt Thorsten Kasel + Sven Marcus Neu PartSchG
  25. Domizil in Oberbayern:  Steingarten von Herzog-Architektur
  26. Kakteenbeet:  Steingarten von Andreae Kakteenkulturen
  27. Landesgartenschau Bad Wildungen:  Steingarten von Andreae Kakteenkulturen
  28. Eine kleine Terrasse lädt zum Verweilen ein.:  Steingarten von Gärten für Auge und Seele
  29. Gartenbonsai:  Steingarten von Oswald Gärten
  30. :  Steingarten von homify
  31.  Steingarten von Grupo Arquidecture
    Ad
  32.  Steingarten von inDfinity Design (M) SDN BHD
  33.  Steingarten von astratto
    Ad

Steingarten: Alles, was ihr über den steinigen Gartentrend wissen müsst

Steingärten liegen voll im Trend, denn sie sind pflegeleicht, schön anzusehen und setzen charakteristische und moderne Akzente im Außenbereich. Die Möglichkeiten der Gartengestaltung sind dabei nahezu grenzenlos. Vom japanischen Garten im Zen-Stil bis hin zu mediterranen oder alpin interpretierten Varianten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wir zeigen euch, welche Pflanzen und Steine für die Gartengestaltung dieses besonderen Gartens infrage kommen, was ihr hinsichtlich Boden und Standort beachten solltet und wie viel Pflege ein Steingarten tatsächlich braucht.

Die besten Pflanzen für einen Steingarten

Die Annahme, dass im Steingarten sowieso nichts wächst, ist grundlegend falsch. Ganz im Gegenteil: Es gibt zahlreiche Pflanzen, die sich zwischen Kies, Schotter und Stein durchaus pudelwohl fühlen und hervorragend gedeihen. Wir helfen euch bei der Auswahl eurer Pflanzen für die Gartengestaltung eures Steingartens, der so garantiert in voller Pracht erstrahlen wird:

Sukkulenten

Sukkulenten eignen sich besonders gut für sonnige Steingärten, denn sie speichern Wasser in ihren dicken Blättern, sodass sie auch in praller Sonne bestens gedeihen und kaum Pflege benötigen. Darüber hinaus liegen Sukkulenten gerade voll im Trend, machen euren Steingarten also im Handumdrehen zu einem angesagten Eyecatcher. Zu den beliebtesten Gewächsen gehören Aloe Vera, Agaven, sämtliche Arten von Kakteen, Fetthenne, Hauswurz, Sedumarten und Mittagsblumen. Die meisten davon sind winterhart und somit ganzjährig eine Bereicherung für den deutschen Steingarten, andere lassen sich mit ein wenig Unterstützung problemlos überwintern.

Ziergräser

Ziergräser verleihen eurem Steingarten Struktur und bereichern ihn optisch durch ihre langen Stiele und ihre filigrane Erscheinung. Einige der Gräser färben sich im Herbst besonders spektakulär, andere sorgen im Sommer für eine wahre Blütenpracht und viele sind das ganze Jahr über grün und machen den Steingarten so auch im tiefsten Winter zu einem echten Highlight. Beispiele: Sesleria, Seggen, Festuca, Reiher-Federgras, Lampenputzergras, Pampasgras, Chinaschilf und Japanwaldgras.

Wildblumen

Auch viele Wildblumen sind genügsam und pflegeleicht und gedeihen im Steingarten ganz hervorragend. Mohnblumen, Kornblumen, Margeriten, Sonnenröschen, Butterblumen und Edelweiß zum Beispiel machen aus dem felsigen Garten ein echtes Blütenmeer. Am authentischsten wird es, wenn ihr auf die Blumenarten setzt, die ursprünglich aus eurer Region stammen. Mit einer Wildblumensamenmischung erhaltet ihr zu unterschiedlichen Zeitpunkten blühende Blumen in eurem Steingarten und könnt euch das ganze Jahr hindurch über neue Blüten freuen.

Stauden

Auch winterharte und mehrjährige Stauden dürfen in eurem Steingarten nicht fehlen, denn an ihnen habt ihr besonders lange Freude. Besonders beliebt sind hier Lavendel, Schafgarben, Schleierkraut, Thymian, Salbei, Steinkresse, Seifenkraut und Co.

Welcher Boden und Standort eignet sich für einen Steingarten?

Auch wenn ein Steingarten generell pflegeleicht ist und überall angelegt werden kann, gibt es doch einige Aspekte, die man bezüglich Standort und Boden beachten sollte, bevor man sich ans Werk macht. Der ideale Steingartenstandort ist leicht abschüssig oder eine natürliche Böschung, damit das Wasser gut ablaufen kann. Darüber hinaus sollte er vor Wind geschützt sein und darf bei Regen nicht durch die Blätter umliegender Bäume allzu stark bewässert werden. Auch extrem schattig sollte es im Garten möglichst nicht werden. Der beste Boden für einen Steingarten ist ein sandiger, entwässerter Lehmboden. Oft wird auch ein Kiesbett als Untergrund angelegt.

