Tür Ideen, Design, Gestaltung und Bilder

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Welche Arten von Türen gibt es?

Die Haustür

Die Haustür ist nach der Fassade der erste Eindruck, den das Zuhause hinterlässt. Deswegen sollte man im Rahmen eines Neubaus oder der Sanierung eines älteren Hauses viel Wert auf die Eingangstür legen. Doch Haustüren sind nicht mehr, was sie viele Jahrzehnte lang gewesen sind, nur eine weitere Tür im Haus. Heute müssen sie viele Bedingungen an modernes Wohnen erfüllen: Sicherheit, Wärmedämmung und komfortable Gadgets wie Videosysteme oder automatische Türöffner gehören dazu. Eingangstüren in Wohnungen sind nicht so auffällig wie tatsächliche Haustüren. Denn in ihrem optischen Erscheinungsbild müssen sie sowohl zur Wohnung selbst als auch zum Treppenhaus passen, wo meistens mehrere Türen auf einer Etage integriert werden müssen. Deswegen erscheinen sie häufig unauffälliger. Kellertüren sind eine Besonderheit in Einfamilienbauten. Denn sie verbergen sich oft im Hintergrund und stehen nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit. Dennoch müssen sie, was Wärmeisolierung und Einbruchschutz angeht, genauso gut wie Haustüren ausgerüstet sein – vielleicht noch mehr. Denn häufig suchen sich Einbrecher gerade hier einen Zugang. Dann sollten einfache Türen zum Beispiel mit Panzerriegeln nachgerüstet werden.

Die Zimmertür

Zimmertüren für den Innenbereich grenzen rein funktional unterschiedliche Räume voneinander ab. Im Grunde gibt es dabei zwei unterschiedliche Arten von Konstruktionen. Die Anschlagstür definiert sich als eine Innentür mit einer Zarge und einem Türblatt, das mit zwei Scharnieren in einen Raum zu einer Seite geöffnet wird. Schiebetüren dagegen laufen auf einem, an der Decke oder auf dem Boden geführten Rahmen, und lassen sich zur Seite schieben – das Ist vor allem in kleinen Zimmern sinnvoll.

Die Sicherheitstür

Sicherheitstüren sind dazu da, um brandgefährdete Bereiche im Einfamilienhaus zu schützen. Türen aus Stahl sichern so den Zugang zu Heizungsräumen oder zu Garagen, die direkt ans Haus grenzen. Die Sicherheitstüren aus Stahl können hohe Temperaturunterschiede aushalten und bleiben beim Brand über lange Zeit stabil. In manchen Gemeinden sind die Stahltüren bereits Pflicht. Am besten bei der eigenen Stadt nachfragen.

Die Terrassentür

Auch die hinteren Fronten von Häusern, die in die Gärten hinausgehen, haben an Bedeutung gewonnen. Zeitgenössische Gebäude legen großen Wert auf breite Fensterfronten mit Terrassentüren. Aufgrund der Größe und des Gewichts sind sie in vielen Fällen als Schiebetüren mit Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumrahmen und dreifachverglasten Scheiben umgesetzt. Aufwändige Systeme machen es möglich, die Türen trotz ihres Gewichts kinderleicht zur Seite zu schieben. Auf diese Weise maximieren wir die Verbindung von Wohnräumen im Haus und im Garten.

Die Schiebetür

Schiebetüren im Wohnbereich sind heute wunderschöne Designelemente und eignen sich vor allem für kleine Räume, wo es wenig Platz gibt. Sie werden im Handel in sehr einfacher Bauweise aus Kunststoff, aus klarem oder satiniertem Glas oder Holz angeboten. Aluminium findet sich meistens nur in den Rahmen.

