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Renovierung in Berlin

Renovierung in Berlin

Damit schicke Berliner Altbauten dauerhaft attraktiv bleiben, muss saniert, renoviert und modernisiert werden. Was gilt es dabei zu beachten?
Damit schicke Berliner Altbauten dauerhaft attraktiv bleiben, muss saniert, renoviert und modernisiert werden. Was gilt es dabei zu beachten?

Renovierung in Berlin: Modernes Wohnen in der Hauptstadt

Denkt man an Wohnen in Berlin, kommen einem als erstes die zahlreichen ansprechenden Altbauten aus der Kaiserzeit in den Sinn. Hohe Decken, lichtdurchflutete Räume, Stuck, Parkett und ganz viel Charme – so eine Altbauwohnung in der Hauptstadt hat schon was. Doch bei solch alten Gebäuden liegt es in der Natur der Sache, dass im Laufe der Zeit größere und kleinere Mängel entstehen, die es dann mit umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten zu beheben gilt. Und nicht nur die richtig alten Immobilien, auch Häuser und Wohnungen, die deutlich jünger sind, haben hin und wieder eine Generalüberholung oder zumindest ein kleines Make-over nötig.

Renovierung, Sanierung, Modernisierung: Begriffsdefinitionen

Da die Begriffe Renovierung, Sanierung und Modernisierung häufig miteinander verwechselt oder falsch interpretiert werden, beginnen wir mit einer Abgrenzung der jeweiligen Definitionen: Das Wort Renovierung stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „Erneuerung“. Darunter versteht man Maßnahmen zur Instandsetzung von Häusern, Wohnungen und anderen Bauwerken. Das heißt Gebrauchsspuren und Schäden durch Abnutzung, die im Laufe der Zeit entstehen, werden beseitigt und somit der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt. Dazu gehören etwa Malerarbeiten oder das Verlegen eines neuen Bodenbelags. Als Sanierung wird die baulich-technische Wiederherstellung eines Bauwerks bezeichnet, die zur Mängelbeseitigung und/oder Erhöhung des Lebensstandards durchgeführt wird. Zum Beispiel fällt darunter die Erneuerung eines kaputten Dachs oder das Austauschen von alten Fenstern durch neue. Vollsanierte Altbauwohnungen sind in Berlin natürlich besonders beliebt. In vielen Fällen ist eine Sanierung zugleich Modernisierung. Darunter versteht man Maßnahmen, mit denen eine nicht mehr zeitgemäße, aber immer noch funktionierende, Ausstattung durch eine moderne Alternative ersetzt wird, um somit den Nutzwert des Gebäudes zu steigern, etwa, indem man eine veraltete Heizungsanlage erneuert, die zwar noch funktioniert, aber längst nicht mehr auf dem neuesten Stand ist.

Kostenbeispiele

Natürlich spielt der Kostenfaktor eine wichtige Rolle, wenn es um die Renovierung, Sanierung oder Modernisierung eines Gebäudes geht. So schlägt eine Dachsanierung mit 20.000 bis 30.000 Euro zu Buche, ein neuer Außenanstrich mit 3.000 bis 4.000 Euro und für neue Fenster bezahlt man durchaus 8.000 bis 12.000 Euro. In Großstädten wie Berlin muss man dabei in der Regel eher mit Kosten am oberen Ende der Preisskala rechnen. Bei Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten treibt auch die professionelle Arbeit den Preis in die Höhe, denn die meisten Hausbesitzer überlassen solche Maßnahmen lieber erfahrenen Profis. Wer sein Zuhause hingegen „nur“ renovieren will, kann – je nach handwerklichem Geschick – durchaus auch selbst Hand anlegen. Gerade das Verlegen von neuen Böden oder das Streichen von Innenwänden übernehmen viele Hausbesitzer lieber selbst, um Kosten zu sparen. Wer dafür nicht die Zeit hat oder auch diese Arbeiten lieber dem Fachmann überlässt, der findet in Berlin zahlreiche etablierte Experten wie Bodenleger, Tischler oder Maler.

Selber machen oder Profis das Feld überlassen – wie steht ihr zum Thema Renovierung?

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