Wie man einen Steingarten anlegt

Hier eine kurze Schritt-für-Schritt-Anleitung, an der ihr euch orientieren könnt, wenn ihr ohne Gartenplaner oder Landschaftsbauer einen Steingarten – egal, ob japanischer Garten oder mediterran inspirierter Außenbereich – anlegen wollt:

1. Als erstes müsst ihr den Boden auf der gesamten Fläche eures zukünftigen Steingartens etwa 30 bis 50 Zentimeter tief ausheben. Achtet dabei unbedingt auf eine gleichmäßige Tiefe. Gegebenenfalls könnt ihr auch ein künstliches Gefälle schaffen, damit Regenwasser besser ablaufen kann.

2. Als nächstes entfernt ihr aus dem entstandenen Raum sämtliche Wurzeln, Äste und Unkraut, sodass eine glatte, ebene und gleichmäßige Fläche entsteht.

3. Um ungebetenen Gästen den Spaß an eurem Steingarten zu nehmen, empfiehlt es sich, das Areal flächendeckend mit Wühlmausdraht auszulegen.

4. Im nächsten Schritt errichtet ihr eine Drainageschicht aus etwa 10 bis 20 Zentimetern Kies, Sand, Bauschutt und Erde, die für einen sicheren Wasserablauf sorgt.

5. Diese Schicht wird dann mit einem Unkrautvlies bedeckt, deren einzelne Teile sich unbedingt reichlich überlappen sollten, um eine durchgehende Beschichtung zu garantieren.

6. Nun kommt die Erdschicht dran, die aus 20 bis 30 Zentimeter hohem Mutterboden oder Pflanzenerde besteht. Wichtig: Der Boden sollte locker und wasserdurchlässig sein.

7. Im letzten Schritt geht es jetzt an das wichtigste Gestaltungsmittel – die Steine. Besonders schön ist eine Gartengestaltung mit Findlingen und möglichst natürlich angeordneten Steinen. Optimal sind unregelmäßig platzierte Steine unterschiedlicher Größen, Farben und Formen. Große werden dabei mit kleinen kombiniert, kantige mit runden und glatte mit rauen für ein harmonisches und interessantes Gesamtbild. Bei der Auswahl der Steine für die Gartengestaltung empfiehlt es sich, den Standort im Hinterkopf zu behalten. Besonders authentisch wirken Steine aus der Region, die bestens zum Klima passen und oft günstig im nahegelegenen Steinbruch zu haben sind. Wichtig ist aber auch, die Größe der Steine auf die Größe des Gartens anzupassen und nicht allzu viele verschiedene Arten miteinander zu kombinieren, damit das Gesamtbild nicht zu unruhig wird.

Die Pflege des Steingartens

Im Großen und Ganzen ist ein Steingarten ziemlich pflegeleicht. In trockenen Zeiten sollte man ihn mäßig bewässern und hin und wieder düngen. Unkraut jäten bleibt euch aber auch in diesem felsigen Garten nicht komplett erspart, und welke Pflanzenteile solltet ihr wie in jedem anderen Garten auch möglichst schnell entfernen. Kontrolliert regelmäßig den Wasserablauf und nach starken Unwettern, ob Wurzeln oder Steine durch Regen und Wind freigelegt wurden.

Moos im Steingarten

In den meisten Gärten gilt Moos als lästiges Unkraut, das nicht gerne gesehen ist und so schnell wie möglich entfernt wird. In Asien jedoch ist Moos ein wichtiges Element der Gartengestaltung, das in Steingärten wunderschöne Akzente setzt. Grüne Moosflächen auf und zwischen Felsen und Steinen sieht man besonders oft im japanischen Garten. Allerdings braucht es dafür eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit, welche hierzulande nicht so einfach zu erreichen ist. Am besten gedeiht Moos bei uns an schattigen, feuchten Plätzen mit nährstoffarmem Boden wie Sand. Um die gewünschte Fläche zu schaffen, sammelt ihr ganz einfach Moos aus anderen Stellen des Gartens oder der näheren Umgebung, zerschneidet das Geflecht in kleine Stücke, wässert den Boden und besetzt ihn dann mit diesen Moosstücken. Anschließend sprüht ihr das Moos mit Regenwasser ein und klopft es fest. Wichtig: Während der Wachstumsphase die Stelle immer schön feucht halten.