Türen richtig sichern

Um die Einwohner eines Hauses vor Einbruch zu schützen, liegt ein Augenmerk der Hausbewohner auf sicheren Außentüren. Dabei kann es sich genauso um die Haustür, wie Ausgänge im Keller oder Terrassentüren handeln. Die unterschiedlichen Schließsysteme sind heute so raffiniert, dass sie Gebäude heute deutlich sicherer machen als es früher der Fall war. Viele von uns kennen noch die Standardschlösser mit einem Riegel, die in eine Schließfalle geschoben werden. Tatsächlich kommen die aber nur noch im Innenraumbereich zum Einsatz. Denn sie lassen sich leicht aushebeln und bieten in Außentüren kaum Schutz. Für Haustüren gibt es neuere Systeme, wie zum Beispiel die Hakenverriegelung. Dabei wird durch die Drehung des Schlüssels ein Stahlhaken aus dem Türblatt geschoben, dass sich fest im Haustürrahmen arretiert. Bei einer Mehrfachverriegelung kann man mehrere Schlösser in einer Tür gleichzeitig verriegeln – und das trotzdem mit nur einem Schlüssel. Die befinden sich in der Regel über oder unter dem Hauptschloss und sind durch eine Stange in der Tür miteinander verbunden. Bei der Tresorbolzenverriegelung werden verschiedenen Bolzen zusammen mit dem Hauptschloss aus dem Türblatt in die dafür vorgesehenen Schließfallen geschoben. Falls bestehende Außentüren nachgerüstet werden sollen, um auf den kompletten Austausch zu verzichten kommen andere Elemente wie Panzerriegel, Einsteckschlösser, Türketten, Schutzrosetten oder Schließbleche oder moderne Türzylinder in Betracht.

Welches Material kommt in Frage?

Holz

Holz ist ein beliebter und natürlicher Rohstoff beim Bauteil Tür. Er bewirkt ein gutes Wohnklima und ist vor allem ökologisch einwandfrei. Denn als nachwachsender Rohstoff aus der Natur setzt er nur so viel CO² frei wie er beim Wachstum aufgenommen hat. Beliebt ist Holz sowohl im Bereich von Haus- und Kellertüren als auch in der Rahmengebung großer Terrassenbereiche. Innentüren können aus Massivholz sein, häufiger aber aus einem Holzwerkstoff mit Wabenkern-Einlage oder einem Spanplattenkern.

Vorteile:

Gute Dämmeigenschaften

Hochwertiges Material

Umweltfreundlich

Nachteile:

Vergleichsweise teuer

Pflege- und wartungsintensiv

Nicht unbedingt für die Wetterseite eines Hauses geeignet

Leichtmetall (Aluminium)

Aluminium hat in den vergangenen Jahren einen grandiosen Einzug in

zeitgenössische Bauten gehalten. Galt er früher als schlecht isolierend, sind die

Türen heute so umgesetzt, dass sie wärmedämmtechnisch den anderen

Materialien in nichts nachstehen. Wer nach einem Material sucht, bei dem er

nicht regelmäßig nacharbeiten muss, entscheidet sich für Aluminium.

Vorteile:

Leicht

Stabil

Ohne Wartungsaufwand

Lange Haltbarkeit

Bei entsprechender Isolierung gute Dämmwerte

In RAL-Farben erhältlich

Nachteile:

Für entsprechende Isolierung muss Aluminium nachgerüstet werden

Relativ teuer in der Anschaffung

Aluminium kommt häufig bei Haustüren zum Einsatz. Im Bereich von

Terrassentüren häufig in einer Kombination mit Holz.

Glas

Reine Glastüren kommen vor allem im Innenraumbereich zum Einsatz. Dort

begrenzen sie große Wohnräume, ohne dass man blickdichte Wände setzen

müsste. In Haustüren geht Glas meistens eine Kombination mit Holz,

Aluminium oder Kunststoff ein, zum Beispiel im Fall von Sichtfenstern im

oberen Bereich der Türe.

Vorteile:

Glastüren wirken luftig und leicht

Gut für kleine Räume geeignet

Lichtdurchlässig

Nachteile:

Nicht für jede Türart geeignet

Muss häufig gereinigt werden

Kunststoff

Türen aus Kunststoff haben ebenfalls gewisse Vor- und Nachteile. Sie sind in

der Regel relativ günstig, in vielen Farben erhältlich und müssen nicht

abgeschliffen oder lackiert werden – ein wichtiger Vorteil gerade im Fall von

Außentüren. Allerdings verzieht sich das Material, wenn im Inneren nicht ein

Stahlkern eingearbeitet wurde. Das macht für Innenraumtüren weniger aus als

für die äußeren Bauteile. Aber dort sollte man auf hochwertige Ausführung

achten, damit kein Wärmeverlust droht.

Experten für Türen können euch zu sämtlichen Materialien beraten.